1. Mannschaft auch in Linz ohne Punkte

15. Spieltag

VfB Linz – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:0 (1:0)

1:0 Dustin Friese (9.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

59. Aga für D. Aretz

72. P. Aretz für Kuhn

79. Dohmen für P. Lauer

 

Link zum Spielbericht

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Frieses frühes Tor beschert Linz drei Punkte

Der VfB Linz hat am 15. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga den ersten Heimerfolg geschafft. Mit 1:0 (1:0) gewann der VfB gegen den Meisterschaftsmitfavoriten SG 2000 Mülheim-Kärlich. Das Tor des Tages gelang Dustin Friese nach acht Minuten im ersten Spiel nach seiner langen Verletzungspause. Die Mülheimer verpassten es, die Punktverlusten der beiden führenden Teams aus Emmelshausen und Eisbachtal zu nutzen. Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

„Wir hatten keine starke Phase in diesem Spiel“, schimpfte Gästetrainer Patrick Wagner-Galda. „Linz hat viel Kampf und Wille gezeigt. Das ist eigentlich das Minimum was man erwarten kann. Doch es hat bei uns gänzlich gefehlt. Wir waren nicht auf dem Platz. Der VfB hat verdient gewonnen.“ Zerknirscht und angefressen stellte Wagner-Galda fest: „Wer in Linz so verliert, muss nicht auf die Tabellenspitze schauen.“

Dagegen herrschte im Lager der Gastgeber große Erleichterung über den ersten Dreier im siebten Heimspiel. „Wir haben sicher schon bessere Spiele vor eigenem Publikum gemacht, aber hinterher mit leeren Händen da gestanden. Die Mannschaft hat sich durch eine enorme kämpferische Leistung selbst belohnt. Das war ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, freute sich der Linzer Trainer Paul Becker.

In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie brachte Friese den VfB früh in Führung. Zuvor hatte sein Mannschaftskamerad Andreas Schuht mit einem Kopfball aus fünf Metern freistehend nur den Pfosten getroffen, ehe Friese den Ball im Nachschuss über die Linie beförderte. „Ein geschenktes Tor. Nach einem Standard stehen zwei Linzer in der Mitte völlig frei. Das darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Wagner-Galda über fehlende Zuordnung trotz klarer Absprachen.

In der Folge wurden die Gäste etwas offensiver, blieben aber mit ihren langen Bällen leicht ausrechenbar für die VfB-Abwehr. Eine starke Linzer Innenverteidigung mit Fabian Lacher und Sandro Burghard ließ über 90 Minuten fast nichts anbrennen. Bei der größten SGM-Chance in der ersten Halbzeit durch Niclas Kuhn reagierte der fehlerfrei spielende Linzer Torwart Sebastian Seitz glänzend (26.).

Auch in Abschnitt zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Trotz optischer Überlegenheit kamen die Gäste wieder nur zu einer hochkarätigen Chance durch Christian Scheu. Dessen Schuss verfehlte das VfB-Tor nur um Zentimeter (85.).

Dagegen versäumten es die Linzer in der Endphase durch Konter, den Sieg frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Schuht (86.) und Michael Fiebiger (88.) gelang es nicht, aus kürzester Entfernung den Ball im Mülheimer Tor unter zu bringen.

„Wir hatten sicherlich die klareren Möglichkeiten. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung. Doch liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, wenn wir die Liga halten wollen“, sagte Becker, während sein Kollege Wagner-Galda aufgrund der blutleeren Vorstellung seiner Elf grübelte: „Wir hatten aufgrund der Spielverlegung eine Woche mehr Zeit, den Akku wieder aufzufüllen. Doch einige von uns wirkten, als wären sie eingeschlafen.“

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

Hochklassiges Pokalspiel mit dramatischem Ende

Rheinlandpokal Achtelfinale

SG 2000 Mülheim-Kärlich – Sportfreunde Eisbachtal 7:9 n.E. (2:1, 4:4)

0:1 Kelvin Lima (1.)

1:1 Jeremy Heyer (22.)

2:1 Jeremy Heyer (45.)

3:1 Daniel Aretz (47.)

3:2 Manuel Haberzettl (62.)

4:2 Daniel Aretz (67.)

4:3 Kelvin Lima (72.)

