U17-B1: Leistungsgerechtes Remis im Flutlichtspiel

Am letzten Freitag im September empfing unsere B1 die U17 vom TuS Mayen. Die Gäste erwischten den besseren Start, wirkten aggressiver im Zweikampf und gingen in der 10. Min. in Führung. Nach einer Flanke von links setzte sich der Stürmer gekonnt durch und traf aus 8m zum 0:1. In der Folge hatte auch die SG ihre ersten Torannäherungen, die aber zunächst nicht zwingend genug waren, um das Mayener Gehäuse ernsthaft zu gefährden. Im Anschluss an eine unübersichtliche Situation im Gästestrafraum fiel aber in der 22. Min. der Ausgleich. Zunächst konnte der Torwart einen Schuss von Bjarne Lips noch mit einem tollen Reflex parieren, aber der Ball sprang anschließend in „Flippermanier“ von einem Mitspieler ins eigene Tornetz. Danach waren die Hausherren wacher und Mayen kam kaum noch über die Mittellinie.

Ein Schuss von Paul Platzek strich knapp übers Tor (30.) und in der 35. war der Keeper bei einer guten Gelegenheit von Marko Slowik wieder per Fußabwehr zur Stelle. So blieb es beim 1:1 zur Pause. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnittes fanden die „Mayener Jungen“ besser ins Spiel. In der 44. Min. verhinderte SG-Torwart Tom Strobel in einem 1gegen1-Duell einen erneuten Rückstand, und auch der Nachschuss ging am Tor vorbei. In der 57. Minute scheiterte SG-Akteur Niklas Fogel per 18-m-Schuss am Schlussmann der Gäste. Mülheim-Kärlich hatte im weiteren Verlauf der Partie mehr Spielanteile, aber Mayen blieb stets mit Kontern gefährlich. So z. Bsp. in der 62. Min., als sie eine sehr gute Chance ungenutzt ließen. Auf der anderen Seite war mehrfach ein Abwehrbein dazwischen, bevor die SG erfolgreich zum Abschluss kommen konnte. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff wäre der SG 2000 fast noch der „Lucky Punch“ gelungen, als Yannik Schneider aus kurzer Distanz am guten Mayener Goalie scheiterte, der sich zuvor bei einer Flanke verschätzt hatte.

Fazit: Ein gerechtes Unentschieden in einem Spiel, in dem sich die Mülheim-Kärlicher sicher mehr ausgerechnet hatten. Die SG 2000 war zwar über weite Strecken spielbestimmend, aber Mayen konnte kämpferisch und spielerisch überzeugen und hatte die klareren Möglichkeiten.

Es spielten: Tom Strobel, Sven Schiffers, Felipe Lebert, Nico vom Bruck, Noah Bora, Paul Platzek, Niklas Fogel, Philipp Rörig, Bjarne Lips, Marko Slowik, Luca Jost; Yannik Schneider, Jan Dümmel, Josef Osman, Paul Schmidt, Hassan Jawad.