1. Mannschaft mit klarem Auswärtssieg beim Tabellenschlusslicht

Rheinlandliga 29. Spieltag

SG Badem – SG 2000 Mülheim-Kärlich 0:5 (0:3)

0:1 Jeremy Heyer (7.)

0:2 Daniel Aretz (25.)

0:3 Jeremy Heyer (30.)

0:4 Jeremy Heyer (53.)

0:5 Hussein Jeha (80.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

60. Weinand für Runkel

60. Aga für P. Aretz

73. Jeha für Birkner

 

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Heyer trifft beim 5:0 dreimal

In Torlaune hat sich Fußball-Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich beim abgeschlagenen Schlusslicht SG Badem/Kyllburg präsentiert: Die Mülheimer gewannen mit 5:0 (3:0) haben als Tabellendritter nun fünf Punkte Vorsprung auf den Vierten.

„Wir wollten keinen Ausflug an die malerische Kyll machen, sondern wir sind nach Kyllburg gefahren, um die Partie zu gewinnen und damit unseren dritten Tabellenplatz zu festigen“, sagte Mülheim-Kärlichs Trainer Patrick Wagner-Galda. Seine Mannschaft setzte das Vorhaben eindrucksvoll um.

Bereits nach sieben Minuten gingen die Gäste durch Torjäger Jeremy Heyer in Führung. Weiter sieben später erhöhte Daniel Aretz auf 2:0. Spätestens nach dem 3:0 in der 28. Minute, wiederum durch Heyer, war die Begegnung entschieden.

Nach der Pause kontrollierten die Mülheimer das Spiel, und mit seinem dritten Treffer erhöhte Heyer in der 53. Minute auf 4:0. Gegenwehr der Heimmannschaft fand kaum statt, es war klar erkennbar, dass die Bademer kaum noch motiviert sind und die Klasse verlassen. Der erste Torschuss der Kombinierten in Richtung Mülheimer Tor resultierte aus der 75. Spielminute. Dies macht deutlich, wie einseitig die Partie war. Den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand setzte Hüssein Yeha zehn Minuten vor dem Spielende mit dem letzten Treffer des Spiels.

„Kompliment an meine Mannschaft, sie startete so zielstrebig und konzentriert, wie man das tun muss, wenn man auf fremdem Terrain den Platz als Sieger verlassen will. Es gab zu keiner Phase den leisesten Zweifel, wer das Spiel gewinnen würde“, sagte Wagner-Galda. wzi

1. Mannschaft dreht Spiel in Malberg

Rheinlandliga Nachholspiel

SG Malberg – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:3 (1:0)

1:0 Jan Nauroth (15.)

1:1 Daniel Aretz (68.)

1:2 Daniel Aretz (77.)

1:3 Jeremy Heyer (90.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

39. P. Aretz für Scheu

62. Weinand für Kuhn

85. Aga für D. Aretz

 

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Mülheim-Kärlich belohnt sich für klare Steigerung

Die SG Mülheim-Kärlich darf nach ihrem 3:1 (0:1)-Sieg bei der SG Malberg/Rosenheim darauf hoffen, vielleicht doch noch in den Kampf um Platz zwei in der Fußball-Rheinlandliga eingreifen zu können.

Die Platzherren gingen bereits nach einer Viertelstunde in Führung. Nach Dennis Hombachs Zuckerpass in die Tiefe tauchte Jan Nauroth alleine vor dem Gästegehäuse auf und schob den Ball links an Daniel Hüneke vorbei zum 1:0 ein. Als die Mülheim-Kärlicher nach der Pause aus der Kabine kamen, erweckten sie durchaus den Eindruck, sich einiges vorgenommen zu haben. Langsam, aber sicher wendete sich das Blatt. Bei Malberg ließen Kraft und Konzentration allmählich nach, Mülheim-Kärlich übernahm die Initiative. Als die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, gelang Daniel Aretz (67.) mit einem satten Schuss aus 13 Metern der Ausgleich. Und nur zehn Minuten später ließ er den Führungstreffer der Gäste folgen, nachdem sich Kevin Kostka verschätzt hatte und der Ball zu Daniel Aretz gelangt war. Der eingewechselte Nico Bähner scheiterte nur Sekunden später auf der Gegenseite aus elf Metern an Mülheims Torwart Hüneke.

