Banden-Mitglieder gesucht
Auf der Anlage der SG 2000 ist nonstop Hochbetrieb! Da sind mehr als 20 Mannschaften aktiv im Spielbetrieb unterwegs, heißt Training und Spiele. Hinzu kommen die beiden Schulen die die Anlagen regelmäßig nutzen. Leider gibt es aber auch eine Horde Jugendlicher, die sich unerlaubt Zugang verschaffen, alles mit abnutzen, manchmal leider sogar willkürlich Schäden verursachen. Das Müllproblem auf dem Gelände ist ebenfalls offenkundig. „Es ist sogar zwiespältig zu sehen“, sagt Tom Theisen, der sich als Zuständiger für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit durchaus auch traut heikle Themen anzusprechen. „Denn die Jugendlichen, die hier „illegal“ kicken, wollen eigentlich nur spielen und das ist besser, als anderswo rumzuhängen und eventuell auf dumme Gedanken zu kommen“. Nur wenige dieser jungen Leute schlagen auf dem Gelände über die Stränge. „Um so weniger können wir nachvollziehen, warum zuletzt die Idee eines Bolzplatzes in der Stadt von der Politik verworfen wurde. Dieses Gelände ist auf jeden Fall hoffnungslos überlastet.“ Grundsätzlich pflegt der Verein einen sehr guten und regen Austausch mit den Hausmeistern und dem Betriebshof der Stadt, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Pflichten und mehr für die Anlage leisten. „Und doch gibt es ständig Schäden, primär einfach durch die Faktoren Zeit, Wind, Wetter und Nutzung zu registrieren, „sagt Wolfgang Knöll, der im Vorstand für Administration verantwortlich ist. Er packt aber auch selbst nun mit an, denn es hat sich eine Gruppe Ruheständler gefunden, die in viel Kleinarbeit Schäden am Platz repariert. „So waren wir zuerst zahlreiche Stunden mit dem Aufbereiten und Flicken der Banden rund um den Kunstrasen beschäftigt,“ berichtet Knöll, der von Freude beim Werkeln zu erzählen weiß, „aber es macht auch nicht immer und alles Spaß, das dürfte jedem klar sein“.
Das fleißige Quintett wird bereichert durch Thomas Koch, Peter Dewald, Peter Mattlener und Arno Schuth. „Denen wir über diesem Wege unseren Dank übermitteln wollen“, so Theisen. Da das aber erst der Anfang der „Bande“ und der umfänglichen Aufgaben bedeutet, würde sich die gut gelaunte Truppe über Zuwachs freuen: „Dazu muss man kein Handwerksmeister sein“,verrät Knöll, „vielmehr geht es um den Willen mit anzupacken, wenn man Zeit und Lust hat.“ Somit freuen sich zunächst einmal alle über diese neue „Gang“, die im Schule – und Sportzentrum ihr Unwesen treibt und die sich über neue „Banden“ – Mitglieder freuen würde. Bei Interesse bitte gerne einen der fleißigen Fünf ansprechen oder eine Mail schreiben an Geschäftsstelle@sg2000mk.de.