1. Mannschaft tritt auf der Stelle

Rheinlandliga 12. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – FSV Trier Tarforst 1:1 (1:0)

1:0 Jan Henrich (15.)

1:1 Nicola Rigoni (73.)

 

Aufstellung SG

 

Auswechselungen

71. Schmidt für Mintgen

84. Kröber für Rönz

90. Weeser für Ouro-Djeri

 

Spielbericht RZ:

Jan Henrichs 1:0 reicht Mülheim nicht zum Sieg

Mit einem leistungsgerechten 1:1 (1:0)-Unentschieden haben sich die Fußball-Rheinlandligisten SG Mülheim-Kärlich und FSV Trier-Tarforst am Mülheimer Schulsportzentrum getrennt. Die Gastgeber hatten in den ersten 45 Minuten die größeren Spielanteile und auch die Möglichkeiten, zum Torerfolg zu kommen. Bereits in der siebten Minute lief Christoph Rönz allein auf das Gästetor zu, zögerte aber zu lange mit dem Abschluss, sodass ein Abwehrspieler der Tarforster klären konnte.

Auch in der Folge lagen die Chancen aufseiten der Gastgeber. In der 15. Minute war es dann so weit: Nach einer turbulenten Situation vor dem Tor des Tabellenfünften aus Trier kam die Kugel zu Jan Henrich – und der erzielte per Kopf die verdiente 1:0-Führung der Mannschaft von Trainer Michel Maur. „Wir haben die Tarforster vor der Pause vor Probleme gestellt und besaßen auch die besseren Möglichkeiten“, sagte Maur.

Nach der Pause wurde die Begegnung ausgeglichener, und in der 73. Spielminute kamen die Gäste zum 1:1-Ausgleich – und das ausgerechnet nach einer Ecke für Mülheim-Kärlich. Trier schaltete schnell um, konterte, und Nicola Rigoni traf für den FSV. Letztlich blieb es beim Remis. „Angesichts unserer personellen Misere müssen wir mit der Punkteteilung zufrieden sein“, lautete das Resümee des Mülheimer Trainers. wzi

1. Mannschaft bringt Führung wieder nicht über die Runden

Rheinlandliga 11. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – Ahrweiler BC 1:3 (0:0)

1:0 Daniel Dohmen (49.)

1:1 Jan Rieder (70.)

1:2 Almir Porca (84.)

1:3 Almir Porca (90.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

46. Mintgen für Kling

73. Fritsch für Henrich

80. Schmidt für Ouro-Djeri

 

Spielbericht RZ:

Mülheim-Kärlich kassiert späte Gegentore und verliert gegen den Ahrweiler BC

Aufsteiger Ahrweiler BC ist in der Fußball-Rheinlandliga wieder auf Kurs und bleibt durch einen 3:1 (0:0)-Sieg bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich Spitzenreiter Morbach auf den Fersen. Spät, aber nicht zu spät schlug der ABC zu und verlängerte dadurch die Serie der SG 2000, die nun wettbewerbsübergreifend seit fünf Spielen ohne Sieg ist.

 Hier greift Mülheim-Kärlichs Torhüter Michael Wall zu, Ahrweilers Torjäger Almir Porca (rechts) geht leer aus. Am Ende hatte Porca dann doch zwei Mal getroffen, Mülheim-Kärlich unterlag dem Ahrweiler BC mit 1:3. Foto: Didi Mühlen

Hier greift Mülheim-Kärlichs Torhüter Michael Wall zu, Ahrweilers Torjäger Almir Porca (rechts) geht leer aus. Am Ende hatte Porca dann doch zwei Mal getroffen, Mülheim-Kärlich unterlag dem Ahrweiler BC mit 1:3.
Foto: Didi Mühlen

„Gier und Wille haben uns heute gefehlt“, kritisierte Mülheim-Kärlichs Trainer Michel Maur, der seine Akteure gegenüber den vorangegangenen Spielen gegen Mayen (0:0) und Eisbachtal (2:3) nur bedingt wiedererkannte: „Und dann ist wieder derselbe Film abgelaufen“, nahm die Partie tatsächlich dieselbe Wendung wie fünf Tage zuvor in Nentershausen: Auch dort war man trotz Führung am Ende leer ausgegangen. Umso glücklicher war naturgemäß ABC-Trainer Jonny Susa: „Es war eine schwere Geburt, zugleich aber die Reaktion, die ich sehen wollte“, hatte er die jüngste Heimniederlage gegen Trier-Tarforst noch im Hinterkopf.