4:4 Robin Stahlhofen (90.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

45. Ternes für Lazarevic

75. J. Lauer für P. Lauer

93. Karalalek für D. Aretz

108. Görges für Karalalek

 

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SG Mülheim-Kärlich scheitert im Elfmeterschießen an Eisbachtaler Sportfreunden

Es gibt sie tatsächlich, die faszinierenden Alternativen zu Fußballabenden vor dem TV-Gerät. Während das Millionengeschäft Champions League gestern im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit dem Heimsieg des FC Bayern München wenig Überraschendes zu bieten hatte, dürften die Zuschauer des Rheinlandpokal-Achtelfinales zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und den Eisbachtaler Sportfreunden ihren Ausflug zum Mülheimer Schulzentrum nicht bereut haben. Die beiden Spitzenteams der Fußball-Rheinlandliga lieferten sich ein dramatisches Pokalspiel, am Ende zogen die Eisbachtaler Sportfreunde mit dem 9:7 (4:4, 4:4, 1:2) nach Elfmeterschießen ins Viertelfinale des Wettbewerbs ein. Manuel Haberzettl verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Gerrit Wißfeld zuvor als einziger Mülheimer verschossen hatte. Einen hart umkämpften Pokalabend erlebten die Eisbachtaler Sportfreunde (rot-weiße Spielkleidung) und die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Foto: Jörg Niebergall

Einen hart umkämpften Pokalabend erlebten die Eisbachtaler Sportfreunde (rot-weiße Spielkleidung) und die SG 2000 Mülheim-Kärlich.
Foto: Jörg Niebergall

Kelvin Lima hatte die Gäste aus Nentershausen früh in Front geschossen (1.), Jeremy Heyer (22., 45.) und Daniel Aretz (46.) trafen zur Mülheimer 3:1-Führung. Den Anschlusstreffer von Haberzettl (62.) konterte Daniel Aretz mit dem 4:2 (67.), ehe Lima die Sache mit dem dritten Gästetreffer wieder spannend machte (72.).

Robin Stahlhofen rettet die Gäste

Und der eingewechselte Robin Stahlhofen schaffte kurz vor Ende der regulären Spielzeit tatsächlich den Eisbachtaler Ausgleich zum 4:4 (89.). Nach torloser Verlängerung war es schließlich Haberzettl, der die Partie entschied.

Es waren gerade einmal 15 Sekunden gespielt, als Lima den Führungstreffer für den Rheinlandliga-Spitzenreiter erzielte. Damit belohnten sich die Gäste früh für ihr Pressing, womit sie der SG Mülheim-Kärlich in den ersten zehn Minuten kaum Luft im Spielaufbau ließen. Aber das Team von Trainer Patrick-Wagner-Galda befreite sich vom Anfangsdruck und kam besser in die Partie.

Rote Karte für Patrick Bolz

In der 22. Minute durfte dann auch der Anhang des Gastgebers jubeln, als Heyer den Ausgleich markierte. Machtlos war Sportfreunde-Torhüter Daniel Erbse auch kurz vor der Pause, als Heyer zum 2:1 für die SG 2000 traf.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag. Die beiden Tore von Daniel Aretz sowie die Treffer von Haberzettl, Lima und Stahlhofen veredelten einen Pokalabend, der mit dem Elfmeterschießen einen krönenden Abschluss erlebte. Den erlebte Mülheims Torhüter Patrick Bolz allerdings nur noch als Zuschauer mit, nachdem er in der 106. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen hatte.

 

Niederlage in Betzdorf

13. Spieltag

SG Betzdorf – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:0 (1:0)

1:0 Mirkan Kasikci (39.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

52. P. Aretz für Karalalek

81. Dohmen für P. Lauer

 

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Betzdorf blüht als Spielverderber auf – 06er vermiesen Mülheim-Kärlich den Sprung auf Platz eins

Die SG 06 Betzdorf stellte auch gegen das Spitzenteam aus Mülheim-Kärlich seine Heimstärke unter Beweis. Gegen die zuletzt viermal in Folge siegreichen Gäste feierte die Weller-Elf in der Fußball-Rheinlandliga einen nicht unverdienten 1:0 (1:0)-Heimsieg. Die SG 2000 hätte mit einem Sieg vorübergehend die Tabellenführung übernommen, aber dazu kam es nicht. Ersel Sahin (Bildmitte) und seine drei Nebenleute in der Betzdorfer Abwehr boten den Mülheim-Kärlicher Spitzen nur wenig Raum und hielten sich schadlos. Foto: Regina Brühl

Ersel Sahin (Bildmitte) und seine drei Nebenleute in der Betzdorfer Abwehr boten den Mülheim-Kärlicher Spitzen nur wenig Raum und hielten sich schadlos.
Foto: Regina Brühl