Ansonsten aber blieben die Gäste am Drücker. Malbergs Torhüter Matthias Zeiler musste nach Gerrit Wißfelds Vorarbeit gegen Jeremy Heyer retten (79.), Wißfeld hatte in der 87. Pech mit einem Pfostenschuss. Alles klar machte in der zweiten Minute der Nachspielzeit Mülheims Jeremy Heyer mit einem Schuss unter die Latte zum 1:3-Endstand.

„Wir waren in der ersten Hälfte überhaupt nicht im Spiel und viel zu mutlos. Das hat sich nach der Pause zum Glück geändert. Letztlich haben wir uns für eine deutliche Steigerung belohnt“, bilanzierte Mülheim-Kärlichs Trainer Patrick Wagner-Galda.

Last Minute Wahnsinn gegen Mayen

Rheinlandliga 28. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – TuS Mayen 3:2 (1:0)

1:0 Daniel Aretz (14.)

1:1 Pascal Steinmetz (51.)

1:2 Niklas Weis (80.)

2:2 Patrick Birkner (90.+3)

3:2 Patrick Birkner (90.+5)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

73. Weinand für Kuhn

87. P. Aretz für Scheu

 

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Birkner lässt Mülheim jubeln

Dank einer fulminanten Schlussphase hat sich die SG Mülheim-Kärlich gegen den TuS Mayen mit 3:2 (1:0) durchgesetzt. Dadurch setzten sich die Mülheim-Kärlicher von den bis dato punktgleichen Eifelern ab, überholten zudem die SG 99 Andernach und setzten sich in der Fußball-Rheinlandliga hinter dem Spitzenduo Emmelshausen/Eisbachtal auf den dritten Platz. Derweil verbleibt der TuS Mayen auf dem fünften Platz.

Im Hinspiel führte Mayen zur Pause damals mit 1:0 und verlor am Ende deutlich mit 1:5, weil sich Mülheim-Kärlich nach enorm steigerte. Diesmal führte Mülheim-Kärlich zur Pause mit 1:0, und Mayen steigerte sich im zweiten Durchgang erheblich. Aber der Sieger hieß wieder Mülheim-Kärlich – weil sich die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda vehement gegen die drohende Heimniederlage stemmte und den 1:2-Rückstand mit zwei Toren in der Nachspielzeit drehte.

Die circa 170 Zuschauer erlebten ein packendes Derby mit hohem Unterhaltungswert; und einen Start ganz nach dem Geschmack der Hausherren. Es waren gerade mal 14 Minuten gespielt, als Daniel Aretz über links frei vor Mayens Torwart Marcel Behr auftauchte. Aretz blieb ruhig, schaute, was der Torhüter machte, und schob die Kugel überlegt ins lange Eck zur Mülheimer 1:0-Führung ein. Das war gleichzeitig der Höhepunkt der ersten Halbzeit, die Teams neutralisierten sich nämlich, Torraumszenen waren auf beiden Seiten ansonsten so gut wie keine mehr vorhanden.

Dies wurde nach Wiederanpfiff vom gut leitenden Schiedsrichter Pascal Lichtenthäler völlig anders. Mayen hatte sich in der Pause offensichtlich einiges vorgenommen und setzte die SG enorm unter Druck. Es waren vier Minuten im zweiten Durchgang absolviert, da hatte Niklas Weis den Ausgleich auf dem Fuß, aber Mülheims reaktionsschneller Torhüter Daniel Hüneke verhinderte mit einer glänzenden Parade den möglichen Ausgleich. Zwei Minuten später war Hüneke jedoch machtlos, als sich Mayens Angreifer Pascal Steinmetz gekonnt im Strafraum der Platzherren durchsetzte und zum 1:1 (51.) einschoss.