Kaum personelle Möglichkeiten

Ein „Riesenkompliment“ zollte Susa seinem Team auch deshalb, weil die Liste der Ausfälle immer länger geworden war. „Ich hatte kaum personelle Möglichkeiten“, verwies er darauf, dass zwei Plätze auf der Bank frei geblieben waren, auf der drei A-Junioren, ein Zweitmannschaftsspieler und mit Ajdin Sukalic ein wiedergenesener Langzeitverletzter saßen. Dass zur Pause Stürmer Lukas Minwegen wegen einer Zerrung im linken Oberschenkel draußen bleiben musste, machte es dem Trainer nicht leichter. Auch Maur musste nach torloser erster Spielhälfte, in der die Hausherren anfangs mehr vom Spiel hatten, umstellen – eine Fersenverletzung bedeutete das Aus für Waldemar Kling. Doch der für ihn in die Partie gekommene Sebastian Mintgen bereitete kurz nach dem Seitenwechsel per Freistoß das 1:0 von Daniel Dohmen vor (49.). Mit Rückständen hatte es der ABC in den vergangenen Wochen schon öfter zu tun. „Einen Negativtrend wollten wir unbedingt vermeiden, mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden gewesen“, gab Susa zu Protokoll. Etwas mehr als 20 Minuten gelang den Gästen wenig, während die SG 2000 alle Hände damit voll hatte, die Führung zu verteidigen. „Dann haben wir zwei Einladungen verteilt“, musste Maur mit ansehen, wie Ballverluste nach einem Abstoß und einem Einwurf den Gegentoren vorausgingen. Erst passte Sebastian Sonntag steil auf Jan Rieder, der das Spielgerät lässig über Michael Wall hinüberlöffelte (70.), kurz darauf bediente Rieder Torjäger Almir Porca, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und seine Farben in Führung schoss (84.). „Ich wusste, dass meine Chance noch kommen würde“, atmete der Torjäger erleichtert auf, der in der Schlussminute gar das 1:3 nachlegte.

„Wie schon gegen Eisbachtal hatten wir auch heute Möglichkeiten für ein zweites Tor“, ließ Maur einige ungenutzte Tormöglichkeiten gedanklich Revue passieren – darunter ein Kopfball von Majdi Mahmud, der danebenging (14.), oder ein satter Schuss Mintgens, der um Zentimeter am langen Pfosten vorbeistrich (75.). Die hohe individuelle Qualität des Gegners, in dessen Startelf mehr als die Hälfte schon Oberliga oder noch höher gespielt hat, wollte er nicht als Hauptursache für die Niederlage geltend machen. „Gegen Mayen und Eisbachtal haben wir ganz anders gegen den Ball gearbeitet, heute haben wir uns naiv verhalten.“

Susa sieht ein Quäntchen Glück

Hatte derweil Susa zwischenzeitlich den „lahmen Auftritt“ seiner Spieler lautstark moniert, so war er nach den späten Treffern schnell wieder versöhnlich gestimmt. „Man muss sich zwischendurch auch mal die Meinung sagen. Das Quäntchen Glück war heute auf unserer Seite, insgesamt ist der Sieg nicht unverdient und sehr viel wert für uns.“

3 Gegentore in 7 Minuten – 1. Mannschaft verspielt Sieg

Rheinlandliga 10. Spieltag

Sportfreunde Eisbachtal – SG 2000 Mülheim-Kärlich 3:2 (0:1)

0:1 Jan Henrich (4.)

1:1 Robin Stahlhofen (70.)

2:1 Jannik Ernet (75.)

3:1 Julius Duscherer (77.)

3:2 Majdi Mahmud (82.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

46. Mahmud für Mintgen

64. D. Aretz für Reinhardt

74. Kling für D. Aretz

 

Spielbericht RZ:

Eisbachtal dreht das Spiel in sieben Minuten – Sportfreunde haben viel Mühe beim 3:2 gegen starke SG Mülheim-Kärlich

„Ich denke, dass unser Sieg insgesamt verdient war, aber es war ein schweres Stück Arbeit“, atmete Trainer Marco Reifenscheidt tief durch, nachdem seine Eisbachtaler Sportfreunde das Rheinlandliga-Heimspiel gegen eine starke SG Mülheim-Kärlich nach einem 0:1-Pausenrückstand noch mit 3:2 gewonnen hatten.