Noch am Morgen vor der Partie bereiteten Trainer Marco Weller die personellen Probleme Magenbeschwerden: „Nach der Absage von Thomas Bednorz habe ich kurz überlegt, mit einer A-Jugend-Innenverteidigung zu spielen und mich dann auch dafür entschieden, denn die Jungs machen das schon ziemlich abgezockt. Sie haben das heute über 90 Minuten ganz souverän gemacht.“ Der Trainer meinte damit Ali Yasar Yilmaz und Philipp Weber, die vor Torwart Marvin Scherreiks alles abräumten und den Laden sauber hielten. Die favorisierten Gäste waren zunächst besser im Spiel und kamen zu ersten Halbchancen. Ein Kopfball von Jeremy Heyer flog übers Tor (4.), eine Minute später hinderte Weber Routinier Nenad Lazarevic entscheidend am Torabschluss, und Scherreiks konnte den Ball problemlos aufnehmen. Nach einer Viertelstunde traten dann die Grün-Weißen erstmals gefährlich in Erscheinung, als Kenny Scherreiks einen Lupfer zu hoch ansetzte und eine Minute später Emre Bayram zu Scherreiks passte, der aus spitzem Winkel verzog. In der 36. Minute hatten die Mülheim-Kärlicher zunächst die Gelegenheit, in Führung zu gehen, aber Heyer verfehlte das Ziel nach Vorlage von Hüseyin Karalalek haarscharf.

Stattdessen jubelten wenig später die Westerwälder. Mirkan Kasikci verlängerte eine Freistoßflanke von Anil Berber in die Maschen (39.). Die Antwort der Mülheimer ließ nicht lange auf sich warten, denn direkt nach Wiederanstoß setzte sich Jonas Runkel gleich gegen drei Mann im Strafraum durch – Weber konnte gerade noch zur Ecke klären. Nach dieser wehrten die Hausherren das Leder zu kurz nach vorne ab, und Gerrit Wißfeld setzte seinem wunderschönen Schlenzer aus 18 Metern an den linken Torpfosten.

Nach dem Seitenwechsel mussten die Siegstädter eine zehnminütige Drangperiode der SG 2000 über sich ergehen lassen, die sie nur deshalb schadlos überstanden, weil Karalek freistehend den Ball nicht traf (47.) und Runkel nach einem erneuten Solo durch die Betzdorfer Abwehr den Ball frei vor Scherreiks am rechten Pfosten vorbeischoss. Zudem klärte Marvin Scherreiks einen 20-Meter-Schuss von Lazarevic zur Ecke. Danach sorgten die Weller-Schützlinge wieder besser für Entlastung. Glück hatten sie jedoch noch einmal in der Nachspielzeit (90.+4). Heyer genoss nach einem Freistoß aus dem Mittelkreis zu viel Freiraum, Scherreiks‘ Fußabwehr verhinderte den Ausgleich.

Gästetrainer Patrick Wagner-Galda sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg der Gastgeber: „In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem Rückstand war es brutal schwer, wieder zurückzukommen. Das Glück, das wir in den letzten Wochen hatten, hatten wir diesmal nicht. Die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft, aber in der Summe ist der Sieg für Betzdorf verdient.“ Betzdorfs Marco Weller sprach von einer guten Mannschaftsleistung seiner Elf: „Heute haben wir es endlich einmal über 90 Minuten geschafft, dem Gegner keinen Platz zu lassen. Die Mannschaft hat meine Vorgaben gut umgesetzt. Es war ein knappes und von beiden Mannschaften leidenschaftlich geführtes Spiel, mit dem kleinen Quäntchen Glück für uns.“

Jens Kötting

Badem chancenlos

12. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Badem 5:1 (2:0)

1:0 Gerrit Wißfeld (32.)

2:0 Nenad Lazarevic (40.)

3:0 Hüseyin Karalalek (46.)

4:0 Hüsyein Karalalek (54.)

4:1 Mike Schwandt (67.)

5:1 Jeremy Heyer (81.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

25. Runkel für Weinand

46. Dohmen für J. Lauer

62. Aga für Karalalek

 

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5:1 – SG Mülheim-Kärlich gelingt mit Heimsieg die perfekte englische Woche

Die Fünf-Tore-Festspiele der SG 2000 Mülheim-Kärlich in der Fußball Rheinlandliga sind weitergegangen. Gegen Ligaschlusslicht SG Badem/Kyllburg landete die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda mit dem 5:1 (2:0)-Sieg den dritten Erfolg binnen einer Woche mit jeweils fünf Treffern.

