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Nur Engers besser als SG 2000

Halle platzte am Verbandsligaturnier des Sesterhenn-Cups aus allen Nähten

Der 23. Sesterhenn-Cup war einer der Superlative. „Es war eine enorme Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen“, frohlockte Wilfried Zils. Der Sportliche Leiter hatte gemeinsam mit weiteren Unentwegten das gesamte Wochenende in der Philipp-Heift-Halle verbracht. „Es war anstrengend, aber es hat Spaß gemacht, einen solchen Zulauf und positive Resonanz zu erfahren.“

Der SG Torhüter hob sich besonders hervor: Glückwunsch an Michael Wall zur Wahl zum besten Keepers des Turniers.

Nach erfreulichen und erfolgreichen Turnieren am Freitag und Samstag war der Sonntag das i-Tüpfelchen auf eine starke Performance der SG 2000. „Wir wurden sowohl organisatorisch, als auch sportlich viel gelobt“, freute sich Zils, der mit allen SG Anhängern nach dem Alte Herren Turniersieg am Freitag um ein Haar sogar den ersten SG Triumph beim Hauptturnier erlebt hätte. Nur der FV Engers stand im Weg. Der Oberligist holte sich zum dritten Mal in der Turniergeschichte den großen Pott. Dabei räumten die Grün-Weißen im Viertelfinale mit TuS Koblenz einen weiteren Turnierfavoriten aus dem Weg. Im Halbfinale wartete Verbandsligist Mendig, die überraschenderweise Titelverteidiger Rot-Weiß Koblenz ausschalten konnten und später Turnier-Vierter hinter der SG Andernach wurden. Andernach war den starken Gastgebern mit 0:4 unterlegen. Angeführt von Torschützenkönig Mejdi Mahmoud und mit dem überragenden Michael Wall, der zum besten Turnierkeeper gewählt wurde, zogen die Hausherren ungeschlagen ins Finale ein. Hier war der Favorit aus Engers einfach deutlich besser. Aller der in Mülheim-Kärlich ausgebildete Jonas Runkel erzielte beim 6:2 Erfolgt drei Treffer für den Oberligisten. Deren Regisseur David Peifer wurde als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. „Der ganz große Wurf ist nicht gelungen“, fasste Zils zusammen, aber wir können stolz auf die Spieler und den gesamten Verein sein.“ Auch Titelsponsor Johannes Sesterhenn zeigte sich beeindruckt vom Turnierwochenende und kündigte für den Sommer spontan ein Helferfest für die Stammmannschaft rund um die Alten Herren an.