Danach versäumten es die Mayener, aus ihrer Überlegenheit mehr zu machen. Die Vorteile, die sich die Mannschaft von Trainer Thomas Reuter erspielte, wurden nicht entscheidend genutzt. Die Gastgeber waren weitgehend mit Abwehraufgaben beschäftigt, und Offensivaktionen der Mülheimer fanden kaum noch statt. In der 80. Minute fanden die Gäste doch noch die Lücke in Mülheims Abwehr: Niklas Weis traf zum 2:1 für Mayen. Dies schien der Siegtreffer für die in der zweiten Hälfte dominierenden Gäste zu sein. Aber in der Schlussphase gingen die Mülheimer volles Risiko und wollten den Ausgleich unbedingt erzwingen. Abwehrspieler Patrick Birkner wurde in dieser Phase zum Spieler der Begegnung. Ihn hielt es nicht mehr hinten. In der dritten Minute der Nachspielzeit war es dann Birkner, der zum 2:2 einschoss. Doch die Partie war noch nicht zu Ende. Zwei Minuten später war Birkner nach einem Freistoß von Paul Lauer erneut zur Stelle und traf per Kopf zum 3:2 für Mülheim-Kärlich, unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff.

Die Gäste konnten es nicht so recht fassen, dass sie die Partie noch aus den Händen gegeben haben. „Wir hätten aus unserer Überlegenheit mehr machen müssen, aber unsere Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, teilweise fehlte es aber auch am entscheidenden letzten Pass“, sagte Mayens Trainer Thomas Reuter, während Wagner-Galda stolz war: „Unser Sieg war sicher etwas glücklich, aber dafür brauche ich mich nicht zu entschuldigen. Meine Mannschaft hat sich bravourös zurückgekämpft und einen unbändigen Willen gezeigt.“ wzi

Deutlicher Auswärtssieg in Trier !

Rheinlandliga 27. Spieltag

FSV Trier-Tarforst – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:4 (1:3)

0:1 Patrick Birkner (13.)

1:1 Bernhard Heitkötter (25.)

1:2 Jeremy Heyer (33. FE.)

1:3 Gerrit Wißfeld (43.)

1:4 Jonas Runkel (90.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

79. Dohmen für Birkner

79. Weinand für Kuhn

88. Scheu für Wißfeld

 

Link zum Spielbericht

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SG hat die Qualität, den Hebel umzulegen

Nach durchwachsener Anfangsphase hat sich Fußball-Rheinlandligist im Trierer Stadtteil Tarforst beim FSV mit 4:1 (3:1) deutlich durchgesetzt. Nach zwölf Minuten lenkte der FSV-Keeper eine scharf getretene Ecke von Paul Lauer noch über die Latte. Im anschließenden Eckstoß folgte dann aber die Führung für Mülheim. Diesmal brachte Daniel Aretz die Kugel in die Gefahrenzone, wo Patrick Birkner (13.) zur Führung abstauben konnte.

Der Mülheimer Patrick Birkner (links) stoppt den Trier-Tarforster Andre Thielen resolut – mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Birkner den 4:1-Erfolg beim FSV ein. Foto: Alexander Krist

Der Mülheimer Patrick Birkner (links) stoppt den Trier-Tarforster Andre Thielen resolut – mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Birkner den 4:1-Erfolg beim FSV ein.
Foto: Alexander Krist

Immer wieder sorgten die Gäste nach Standardsituationen für Torgefahr. Vor 100 Zuschauern am Trimmelter Hof kamen auch die Hausherren nach 20 Minuten besser ins Spiel. Jason Thayaparan (20.) weckte die Trierer mit einem Fernschuss an die Latte dann richtig auf. Nur fünf Minuten später fiel dann der Ausgleich des FSV – ebenfalls nach einem Eckball. Kapitän Bernhard Heitkötter hatte im Fünfmeterraum Platz und Zeit, um den Ball in aller Ruhe über die Linie zu drücken.

In den folgenden Minuten schien die Partie zu kippen, da sich die Gäste aus Mülheim-Kärlich immer weiter in die eigene Hälfte zurückdrängen ließen. Genau zum richtigen Zeitpunkt gelang es der SG dann aber, zurückzuschlagen. Nach einem ungestümen Foulspiel durch den Ausgleichstorschützen Heitkötter an Gerrit Wißfeld entschied Schiedsrichter Alexander Rausch auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jeremy Heyer mit einem Gewaltschuss zur erneuten Führung.

