1. Mannschaft unterliegt Mehring

Rheinlandliga 1. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Mehring 0:1 (0:0)

0:1 Erik Michels (67.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

64. M. Rönz für M. Mahmud

74. R. Kröber für W. Kling

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-muelheimkaerlich-zahlt-erst-einmal-lehrgeld-_arid,1848625.html

Mülheim-Kärlich zahlt erst einmal Lehrgeld

Mit einer Enttäuschung ist das Saisondebüt der jungen Mannschaft des Fußball-Rheinlandligisten SG 2000 Mülheim-Kärlich geendet. Nach dem Heimspiel gegen den SV Mehring stand für die Gastgeber ein unglückliches 0:1 (0:0) zu Buche. Das Tor des Tages erzielte Erik Michels in der 68. Spielminute.

Da zahlte sich das ganze Engagement der SG Mülheim-Kärlich am Ende doch nicht aus, der SV Mehring (weiße Hosen) behielt am ersten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga die Oberhand.  Foto: Wolfgang Heil

Da zahlte sich das ganze Engagement der SG Mülheim-Kärlich am Ende doch nicht aus, der SV Mehring (weiße Hosen) behielt am ersten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga die Oberhand.
Foto: Wolfgang Heil

Es war eine unnötige Niederlage für die Hausherren, die in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft waren und auch Gelegenheiten hatten, um mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen. Die Mannschaft des neuen SG-Trainers Michel Maur begann recht couragiert und drängte die favorisierten Gäste in die Defensive.

Bereits in der 3. Minute hatte Michael Fiebiger die Gelegenheit zur Führung für die Hausherren. Eine präzise Hereingabe von Daniel Aretz hätte eigentlich das 1:0 bringen müssen, aber Fiebiger ließ die Großchance aus. Fünf Minuten später hatte Aretz, nach Vorarbeit von Jan Henrich, die erneute Chance, seine Mannschaft in Führung zu bringen, scheiterte jedoch an Mehrings Torhüter Philipp Basquit. Und Aretz hatte dann eine Minute vor dem Pausenpfiff des guten Schiedsrichters Lukas Heep, die beste Gelegenheit in den ersten 45 Minuten, als er nach toller Vorarbeit von Fiebiger nur die Latte traf.

Außer einem Distanzschuss erzeugten die Gäste zunächst keinerlei Gefahr vor dem Tor der Gastgeber. „Mülheim-Kärlich ist die bessere Mannschaft“, befand zur Pause Tomas Lopez, Trainer des TuS Oberwinter, der zur Spielbeobachtung beim Ligakonkurrenten in Mülheim-Kärlich weilte.

Nach der Pause war es mit der Überlegenheit der Platzherren vorbei, es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. „Da hatte ich das Gefühl: Wer das erste Tor schießt, gewinnt die Begegnung“, sagte Mehrings Trainer Frank Meeth. Er sollte richtig liegen, in der 68. Minute erzielte Michels per Distanzschuss den spielentscheidenden Treffer. Mülheims Trainer reagierte sofort und brachte die beiden Nachwuchskräfte Michael Rönz und Ronaldo Kröber, aber ohne den gewünschten Erfolg. Die routinierten Gäste kontrollierten die Partie und brachten den Sieg sicher über die Zeit. Und wenn Mülheim-Kärlichs Torhüter Michael Wall nicht zweimal so glänzend reagiert hätte, wäre die Partie früher entschieden gewesen. Die Gastgeber konnten nach der Pause nicht mehr an die Leistung vom ersten Spielabschnitt anknüpfen und mussten eine bittere Heimniederlage hinnehmen.

„Dass ich das noch erleben durfte, dass wir zum Saisonauftakt einen Sieg erringen“, sagte ein gut gelaunter Mehringer Trainer. „Es war ein Spiel zweier guter Mannschaften, wir hatten in der zweiten Hälfte vielleicht ein paar Körner mehr. Insgesamt war es ein schweres Stück Arbeit für meine Mannschaft, und in der ersten Halbzeit hatten wir das nötige Quäntchen Glück, das man manchmal braucht, um solch ein Spiel zu gewinnen“, meinte Meeth.

Recht gelassen zeigte sich Mülheim-Kärlichs Trainer Maur nach den 90 Minuten: „Es war ein Spiel, das wir in der ersten Halbzeit mit Herzblut und Willen geführt haben, leider konnten wir nach der Pause die Leistung nicht wiederholen. Wir müssen aus der Partie die richtigen Lehren ziehen. Hätten wir vor der Pause unsere Chancen genutzt, wäre sicher ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Trotz der Niederlage bin ich insgesamt nicht unzufrieden.“ red