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Saisonauftakt an Karneval

Trotzdem gehen die Jungs beim Zug mit

Man kann zum Karneval stehen, wie man will. Fakt ist, es feiern viele gerne, speziell am verlängerten Karnevalswochenende. Fakt ist auch, dass es nicht nur am Rhein bekannt ist. Mülheim-Kärlich ist eine Karnevalshochburg. Nun will der Kalender es so, dass Karneval 2019 in den März fällt. So kam es, dass der Fußballverband den ersten Spieltag der Verbands- und Bezirksliga im neuen Jahr auf eben dieses erste März-Wochenende terminiert hat. Als sich die Vereinsvertreter bei den Verantwortlichen meldeten, stand sogar im Raum diesen gesamten Spieltag zu verlegen. Leider wurde das aber nicht konsequent durchgezogen, sondern die Vereine wurden damit alleine gelassen. Im Klartext und im Alltag sieht es so aus, dass sich die Vereine auf einen Spieltermin einigen müssen. Geschieht das nicht, wird der vom Verband vorgegebene Termin festgelegt.

Viele Vereine sind in solchen Fällen gesprächsbereit und kooperativ. Der FSV Salmrohr leider nicht. Wir haben gute Argumente: Am Donnerstag und Sonntag gleich zwei Umzüge in der Stadt. Freitags und samstags sehr beliebte Karnevalsveranstaltungen. Die Welt steht still in der fünften Jahreszeit. Zudem möchten unsere drei Senioren-Mannschaften gemeinsam am Sonntags-Karnevalsumzug als Fußgruppe teilnehmen. Das hat den FSV Salmrohr nicht interessiert. Dabei sollte man meinen, die Vereine sitzen in einem Boot, ziehen an einem Strang?! Wir sind doch keine Profis, zumindest nicht die Spieler der SG 2000. Es geht ums Hobby, um die Freizeit. Aber es wird nicht gejammert, es wird das Beste daraus gemacht. Möglichst viele Anhänger wollen das Team am Karnevalssamstag in die Eifel im Bus begleiten. Die gute Stimmung soll von Donnerstag und Freitag über den Samstag weiter getragen werden, und am Sonntag werden sich die Aktiven dann gut gelaunt beim Umzug präsentieren.

Das Spiel der 2. Mannschaft in der Bezirksliga ist zwar noch nicht verlegt und neu terminiert, aber die SG Vordereifel hat schon mal zugestimmt, nicht am 3. März zu spielen – immerhin!