Bei dieser Aktion in der ersten Hälfte blieb Steffen Meuer (helles Trikot) noch der Erfolg versagt, doch in Halbzeit zwei gelangen den Eisbachtalern gegen Mülheim-Kärlich drei Treffer in sieben Minuten.  Foto: Andreas Hergenhahn

Bei dieser Aktion in der ersten Hälfte blieb Steffen Meuer (helles Trikot) noch der Erfolg versagt, doch in Halbzeit zwei gelangen den Eisbachtalern gegen Mülheim-Kärlich drei Treffer in sieben Minuten.
Foto: Andreas Hergenhahn

Die Eisbachtaler begannen zwar recht schwungvoll, mussten aber schon in der 4. Minute eine eiskalte Dusche über sich ergehen lassen. Nach Sebastian Mintgens lang geschlagenem Freistoß zögerte Sportfreunde-Torwart Daniel Erbse, Jan Henrich kam an den Ball und netzte zur frühen Führung für die SG Mülheim-Kärlich ein.

Die Eisbachtaler drängten danach ihre Gegner in der schnellen Begegnung zwar in die eigene Hälfte, doch Marc Tautz (6.) verzog, Jannik Ernets abgefälschter Schuss strich knapp am Tor vorbei (15.) und Steffen Meuers Einzelaktion endete am Außennetz.

Die SG Mülheim-Kärlich war trotz dieser Eisbachtaler Halbchancen hinten sehr gut organisiert und setzte nach vorn immer wieder Nadelstiche. Nach einem Konter (24.) musste Erbse mit einer Glanztat das 0:2 verhindern, ebenso nach Andreas Hundhammers Fehler in der 40. Minute und nach einer Mülheimer Super-Kombination nach der Pause gleich nochmal (52.), jeweils gegen Fadou Ouro-Djeri. Auch der eingewechselte Majdi Mahmud schnupperte am 2:0 für die Gäste. „Da haben wir es wiederholt verpasst, den Sack zuzumachen, deshalb haben wir uns auch nicht für ein überragendes Spiel belohnt“, meinte Gästetrainer Michael Maur.

Tautz hatte nach Meuers Querpass in der 33. Minute die beste Eisbachtaler Ausgleichschance der ersten Hälfte, doch der Ball verfehlte knapp das Ziel. „In der ersten Hälfte hat uns die nötige Zielstrebigkeit gefehlt, nachdem wir gleich am Anfang gepennt hatten und ausgerechnet der längste Spieler des Gegners freistehend mit dem Fuß das 0:1 erzielen durfte“, hatte Reifenscheidt durchaus Schwächen in seinem Team gesehen.

Das aber behielt spielerisch die Ruhe, zudem zahlten sich die offensiven Wechsel aus. Robin Stahlhofen machte gleich in der 50. Minute auf sich aufmerksam, als er an Torwart Wall scheiterte. Der war aber in der 71. Minute machtlos, als Stahlhofens Kopfball zum 1:1 einschlug. Nun drehten die Eisbachtaler auf: Jannik Ernets trockener Schuss aus 18 Metern passte und brachte das 2:1 (76.), nur zwei Minuten später erhöhte der zweite „Joker“ Julius Duchscherer nach Vorarbeit von Lukas Reitz auf 3:1. Die Sportfreunde hatten die Partie innerhalb von sieben Minuten komplett gedreht.

Eine Unachtsamkeit in der Abwehr ermöglichte Majdi Mahmud in der 83. Minute das Anschlusstor zum 3:2-Endstand. Trotz der Niederlage war Michael Maur sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: „Angesichts unseres großen personellen Umbruchs sind wir absolut im Soll.“

spannendes Spiel endet 0:0

Rheinlandliga 9. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – TuS Mayen 0:0

Tore: Fehlanzeige

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

86. Ouro-Djeri für Mahmud

90. Schmidt für Mintgen

 

Spielbericht RZ:

SG Mülheim-Kärlich zeigt gegen TuS Mayen ihr „wahres Gesicht“

Die Tore fehlten im Derby der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und TuS Mayen. Dennoch war auf keiner der beiden Seiten übermäßiger Ärger oder Frust zu verspüren, hatten doch beide Teams die vorangegangenen Pokalaufgaben zu verarbeiten.