Eine englische Woche mit drei Siegen und 15 geschossenen Toren abzuschließen, so etwas gab es wohl auch bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich noch nicht. Zu Beginn war es auf dem Mülheimer Kunstrasen allerdings das erwartet zähe Spiel gegen tief stehende Gäste. In der Anfangsphase versprühten die Hausherren trotz größerer Spielanteile nur durch Standardsituationen Torgefahr, so wurde es im Bademer Strafraum bei zwei Eckbällen durch Jonas Lauer (10.) und Jeremy Heyer (12.) brenzlig. Auf der anderen Seite hatte Daniel Robertz nach einem Konter den Führungstreffer auf dem Fuß (18.). Robertz enteilte den Gebrüdern Lauer, zielte dann aber beim Abschluss Zentimeter am Mülheimer Gehäuse vorbei.

Nach rund einer halben Stunde war der Bann dann allerdings gebrochen, die Art und Weise des Führungstreffers passte dabei zum bisherigen Spielverlauf. Heyer mogelte sich irgendwie durch die Hintermannschaft der Gäste, stocherte den Ball zu Hüseyin Karalalek, der im ersten Versuch an Torhüter Simon Eppers scheiterte. Von Eppers prallte das Spielgerät vor die Füße von Gerrit Wißfeld, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (31.). Der Treffer gab der SG 2000 sichtlich Sicherheit, und fortan war es ein Sturmlauf auf das Tor der Gäste. Nenad Lazarevic kurz vor dem Pausenpfiff (40.) und Karalalek nur eine Minute nach dem Seitenwechsel sorgten für klare Verhältnisse, der zweite Treffer Karalaleks in der 53. Minute brachte die endgültige Entscheidung. Nach Mike Schwandts Ehrentreffer per Freistoß, den Wagner-Galda als „Schönheitsfehler“, bezeichnete, sorgte Heyer mit seinem zwölften Saisontor für den 5:1-Endstand.

Durch die perfekte englische Woche ist die SG 2000 Mülheim-Kärlich zudem Tabellenführer Sportfreunde Eisbachtal bis auf einen Punkt auf die Pelle gerückt. Wagner-Galda war dementsprechend nach dem Schlusspfiff voll des Lobes: „Wir sind geduldig geblieben und haben wieder einmal bewiesen, dass wir konsequent unsere Torchancen ausnutzen. Die Ergebnisse der letzten Woche sind nicht die Regel, aber dennoch ein Beweis für die Form der Mannschaft. Ein Lob gilt auch den Ersatzspielern, die sich nicht hängen lassen, sondern sich nach ihren Einwechslung mit guten Leistungen nahtlos einfügen.“

Thomas Schon, Trainer der SG Badem/Kyllburg, meinte: „Das Ergebnis spiegelt nicht gerade den Spielverlauf wider. Wenn wir unsere Chance beim Stand von 0:0 nutzen, kann die Partie einen ganz anderen Ausgang nehmen. Noch bitterer sind aus unserer Sicht die beiden Verletzungen.“

Von unserem Mitarbeiter Jan Müller

1. Mannschaft gewinnt nach furioser zweiter Halbzeit in Mayen – Ausblick auf Sonntag

Rückblick zum Spiel in Mayen

11. Spieltag

TuS Mayen – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:5 (1:0)

1:0 Matthias Tutas (10.)

1:1 Jonas Lauer (53.)

1:2 Eigentor Niklas Weis (57.)

1:3 Hüseyin Karalalek (69.)

1:4 Jeremy Heyer (73.)

1:5 Jeremy Heyer (80.)

Aufstellung SG:

Auswechselungen

77. P. Aretz für Karalalek

81. Dohmen für J. Lauer

81. Aga für Heyer

 

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Deutlicher Sieg gegen Trier-Tarforst

10. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – FSV Trier-Tarforst 5:0 (2:0)

1:0 Jeremy Heyer (6.)

2:0 Jeremy Heyer (35.)

3:0 Hüseyin Karalalek (47.)

4:0 Jeremy Heyer (48.)

