Enorm wichtiger Auswärtssieg für die U16-B2

FC Germania Metternich unterliegt 1:2 (0:2)
Nachdem man mit Niederlagen gegen Immendorf und Bad Bodendorf wenig erfolgreich in die Rückrunde startete, wurde es Zeit einen Befreiungsschlag zu landen.

In der Woche wurde viel gesprochen – über Taktik, Einstellung und Trainingsformen. Besonders die mentale Einstellung missfiel zu diesem Zeitpunkt dem Trainergespann.
Beide Niederlagen zum Auftakt der Rückrunde waren unnötig. In Immendorf lief man fünf mal allein auf das Tor des Gegners zu, ehe der Gegner in Führung ging.
Gegen Bad Bodendorf brachte man den Ball aus zwei Metern nicht im leeren Tor unter und fing sich einen Gegentreffer nach einem langen Ball, statt den Stürmer einfach Abseits zu stellen.
Dazu kamen einige Undiszipliniertheiten und fehlende körperliche Fitness, die der unzureichenden Vorbereitung geschuldet war.
“Die Vorbereitung war eher bescheiden! Nie konnte der komplette Kader trainieren. Immer wieder waren einige Jungs krank oder die Witterung schlecht – oder, oder, oder…“, gab Betreuer Gundert zu Protokoll.
Trotzdem muss die Einstellung immer stimmen. Dies war die Vorgabe im Spiel gegen Metternich.
Dass es auf dem Hartplatz kein Spiel auf hohem technischen Niveau geben würde, war allen Beteiligten klar. Kompakt und gut gestaffelt gingen die Jungs von Trainer Birkner die Partie an.
Mit dem ersten gut vorgetragenen Angriff ging Mülheim durch Florian in Führung. Die Führung gab der Mannschaft die nötige Sicherheit, die Angriffe des Gegners zu stoppen und selbst immer wieder gefährlich vor dem Tor der Metternicher aufzutauchen.
Dass Standards aus solchem Geläuf äußerst wichtig sind, wurde im Abschlusstraining erläutert und genau solcher, führte zum zweiten Treffer durch Melih.
Mit einer 2:0-Führung ging man in die Pause.
In Durchgang 2 kamen die Jungs aus Metternich hoch motiviert aus der Kabine.
Unsere U16-B2 geriet sofort unter Druck. Ehe man so richtig wieder auf dem Platz war, schlossen die Metternicher eine gelungene Kombination mit einem trockenen Schuss ins rechte untere Eck ab. Jetzt hieß es “Kopf hoch, Brust raus“ und Körpersprache zeigen für Mülheim.
Dies gelang an diesem Abend vorzüglich. Alle Spieler gingen keinem Zweikampf, keinem Lauf oder Kopfballduell aus dem Weg. Alle zogen an einem Strang ,waren ein Team.
So schaukelte man die Partie einigermaßen sicher nach Hause.
Letztlich rettete Jonas den Dreier mit einer unglaublichen Doppelparade.
“Wir hoffen, dass die Jungs jetzt kapiert haben, das es nur als Team und mit der richtigen Einstellung erfolgreich sein kann. Wer auf die Tabelle schaut und etwas rechnen kann sieht, dass unser Team noch lange nicht durch ist.“ Mit diesen Worten verabschiedeten sich Trainer und Betreuer in den späten Samstagabend.