Da waren die Mayener, die zwei Tage zuvor beim 6:4 in Wittlich ins Elfmeterschießen mussten, um das Achtelfinale zu erreichen, was auch gelang. „Da hat man heute schon die Knochen gespürt“, gab Verteidiger Tim Schneider zu: „Am Ende hat uns die Spritzigkeit gefehlt.“

Dennoch gelang es, zu null zu spielen und vorn Nadelstiche zu setzen. Die Mülheim-Kärlicher zeigten nach dem Pokal-Aus in Oberwesel (1:3) eine deutliche Steigerung, wobei sich Trainer Michel Maur darin bestätigt sah, dass er seiner Mannschaft mit vielen jungen Akteuren einzelne Rückschläge einfach nachsehen muss.

Verteidiger Christoph Fritsch und Linksaußen Christoph Rönz nannte Maur beispielhaft. „Beide spielen ihre erste Saison bei den Senioren, Fadou Ouro-Djeri seine zweite“, erklärte der Trainer. Letztgenannter wurde erst spät eingewechselt, die beiden Erstgenannten trugen mit starker Leistung zum Punktgewinn bei.

Fritsch agierte in der Abwehr konzentriert und zweikampfstark, Rönz sorgte mit einigen klugen Zuspielen immer wieder für Gefahr. Vor allem, als sein Steilpass in der 83. Minute den unermüdlich rackernden Daniel Aretz erreichte. Der aber scheiterte Sekunden später an TuS-Torwart Kevin Michel. „Das Chancenverhältnis war klar auf unserer Seite“, betonte Maur: „Wenn ich die Einstellung der Spieler sehe, die vorige Woche und am Dienstag im Pokal verloren haben, kann ich vor allem festhalten, dass wir die Mayener vor Probleme gestellt haben, auf die sie keine Lösung gefunden haben.“

Und wenn es doch Momente gab, in denen die Zuschauer das Gefühl hatten, dass da doch etwas mehr ging, so war dies damit zu begründen, dass auch der Gegner Qualität auf den Platz brachte. Daniel Aretz allein stand mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens, sei es als potenzieller Vorbereiter oder als verhinderter Vollstrecker – etwa als er nach Flanke Jan Henrichs über das Tor schoss (27.) oder als TuS-Keeper Michel mit einer Glanzparade seine Farben vorm Rückstand bewahrte (78.). In dieselbe Kerbe wie Maur schlug Mülheim-Kärlichs Kapitän Patrick Birkner: „Kämpferisch haben wir heute unser wahres Gesicht gezeigt.“

Derweil endete die Serie von Mayens Pascal Steinmetz, der zuvor in jedem Meisterschaftsspiel getroffen hatte. „Auch er hat am Mittwoch 120 Minuten gerackert, da werden die Beine irgendwann schwer, das muss man ihm nachsehen“, erklärte Mayens Trainer Sebastian Thielen: „Fußballerisch war das Magerkost von uns, aber mit einem Auswärtspunkt muss man auch mal zufrieden sein.“

Es hatte allerdings nur wenig gefehlt, um in Führung zu gehen: Schneider war auf links mit nach vorn gegangen, sein Diagonalpass erreichte Lukas Mey, doch Michael Wall parierte (31). Sinnbildlich war in Durchgang zwei in der 70. Minute ein Angriff, über die rechte Seite von Sebastian Fischer vorgetragen, als die Mayener die Kugel ganze drei Mal nach hinten spielten, da keine weitere Anspielstation an vorderster Front da war und niemand aus zweiter Reihe nachrückte.

Viel Zeit zum Regenerieren bleibt beiden Teams nicht: Die Mayener hatten auf Anfrage aus Neitersen zugesagt, das Auswärtsspiel vom elften Spieltag auf Mittwoch (20 Uhr) vorzuziehen. Mülheim-Kärlich hat derweil mit dem Auswärtsspiel in Eisbachtal am Freitagabend und dem darauf folgenden Heimspiel gegen Ahrweiler die nächsten dicken Brocken zu bewältigen

1. Mannschaft reist nach Hochwald

Rheinlandliga 8. Spieltag

SG Hochwald-Zerf – SG 2000 Mülheim-Kärlich

Samstag, 15.09.18 um 16:00 Uhr

 

Maur und Mülheim sind endlich in der Saison angekommen

Mülheim-Kärlich. Die SG Mülheim-Kärlich hat inklusive Fußball-Rheinlandpokal ihre drei jüngsten Spiele gewonnen und damit die Meinung ihres Trainers Michel Maur nachhaltig bestätigt: „Jetzt ist die Mannschaft so richtig in der Saison angekommen.“ Vor allem nach dem 5:2 im Duell der höchsten Verbandsklasse mit der SG 99 Andernach.