5:0 Jeremy Heyer (64.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

63. Dohmen für P. Lauer

67. P. Aretz für Weinand

77. Schmidt für Lazarevic

 

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Jeremy Heyer gelingt Viererpack

Gelesen war die Messe nach 48 Minuten schon. Ein Distanzschuss von Jeremy Heyer bedeutete das 4:0 im Verfolgerduell der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und dem FSV Trier-Tarforst. Da hielt es auch SG-Trainer Patrick Wagner-Galda nicht mehr auf der Trainerbank.

„Das Spiel war damit entschieden, es fiel einiges an Druck ab“, erklärte er seinen Freudensprung hinterher. Überhaupt bereitete Stürmer Heyer seinem Trainer eine Riesenfreude, gelang ihm doch das seltene Kunststück eines Viererpacks. Wann er zuletzt so oft getroffen hatte? Da geriet der Schütze ins Grübeln: „In dieser Saison jedenfalls noch nicht, aber ich bin froh, dass es heute so gelaufen ist.“ „Man hat ihm die Spielfreude angemerkt“, sagte Wagner-Galda weiter, „er arbeitet sehr viel und hat sich heute belohnt.“

Vor Spielfreude strotzten aber auch die übrigen Akteure. Etwa Gerrit Wißfeld, der mit einem schönen Diagonalpass Heyers 1:0 vorbereitet hatte (6.). Oder Christian Scheu, der sich in der 35. Minute vorne eingeschaltet hatte und erneut Heyer als Abnehmer seines Zuspiels fand.

Dass es dann binnen drei Minuten nach dem Wiederanpfiff gleich zweimal klingelte – erst war Huseyin Karalalek von Wißfeld bedient worden (47.), dann besagter Distanzschuss Heyers (48.) – „war symptomatisch für uns“, haderte Gästetrainer Christian Esch. Das Fehlen mehrerer Stammkräfte in der Abwehr wollte er aber nicht als alleinige Entschuldigung gelten lassen, vielmehr bemängelte er den fehlenden Einsatz seiner Akteure. „Und Jeremy Heyer hatte einfach einen Sahnetag“, fügte Esch an.

Kein Wunder, dass auch Heyer antrat, als es in der 63. Minute nach einem Handspiel von Jan Lukas Weber Strafstoß gab – der Viererpack war perfekt. Dass danach nicht mehr allzu viel lief, wollte Wagner-Galda nicht überbewerten: „Nach einem 5:0 muss man nicht in den Krümeln suchen. Es war eine gute Leistung von uns.“

Auch dass in der Anfangsphase der Gegner durchaus mutig nach vorn spielte und SG-Keeper Daniel Hüneke in höchster Not gegen Marcel Mühlen (18.) und Frank Chalve (20.) rettete, blieb letztlich nebensächlich. Obendrein konnte sich Wagner-Galda den Luxus leisten, einige Leistungsträger im Hinblick auf das Derby in Mayen am Mittwochabend (20 Uhr) vorzeitig vom Feld zu nehmen.

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger

 

Nachtrag zum Heimsieg gegen Ellscheid

9. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Ellscheid 2:0 (0:0)

1:0 Gerrit Wißfeld (58.)

2:0 Jeremy Heyer (84.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

20. Renda für Kuhn

36. P. Aretz für D. Aretz

59. P. Lauer für Kaes

 

Links zu den Spielberichten

Rhein-Zeitung: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-sg-muelheimkaerlich-steigert-sich-in-zweiter-haelfte-und-siegt-20-_arid,1707868.html

SG Mülheim-Kärlich steigert sich in zweiter Hälfte und siegt 2:0

Mit 2:0 (0:0) hat sich die SG 2000 Mülheim-Kärlich gegen Aufsteiger SG Ellscheid durchgesetzt und damit ihren dritten Platz in der Fußball-Rheinlandliga verteidigt.

Wie schon beim Pokalsieg unter der Woche in Ahrbach hat die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda gezeigt, dass nach dem guten Saisonstart die zwei Niederlagen gegen Emmelshausen und in Eisbachtal keine Spuren hinterlassen haben und die Mannschaft ihre Aufgaben seriös angeht und auch wieder erfolgreich ist. Zwar war die erste Halbzeit keineswegs so, wie sich das der Trainer vorstellte, allerdings brachten auch zwei frühe verletzungsbedingte Wechsel (Niclas Kuhn und Daniel Aretz, sowie später auch Paul Lauer) die Mannschaft kurzfristig aus dem Rhythmus.