„Wir waren eigentlich gut im Spiel und haben nach dem 1:0 etwas nachgelassen. In dieser Phase war Tarforst etwas besser. Momentan haben wir aber die Qualität, den Hebel dann auch umzulegen und nochmal Gas zu geben“, resümierte Mülheims Trainer Patrick Wagner-Galda. Ab diesem Zeitpunkt wurde es ungemütlich für die Gastgeber. Zunächst verfehlte Jonas Runkel (41.) mit einem Distanzschuss nur knapp das Gehäuse des FSV, ehe Gerrit Wißfeld (43.) aus ähnlicher Entfernung erfolgreicher war. Sein Flachschuss zum 3:1 vor der Pause aus rund 25 Metern war allerdings durchaus haltbar. Hier machte FSV-Schlussmann Bauer keine gute Figur.

Im zweiten Durchgang überließ die SG Mülheim-Kärlich nun den Hausherren den Ball, welche allerdings kein Kapital aus der defensiveren Ausrichtung der Gäste schlagen konnten. Jan Bauchmüller (50.) hatte wohl die größte Chance zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Aus fünf Metern verfehlte er das Tor der Gäste jedoch knapp. Mülheim versuchte nun immer wieder, über Kontersituationen für Torgefahr zu sorgen. Am besten gelang dies zunächst Jeremy Heyer (53.), dessen Schuss aus mehr als 30 Metern an die Latte knallte. In den letzten Minuten warf der FSV Trier-Tarforst alles nach vorne. Der eingewechselte Thorsten Oberhausen (79.) wurde aus kurzer Distanz im letzten Moment an einem Torschuss gehindert.

So war auch der Schlusspunkt der Partie den Gästen vorbehalten. Mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen schraubte Jonas Runkel (90.) mit einem sehenswerten Treffer das Ergebnis weiter in die Höhe. „Im zweiten Durchgang sind wir nicht mehr ganz so gut ins Spiel gekommen. Dennoch glaube ich, dass der Sieg verdient ist. Nun steht das Derby mit dem TuS Mayen vor der Tür. Da erwarte ich einen offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe, da es für beide Teams nach oben und unten nichts mehr geht“, sagte Wagner-Galda. Derweil vermeldet die SG ihren nächsten Zugang: Von Ata Urmitz kehrt Torhüter Michael Wall nach Mülheim-Kärlich zurück.

Von unserem Mitarbeiter

Alexander Krist

1. Mannschaft überrascht gegen Titelkandidat Eisbachtal

25. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – Sportfreunde Eisbachtal 4:0 (2:0)

1:0 Daniel Aretz (7.)
2:0 Ibis Renda (39.)
3:0 Daniel Aretz (79.)
4:0 Jeremy Heyer (88.)

Aufstellung SG

Auswechselungen

71. Aga für Kuhn
86. Dohmen für D. Aretz
89. P. Aretz für Heyer

Den Link zum Spielbericht der Rheinzeitung findet ihr hier. Continue reading

1. Mannschaft unterliegt dem Tabellenführer

24. Spieltag

TSV Emmelshausen – SG 2000 Mülheim-Kärlich 3:0 (0:0)

1:0 Tobias Lenz (51. Foulelfmeter)

2:0 Marcel Christ (69.)

3:0 Marcel Christ (90.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

80. Schmidt für Birkner

80. Dewald für D. Aretz

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-christ-ist-der-entscheidende-mann-bei-emmelshausens-30-_arid,1786704.html

Christ ist der entscheidende Mann bei Emmelshausens 3:0

Endlich das erste Heimspiel für den TSV Emmelshausen im Jahr 2018. Passend dazu gab es einen 3:0 (0:0)-Sieg für den Tabellenführer der Fußball-Rheinlandliga gegen einen keinesfalls schwachen Gegner SG Mülheim-Kärlich. Zweimal Marcel Christ und einmal Tobias Lenz waren für den Dreier verantwortlich. Aber auch Keeper Jonas Börsch war mit zwei Glanzparaden daran beteiligt, dass die spielstarken Mülheim-Kärlicher nicht noch einmal herankamen.

