Junge E verpasst den Einzug in die Leistungsklasse

U10-E2 unterliegt knapp der JSG Untermosel/Kobern mit 4:3

Das letzte Spiel der Qualifizierungsstaffel 2 führte unsere U10-E2 auf den neuen Kunstrasen in Kobern-Gondorf. Für die gastgebenende U11 der JSG sollte es heute noch einmal spannend werden, ging es doch um deren Rückrunden-Einzug in die Leistungsklasse. War für unsere E2 der Einzug in die Leistungsklasse nur noch theoretisch möglich, so brauchte die JSG dringende 3-Siegpunkte. Doch eben diese wollten die jungen SG‘ler nicht ohne Weiteres hergeben. Mit einem 2:0 ging der Gastgeber in der ersten Halbzeit in Führung, die nicht lange anhalten sollte. Für Aufsehen sorgte unser Linksaußen Daniel S., der als kleinster Spieler auf dem Feld mit seinem Kopfballtor  den ersehnten Ausgleich erzielte. Mit einem Halbzeitspielstand von 2:2 und einigen sehr guten Chancen für die Mülheim-Kärlicher sollte es in eine spannende 2. Spielhälfte gehen. Die merklich gestressten Kicker der JSG warfen alles nach vorne, was ihre jahrgangsältere Mannschaft hergab. Trotzdem gelang es Nico im Nachschuss die Mülheimer in Führung zu schießen. Die stets langen Bälle in den Strafraum der Gäste sollten jedoch den Ausgleich bescheren. Nur drei Minuten vor Schluss  gelang letzlich der 3:4- Führungstreffer, der mit viel Erleichterung auf Seiten der Gastgeber gefeiert wurde.

Mit diesem letzten Meisterschaftsspiel für unsere E2 in dieser Saisonhälfte entscheidet sich auch deren Spielklasse für die Rückrunde. Das durchaus ambitionierte Vorhaben, einen jüngeren Jahrgang für die Qualifizierungsrunde der Leistungsklasse zu melden, reflektieren die Trainer Mutlu Tok und Andreas Mattlener in Summe positiv: „Wir wussten, dass wir mit unserem jüngeren Jahrgang gegen die stärksten Teams des älteren Jahrgangs ordentlich zu tun bekommen werden. Abgesehen von dem Kantersieg des Tabellenführers Metternich E1 gegen unsere Jungs, lässt sich aber nicht nur am Torverhältnis erkennen, dass wir die Leistungsfähigkeit unserer Jungs richtig eingeschätzt haben. Das Groh der Spiele war trotz der körperlichen Überlegenheit unserer Gegner sehr ausgeglichen; oftmals konnten unsere Gegner das Spiel mit lediglich einem knappen Tor Vorsprung für sich entscheiden.“ Zufrieden mit der  Gesamtleistung des Teams reiste man schließlich wieder in Richtung Heimat.