Erst nach der Pause wurde es bei Mülheim-Kärlich besser. Verdient ging der Gastgeber durch Gerrit Wißfeld in der 59. Spielminute mit 1:0 in Führung. Der Mittelfeldspieler setzte sich kraftvoll in der Mitte durch und ließ Ellscheids Torhüter Daniel Neisius keine Abwehrchance. Der Treffer war das Signal für einen Sturmlauf der Platzherren.

Vor allem Angreifer Jeremy Heyer hätte die Partie frühzeitig entscheiden können oder gar müssen. Er ließ einige hochkarätige Gelegenheiten ungenutzt, während die Gäste im Angriff eine überschaubare Leistung brachten und keinerlei Torgefahr entwickelten. Das lag aber auch an der aufmerksamen Mülheim-Kärlicher Abwehr, allen voran Jonas Lauer, der nicht nur durch seine Körperlänge überragte, sondern auch durch eine fehlerfreie Leistung.

Es dauerte aber bis zur 85. Minute, ehe sich Abwehrspieler Christian Scheu auf der linken Seite durchsetzte und seine präzise Flanke Jeremy Heyer erreichte, der das bis dahin Versäumte nachholte und per Kopf den 2:0-Endstand erzielte. „Ein verdienter Erfolg von Mülheim-Kärlich, unsere Fehlerquote war zu hoch, und wenn du dir in neunzig Minuten nicht eine einzige Torchance erspielst, kannst du auch kein Spiel gewinnen“, zeigte sich Ellscheid Trainer Niklas Wagner als fairer Verlierer. Nach dem sechsten Sieg im neunten Spiel war Mülheim-Kärlichs Trainer selbstverständlich zufrieden. „Wir haben nicht gut begonnen, haben uns aber über den Kampf ins Spiel gebracht und am Ende auch verdient gewonnen. Es war das dritte Spiel innerhalb einer Woche mit zwei Siegen, wir sind auf einem guten Weg“, meinte Wagner-Galda. wzi

1. Mannschaft zieht ins Pokal-Achtelfinale ein

Rheinlandpokal 3. Runde

SG Ahrbach – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:4 (1:1)

0:1 Gerrit Wißfeld (5.)

1:1 Jannis Meuer (18.)

1:2 Jeremy Heyer (73.)

1:3 Jonas Runkel (88.)

1:4 Jeremy Heyer (90.+3)

 

Aufstellung SG:

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Rhein-Zeitung: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-pokale-alle-meldungen/regionalsport-fussball-pokale-a-b-c-k_artikel,-rheinlandpokal-rotweiss-und-muelheimkaerlich-sind-weiter-_arid,1706331.html

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – SG Mülheim-Kärlich 1:4 (1:1). Für die Mülheimer begann das Spiel so, wie sie es sich gegen den Rheinlandligisten-Schreck gewünscht hatten: mit einem frühen Tor. Keine vier Minuten waren gespielt, da brachte Gerrit Wißfeld die Gäste mit einem Schuss aus der zweiten Reihe in Führung. Doch die Ahrbacher ließen sich davon nicht einschüchtern, im Gegenteil. Der Bezirksligist spielte vor 250 Zuschauern aus einer defensiven Grundordnung heraus mutig mit und kam keine Viertelstunde nach dem 0:1 zum Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld lauerte Jannis Meuer am langen Pfosten und drückte den Ball über die Linie (17.). „Mülheim ist optisch zwar überlegen, aber unsere Mannschaft ist trotzdem gut im Spiel“, berichtete Ahrbachs Vorsitzender Rudolf Bauch kurz nach dem Pausenpfiff. Erst gegen Ende der ersten Hälfte habe sich ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar gemacht. Anmerken ließen sich die Westerwälder davon zu Beginn der zweiten Hälfte nichts. Unverändert hielt die Mannschaft von Trainer Olbrich die Ordnung und setzte vereinzelte Nadelstiche nach vorne. „Wir hatten durchaus Möglichkeiten“, sagte Bauch. „Aber Mülheim ist immer gefährlich.“ Das stellte der Rheinlandligist in der 72. Minute unter Beweis, als Jeremy Heyer das 1:2 markierte. Danach machte sich der Klassenunterschied deutlich bemerkbar, was sich letztlich auch im Ergebnis widerspiegelte. Jonas Runkel sorgte in der 86. Minute für die Vorentscheidung, ehe Heyer in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte. map/alb/ros

1. Mannschaft unterliegt dem Tabellenführer

8. Spieltag

Sportfreunde Eisbachtal – SG 2000 Mülheim-Kärlich 2:1 (2:0)

1:0 Lukas Reitz (3.)

2:0 Jannik Ernet (24.)

2:1 Nenad Lazarevic (76.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

54. Kuhn für Runkel

60. Aga für Heyer

60. Karalaek für D. Aretz

 

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Eisbachtaler bezwingen den ersten Verfolger

Mit einem 2:1 (2:0)-Heimsieg im Topspiel gegen den bislang hartnäckigsten Verfolger SG Mülheim-Kärlich haben die Eisbachtaler Sportfreunde ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Rheinland vorerst auf sechs Punkte ausgebaut. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Marco Reifenscheidt: „Wir haben hochverdient gewonnen und hätten das Spiel eigentlich schon früher und deutlicher für uns entscheiden müssen.“ Und wieder jubeln die Eisbachtaler Sportfreunde (von links): Marvin Kögler, die Torschützen Jannik Ernet und Lukas Reitz sowie Julian Hannappel freuen sich über die frühe Führung gegen Mülheim-Kärlich. Foto: Andreas Hergenhahn

Und wieder jubeln die Eisbachtaler Sportfreunde (von links): Marvin Kögler, die Torschützen Jannik Ernet und Lukas Reitz sowie Julian Hannappel freuen sich über die frühe Führung gegen Mülheim-Kärlich.
Foto: Andreas Hergenhahn

In einer gutklassigen Begegnung machten die Eisbachtaler vor 300 Zuschauern von Beginn an deutlich, wer der Tabellenführer ist. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz und zeigten gute Ballstafetten gegen die sehr diszipliniert auftretenden Gäste. Und die frühe Führung spielte den Westerwäldern natürlich in die Karten. In der 3. Minute steckte Marvin Kögler den Ball für Lukas Reitz durch, der überhaupt nicht fackelte und von der Strafraumgrenze mit der Innenseite zum 1:0 ins lange Eck traf.

Die SG Mülheim-Kärlich zeigte sich allerdings nicht geschockt, sondern antwortete schon bald. Allerdings stand Jeremy Heyer im Abseits, als er in der 11. Minute zum Abschluss kam und den Ball ins Netz setzte, der Treffer fand folgerichtig keine Anerkennung durch Schiedsrichter Markus Wozlawek. In der 19. Minute hatten die Sportfreunde noch einmal das Glück auf ihrer Seite. Nach einem weiten Freistoß von der rechten Seite unterschätzte der aus seinem Gehäuse geeilte Eisbachtaler Torwart Johann Heinz offenbar die Länge von Jonas Lauer. Der kam per Kopf vor Heinz an den Ball, doch der sprang knapp am Kasten der Gastgeber vorbei.

Statt des durchaus möglichen 1:1 gab es nur fünf Minuten später das 2:0. Nach einem auf den langen Pfosten gezogenen Eckball von Lukas Reitz war Jannik Ernet zur Stelle und köpfte freistehend ein (24.). Die frühe Vorentscheidung verhinderte Mülheim-Kärlichs Torwart Kai Görges in der 44. Minute. Als er aus seinem Strafraum eilen und per Kopf klären musste, landete das Spielgerät zwar bei Marvin Kögler, der direkt flach abzog, doch Görges war blitzschnell unten und lenkte den Ball zur Ecke.

Nach der Pause attackierten die Gäste weiter vorn als in der ersten Hälfte und erschwerten damit den Eisbachtaler Spielaufbau. SG-Trainer Patrick Wagner-Galda hatte nach nur einer Stunde bereits sein Wechselkontingent ausgeschöpft und seine beiden Angriffsspitzen ausgetauscht. Die Wirkung dieser Maßnahmen blieb zunächst überschaubar, vor den Toren ereignete sich lange Zeit recht wenig.

Doch dann brachte Nenad Lazarevic noch einmal Spannung ins Spiel. Nachdem er zwei Minuten zuvor mit einem Heber noch gescheitert war, gelang ihm in der 76. Minute vom Strafraumeck mit einem sehenswerten Schuss der Anschlusstreffer. Die Eisbachtaler versuchten nicht, den knapp gewordenen Vorsprung über die Zeit zu schaukeln, sondern spielten nach vorne. Die eingewechselten Masaya Omotezako (79.) und Tobias Schuth (82.) sowie Manuel Haberzettl, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde (84.), verpassten jedoch das 3:1. So mussten die Eisbachtaler unnötigerweise bis zum Schlusspfiff um ihren Erfolg bangen. Diesen erkannte Patrick Wagner-Galda sportlich fair an: „Die Eisbachtaler haben heute bewiesen, dass sie schon eine Spitzenmannschaft sind. Ich hoffe, dass wir künftig eine werden und auf dem Weg dahin sind.“ hun/gh

1. Mannschaft mit erster Saisonniederlage

7. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – TSV Emmelshausen 1:2 (1:1)

0:1 Stevenson Dörr (10.)