Am Samstag um 16 Uhr könnte die SG 2000 ihre kleine Serie in der Rheinlandliga ausbauen, schließlich hat die gastgebende SG Hochwald Zerf viermal hintereinander verloren und dabei keinen einzigen Treffer erzielt. Maur schiebt überzogenen Erwartungen sofort einen Riegel vor: „Wer daraus schließen sollte, wir stünden vor einer vermeintlich leichten Aufgabe, dem kann ich nur sagen, dass die aktuelle Tabelle über das wahre Leistungsvermögen des Aufsteigers hinwegtäuscht.“ In den vergangenen drei Spielen ging die Mannschaft von Trainer Fabian Mohsmann gegen die Spitzenteams Ahrweiler, Eisbachtal und Mayen leer aus. Maur ergänzt: „Ich bin sicher, dass der Gegner darauf brennt, sein wahres Leistungsvermögen zu zeigen.“

Der Mülheimer Coach erwartet demnach auf dem Rasenplatz in Hentern einen hochmotivierten Gegner und eine emotionale Begegnung mit vielen Zuschauern. „Wenn wir unsere kleine Erfolgsserie fortsetzen wollen, müssen wir an unsere Leistungsgrenze gehen und bereit sein, wirklich alles zu geben. Vor allem sollten wir über 90 Minuten versuchen, unsere Leistung abzurufen. Und nicht nur phasenweise wie in einigen Spielen zuvor“, fordert Maur.

Er sieht es auch als äußerst wichtig an, die Zweikämpfe zu gewinnen, hier wird sich seiner Meinung nach entscheiden, wer als Sieger vom Platz geht. „Wir können einen weiteren Schritt in Richtung gefestigtes Mittelfeld machen, aber nur wenn die Mentalität meiner Mannschaft stimmt. Mit den Trainingsleistungen anfangs der Woche war ich nicht zufrieden, da muss mehr kommen“, wünscht sich der Trainer. wzi

Quelle: rhein-zeitung.de

1. Mannschaft sichert sich den Derbysieg

Rheinlandliga 7. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG 99 Andernach 5:2 (1:0)

1:0 Daniel Aretz (43.)
1:1 Kadir Mete Begen (48. Handelfmeter)
2:1 Christoph Rönz (55.)
3:1 Fadou Ouro-Djeri (59.)
3:2 Ole Conrad (73.)
4:2 Daniel Aretz (77.)
5:2 Daniel Aretz (87.)



Auswechselungen
78. Weeser für Mintgen
85. Schmidt für Ouro-Djeri
89. Kling für Kuhn


Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-aretz-schockt-die-sg-99-andernach-_arid,1867279.html

Aretz schockt die SG 99 Andernach

Während die SG 2000 Mülheim-Kärlich durch den 5:2 (1:0)-Erfolg über die SG 99 Andernach den Sprung ins sichere Mittelfeld der Fußball-Rheinlandliga geschafft hat, warten die Bäckerjungen weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg, haben erst drei Punkte auf ihrem Konto und stecken im Tabellenkeller fest.

Dabei begannen die Andernacher recht couragiert und hatten im ersten Durchgang die größeren Spielanteile. Vor allem erkämpften und erspielten sich die Gäste eine Menge von Standards und Kopfbällen – gerade davor hatte Mülheims Trainer Michel Maur gewarnt. Aber letztlich konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen. Zwingende Torchancen waren aufseiten der Gäste Mangelware, ebenso wie bei den Gastgebern.

Die erste nennenswerte Aktion aufseiten der Platzherren war in der 21. Spielminute, als Sebastian Mintgen nach Vorarbeit von Daniel Aretz zum Abschluss kam. In der 35. Minute setzte sich Jan Henrich über rechts durch, seine scharfe Hereingabe landete jedoch im Niemandsland, er hätte besser den gut postierten Mintgen angespielt. Aber auch die Andernacher hatten vor der Pause noch eine Möglichkeit: In der 38. Minute scheiterte Daniel Kossmann am Mülheimer Torhüter Michael Wall.

