Deutlicher Sieg gegen Trier-Tarforst

10. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – FSV Trier-Tarforst 5:0 (2:0)

1:0 Jeremy Heyer (6.)

2:0 Jeremy Heyer (35.)

3:0 Hüseyin Karalalek (47.)

4:0 Jeremy Heyer (48.)

5:0 Jeremy Heyer (64.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

63. Dohmen für P. Lauer

67. P. Aretz für Weinand

77. Schmidt für Lazarevic

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-jeremy-heyer-gelingt-viererpack-_arid,1711371.html

 

Jeremy Heyer gelingt Viererpack

Gelesen war die Messe nach 48 Minuten schon. Ein Distanzschuss von Jeremy Heyer bedeutete das 4:0 im Verfolgerduell der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und dem FSV Trier-Tarforst. Da hielt es auch SG-Trainer Patrick Wagner-Galda nicht mehr auf der Trainerbank.

„Das Spiel war damit entschieden, es fiel einiges an Druck ab“, erklärte er seinen Freudensprung hinterher. Überhaupt bereitete Stürmer Heyer seinem Trainer eine Riesenfreude, gelang ihm doch das seltene Kunststück eines Viererpacks. Wann er zuletzt so oft getroffen hatte? Da geriet der Schütze ins Grübeln: „In dieser Saison jedenfalls noch nicht, aber ich bin froh, dass es heute so gelaufen ist.“ „Man hat ihm die Spielfreude angemerkt“, sagte Wagner-Galda weiter, „er arbeitet sehr viel und hat sich heute belohnt.“

Vor Spielfreude strotzten aber auch die übrigen Akteure. Etwa Gerrit Wißfeld, der mit einem schönen Diagonalpass Heyers 1:0 vorbereitet hatte (6.). Oder Christian Scheu, der sich in der 35. Minute vorne eingeschaltet hatte und erneut Heyer als Abnehmer seines Zuspiels fand.

Dass es dann binnen drei Minuten nach dem Wiederanpfiff gleich zweimal klingelte – erst war Huseyin Karalalek von Wißfeld bedient worden (47.), dann besagter Distanzschuss Heyers (48.) – „war symptomatisch für uns“, haderte Gästetrainer Christian Esch. Das Fehlen mehrerer Stammkräfte in der Abwehr wollte er aber nicht als alleinige Entschuldigung gelten lassen, vielmehr bemängelte er den fehlenden Einsatz seiner Akteure. „Und Jeremy Heyer hatte einfach einen Sahnetag“, fügte Esch an.

Kein Wunder, dass auch Heyer antrat, als es in der 63. Minute nach einem Handspiel von Jan Lukas Weber Strafstoß gab – der Viererpack war perfekt. Dass danach nicht mehr allzu viel lief, wollte Wagner-Galda nicht überbewerten: „Nach einem 5:0 muss man nicht in den Krümeln suchen. Es war eine gute Leistung von uns.“

Auch dass in der Anfangsphase der Gegner durchaus mutig nach vorn spielte und SG-Keeper Daniel Hüneke in höchster Not gegen Marcel Mühlen (18.) und Frank Chalve (20.) rettete, blieb letztlich nebensächlich. Obendrein konnte sich Wagner-Galda den Luxus leisten, einige Leistungsträger im Hinblick auf das Derby in Mayen am Mittwochabend (20 Uhr) vorzeitig vom Feld zu nehmen.

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger