Deutlicher Auswärtssieg in Trier !

Rheinlandliga 27. Spieltag

FSV Trier-Tarforst – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:4 (1:3)

0:1 Patrick Birkner (13.)

1:1 Bernhard Heitkötter (25.)

1:2 Jeremy Heyer (33. FE.)

1:3 Gerrit Wißfeld (43.)

1:4 Jonas Runkel (90.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

79. Dohmen für Birkner

79. Weinand für Kuhn

88. Scheu für Wißfeld

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-sg-hat-die-qualitaet-den-hebel-umzulegen-_arid,1796046.html

 

SG hat die Qualität, den Hebel umzulegen

Nach durchwachsener Anfangsphase hat sich Fußball-Rheinlandligist im Trierer Stadtteil Tarforst beim FSV mit 4:1 (3:1) deutlich durchgesetzt. Nach zwölf Minuten lenkte der FSV-Keeper eine scharf getretene Ecke von Paul Lauer noch über die Latte. Im anschließenden Eckstoß folgte dann aber die Führung für Mülheim. Diesmal brachte Daniel Aretz die Kugel in die Gefahrenzone, wo Patrick Birkner (13.) zur Führung abstauben konnte.

Der Mülheimer Patrick Birkner (links) stoppt den Trier-Tarforster Andre Thielen resolut – mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Birkner den 4:1-Erfolg beim FSV ein. Foto: Alexander Krist

Der Mülheimer Patrick Birkner (links) stoppt den Trier-Tarforster Andre Thielen resolut – mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Birkner den 4:1-Erfolg beim FSV ein.
Foto: Alexander Krist

Immer wieder sorgten die Gäste nach Standardsituationen für Torgefahr. Vor 100 Zuschauern am Trimmelter Hof kamen auch die Hausherren nach 20 Minuten besser ins Spiel. Jason Thayaparan (20.) weckte die Trierer mit einem Fernschuss an die Latte dann richtig auf. Nur fünf Minuten später fiel dann der Ausgleich des FSV – ebenfalls nach einem Eckball. Kapitän Bernhard Heitkötter hatte im Fünfmeterraum Platz und Zeit, um den Ball in aller Ruhe über die Linie zu drücken.

In den folgenden Minuten schien die Partie zu kippen, da sich die Gäste aus Mülheim-Kärlich immer weiter in die eigene Hälfte zurückdrängen ließen. Genau zum richtigen Zeitpunkt gelang es der SG dann aber, zurückzuschlagen. Nach einem ungestümen Foulspiel durch den Ausgleichstorschützen Heitkötter an Gerrit Wißfeld entschied Schiedsrichter Alexander Rausch auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jeremy Heyer mit einem Gewaltschuss zur erneuten Führung.

„Wir waren eigentlich gut im Spiel und haben nach dem 1:0 etwas nachgelassen. In dieser Phase war Tarforst etwas besser. Momentan haben wir aber die Qualität, den Hebel dann auch umzulegen und nochmal Gas zu geben“, resümierte Mülheims Trainer Patrick Wagner-Galda. Ab diesem Zeitpunkt wurde es ungemütlich für die Gastgeber. Zunächst verfehlte Jonas Runkel (41.) mit einem Distanzschuss nur knapp das Gehäuse des FSV, ehe Gerrit Wißfeld (43.) aus ähnlicher Entfernung erfolgreicher war. Sein Flachschuss zum 3:1 vor der Pause aus rund 25 Metern war allerdings durchaus haltbar. Hier machte FSV-Schlussmann Bauer keine gute Figur.

Im zweiten Durchgang überließ die SG Mülheim-Kärlich nun den Hausherren den Ball, welche allerdings kein Kapital aus der defensiveren Ausrichtung der Gäste schlagen konnten. Jan Bauchmüller (50.) hatte wohl die größte Chance zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Aus fünf Metern verfehlte er das Tor der Gäste jedoch knapp. Mülheim versuchte nun immer wieder, über Kontersituationen für Torgefahr zu sorgen. Am besten gelang dies zunächst Jeremy Heyer (53.), dessen Schuss aus mehr als 30 Metern an die Latte knallte. In den letzten Minuten warf der FSV Trier-Tarforst alles nach vorne. Der eingewechselte Thorsten Oberhausen (79.) wurde aus kurzer Distanz im letzten Moment an einem Torschuss gehindert.

So war auch der Schlusspunkt der Partie den Gästen vorbehalten. Mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen schraubte Jonas Runkel (90.) mit einem sehenswerten Treffer das Ergebnis weiter in die Höhe. „Im zweiten Durchgang sind wir nicht mehr ganz so gut ins Spiel gekommen. Dennoch glaube ich, dass der Sieg verdient ist. Nun steht das Derby mit dem TuS Mayen vor der Tür. Da erwarte ich einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe, da es für beide Teams nach oben und unten nichts mehr geht“, sagte Wagner-Galda. Derweil vermeldet die SG ihren nächsten Zugang: Von Ata Urmitz kehrt Torhüter Michael Wall nach Mülheim-Kärlich zurück.

Von unserem Mitarbeiter

Alexander Krist