1:1 Jonas Runkel (22.)

1:2 Stevenson Dörr (49.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

46. Wißfeld für Scheu

60. Karalalek für D. Aretz

82. Aga für Kaes

 

Links zu den Spielberichten

Rhein-Zeitung: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-sg-muss-sich-erstmals-mit-null-punkten-begnuegen-_arid,1701418.html

SG muss sich erstmals mit null Punkten begnügen

Die SG Mülheim-Kärlich hat ihr Heimspiel gegen den TSV Emmelshausen mit 1:2 (1:1) verloren und damit ihre erste Saisonniederlage in der Fußball-Rheinlandliga kassiert. Derweil haben sich die Vorderhunsrücker durch ihren vierten Sieg im siebten Spiel im vorderen Drittel der Tabelle festgesetzt.

Dass die Emmelshausener der erwartet schwere Gegner für Mülheim-Kärlich würde, war vom Anpfiff weg des sehr souverän leitenden Bundesligaschiedsrichters Benedikt Kempkes zu sehen. In der Anfangsphase hatten die Schützlinge von Trainer Julian Feit Vorteile und gingen verdient mit 1:0 in Führung. Der Treffer für die Gäste fiel in der 10. Spielminute durch Stevenson Dörr, der einen von Mülheim-Kärlichs Torhüter Kai Görges abgewehrten Ball aufnahm und dem Torwart im zweiten Anlauf keine Chance ließ.

Die Anfangsphase gehörte also den Gästen, aber mit zunehmender Spieldauer konnten die Gastgeber mehr und mehr die Initiative übernehmen und kamen folgerichtig in der 23. Minute durch Jonas Runkel zum 1:1-Ausgleich. Nach einer Ecke war Runkel zur Stelle und beförderte die Kugel per Kopf zum Ausgleich ins Tor der Gäste. Danach begann die beste Zeit der Platzherren in der ersten Hälfte, vor allem Jeremy Heyer hatte zweimal die Führung auf dem Fuß. In der 35. Minute strebte er allein auf das Tor der Gäste zu und versuchte es mit einem Heber, der misslang. Zwei Minuten später setzte sich Heyer wieder durch, sein Schuss verfehlte jedoch äußerst knapp das Gehäuse von Torwart Jonas Börsch. „Bei der zweiten Situation war es Pech, dass sein Schuss das Tor knapp verfehlte, aber zwei Minuten vorher traf er beim frühen Abschluss die falsche Entscheidung, da war mehr drin“, bedauerte Mülheim-Kärlichs Trainer Patrick Wagner-Galda die vergebene Möglichkeit.

Die Mülheimer hätten durchaus mit einer Führung in die Pause gehen können. Aber im zweiten Durchgang kamen die Gäste wacher aus der Kabine, während die Gastgeber sich mit ihren Gedanken noch in der Kabine wähnten. So war es nicht verwunderlich, als vier Minuten gespielt waren, dass wiederum Dörr zur Stelle war und seine Mannschaft mit 2:1 in Führung brachte. In der Folge bestimmte Emmelshausen das Geschehen und hätte die Führung ausbauen können. „In dieser Phase spielten wir hervorragenden Fußball, nur schade, dass wir uns nicht durch ein weiteres Tor belohnten“, meinte Emmelshausens Trainer.

In der letzten halben Stunde kämpften sich die Mülheimer in die Partie zurück und hatten in der Schlussphase durch den eingewechselten Hüseyin Karalalek die große Chance zum 2:2-Ausgleich. Er schaffte es jedoch nicht, den Ball aus drei Meter Entfernung im leeren Tor der Gäste unterzubringen. So blieb es bei der ersten Niederlage in dieser Saison für Mülheim-Kärlich

„Die Lethargie meiner Mannschaft unmittelbar nach der Pause war entscheidend für unsere Niederlage, da waren wir einfach nicht im Spiel“, sagte Wagner-Galda. „Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf eher entsprochen, aber manchmal bekommt man im Fußball nicht das, was man sich verdient hat“, lautete das Fazit von Emmelshausens sportlichem Leiter Karl Hartmann. wzi