Drei Minuten vor dem Pausenpfiff, als alle schon mit einem torlosen Remis zur Pause gerechnet hatten, kam Daniel Aretz nach einem dicken Patzer der Andernacher Abwehr in Ballbesitz und ließ sich das Geschenk nicht entgehen. Aretz erzielte die, zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhafte, 1:0- Führung für die SG 2000.

Nach der Pause waren drei Minuten gespielt, als die Gäste zum Ausgleich kamen. Niklas Kuhn bekam den Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen, und der Unparteiische Niclas Berg entschied auf Strafstoß. Diesen nutzte Kadir Mete Begen zum 1:1-Ausgleich. Der Gegentreffer verursachte jedoch keinen Bruch im Spiel der Hausherren, die nach der Pause viel energischer und zielstrebiger die Andernacher attackierten und in der 55. Minute zur erneuten Führung kamen. Torschütze war Christoph Rönz nach Vorarbeit von Mintgen.

Nur vier Minuten später erzielte Fadou Ouro-Djeri nach dem bis dahin besten Angriff der Mülheimer über Rönz und Aretz das 3:1. Auch den Anschlusstreffer durch den eingewechselten Ole Conrad (73.) steckten die Einheimischen problemlos weg und kamen nur vier Minuten später durch ein Solo von Aretz zur 4:2-Führung. Damit war der Torhunger von Aretz noch nicht gestillt, drei Minuten vor dem Ende der Partie traf er, nach Vorarbeit des eingewechselten Yannik Schmidt, zum 5:2-Endstand.

„Das Spiel mussten wir nicht verlieren. Aber wenn du unten stehst, spielen auch die Nerven eine Rolle. Wir machten zu viele individuelle Fehler und luden praktisch die Mülheimer zum Toreschießen ein“, sagte der Andernacher Trainer Franz Kowalski. „Wir haben wieder nur eine gute Halbzeit geboten. Dieses merkwürdige Phänomen sollten wir schnellstens abstellen. Ich bin natürlich mit dem Ergebnis zufrieden, die Spielweise vor der Pause hat mir aber überhaupt nicht gefallen“, sagte Mülheim-Kärlichs Trainer Maur. wzi

Derbytime am Freitag

  • Rheinlandliga 7. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG 99 Andernach 

Freitag 07.09., 19:30, Rasen MüKä

Hier gehts zum Vorbericht der RZ:

Mülheim-Kärlich. Derbytime am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr, wenn die SG Mülheim-Kärlich die SG 99 Andernach am Schul- und Sportzentrum zum Duell der Fußball-Rheinlandliga empfängt. Beide Vereine hatten einen Start in die Saison, den sie sich sicher anders vorgestellt hatten.

Die Bäckerjungen haben noch keinen Sieg auf ihrem Konto, die Gastgeber gewannen erst einmal. Holen die Gäste um Trainer Franz Kowalski den ersten Saisonsieg? Oder kann sich die SG 2000 durch einen Erfolg ins sichere Mittelfeld absetzen? Beim 3:0 gegen Salmrohr hat die Elf von Trainer Michel Maur einen überzeugenden Sieg geholt, weil die letzte Konsequenz im Angriff vorhanden war.

„Das war beim Pokalspiel in Ettringen nicht der Fall war. Da fehlte die Gier, ein Tor zu erzielen. Wir haben bewusst auf sechs Positionen umgestellt, um anderen Spieler, die den Anspruch haben Rheinlandliga zu spielen, eine Chance zu geben“, sagte der Mülheimer Trainer, dem heute der komplette Kader zur Verfügung steht.

Daniel Aretz, der in Ettringen nach seiner späten Einwechslung zum Matchwinner avancierte und alle Tore beim 3:1 nach Verlängerung erzielte, wird von Beginn an dabei sein. „Wir müssen konzentriert an die Aufgabe herangehen, vor allem Standards vermeiden sowie Einwürfe und Kopfbälle, unter anderem die Stärke der Andernacher. Wenn wir es schaffen, die Mentalität des Spiels gegen Salmrohr an den Tag zu legen, sollten wir die Chance auf einen weiteren Dreier haben“, meint Maur. wzi