Tobi Lenz (in Blau, am Ball) behielt nach 52 Minuten die Nerven und verwandelte einen Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen die SG Mülheim-Kärlich. Der Gefoulte Marcel Christ krönte seine starke Leistung dann mit einem Doppelpack. Der TSV Emmelshausen (links Martin Weber) gewann nach starker zweiter Hälfte mit 3:0 gegen den Tabellenfünften und führt das Klassement im Verbandsoberhaus nun mit vier Punkten Vorsprung auf Eisbachtal an. Allerdings haben die Westerwälder zwei Partien weniger bestritten. Foto: Wolfgang Schmidt

Foto: Wolfgang Schmidt

Ohne Kapitän Nils Bast, dafür aber mit Andreas Retzmann in der Startaufstellung, begann der TSV Emmelshausen den nächsten Akt bei der Mission Oberliga-Aufstieg. Obwohl Teammanager Winfried Hawig in der „Stadionzeitung TSV Echo“ den Ball flach hielt: „Das ganze Gerede zum Thema Oberliga sollte einfach mal hinten anstehen.“

Hintenan stand auch Nils Bast bei der Anfangsformation. Er war erst am Freitag vor dem Heimspiel aus dem Urlaub zurückgekehrt. Dafür gab Andreas Retzmann nach mehrmonatiger Pause sein Debüt. Eine Ausbildung in München hatte bisher Einsätze verhindert. Dafür machte der Innenverteidiger seine Sache sehr gut. Gut war auch der Start für den TSV. Nach nur drei Minuten traf Mittelfeldregisseur Tobias Lenz bei einem Freistoß nur den Außenpfosten. Der Tabellenfünfte aus Mülheim-Kärlich antwortete aber sofort. Ihr Agilster in der ersten Hälfte, Daniel Aretz, scheiterte in vielversprechenden Situationen. „Wir hätten auch Gegentore kassieren können“, fand auch TSV-Trainer Julian Feit.

Das änderte sich in Halbzeit zwei. Nils Bast kam für den angeschlagenen Stevenson Dörr in die Partie und sorgte defensiv und im Spielaufbau für mehr Effektivität. Eine Folge davon war die 1:0-Führung durch einen Elfmeter von Tobias Lenz in der 52. Minute. Zuvor war Marcel Christ an der Strafraumgrenze gefoult worden. „Ob das im Strafraum war, weiß ich nicht, ich hatte den Kopf unten“, meinte der Gefoulte. „Wie immer“, kommentierte Trainer Feit belustigt.

Die 1:0-Führung war der Türöffner für den Rest der Begegnung bei eisigen minus vier Grad Celsius. Marcel Christ erhöhte in der 69. Minute auf 2:0, nachdem Gästetorwart Daniel Hüneke einen Gewaltschuss von Dustin Vogt zum Torschützen ablenkte. Den 3:0-Endstand besorgte wieder Marcel Christ mit seinem zehnten Saisontor pünktlich mit dem Abpfiff.

Mülheim-Kärlich war der erwartete spielstarke Gegner. „Das Spiel war gut. Wir konnten leider nicht nachlegen“, sagte Gästetrainer Patrick Wagner-Galda. Julian Feit fand den Gegner auch gut: „Es war ein enges Spiel. Aber wir haben es geschafft, unsere Seitenwechsel zu praktizieren und verdient gewonnen.“

Weil das Heimspiel von Verfolger Eisbachtal gegen Ellscheid ausgefallen ist, hat der TSV nun wieder vier Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Allerdings hat Eisbachtal zwei Partien weniger absolviert. Auf den Dritten TuS Koblenz II (2:3-Verlierer in Mendig) hat Emmelshausen nun schon ein Polster: Fünf Zähler hat der TSV mehr – und darf noch einmal mehr ran als die TuS-Reserve.

Von unserem Mitarbeiter Robert Mattern

Rheinlandliga 21. Spieltag

Vorbericht der Rhein-Zeitung

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