post

Winterjacken für die SG-Youngsters

Fahrzeuglackierung Linke neuer Partner

Die jungen Wilden der 1. Mannschaft sind für den Winter gut gerüstet. Dank des neuen SG-Partners Fahrzeuglackierung Linke aus dem Gewerbegebiet, verfügen die 1. und 2. Mannschaft der SG 2000 nun über neue, warme Winterjacken. Geraldine Rombelsheim und Meister Nico Fischer überreichten
die guten Stücke aus dem Hause Druckwerk KS an einige der bestaussehendsten Akteure des Vereins.

1. Mannschaft mit erfolgreichem Jahresabschluss

Rheinlandliga 21. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Mendig Bell 3:1 (3:1)

1:0 Daniel Aretz (15.)

2:0 Christoph Rönz (21.)

2:1 Kodai Stalph (34.)

3:1 Christoph Rönz (44.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

55. Kuhn für Mahmud

83. Lauer für Fritsch

87. P. Aretz für Mintgen

 

Spielbericht RZ

Mülheimer zufrieden in die Pause

Dank einer famosen ersten Halbzeit setzte sich Fußball-Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich im letzten Spiel des Jahres mit 3:1 (3:1) gegen die SG Eintracht Mendig/Bell durch. Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen überwintert die Mannschaft von Trainer Michel Maurund in der vorderen Tabellenhälfte.

Nicht zu bremsen war der Mülheimer Doppeltorschütze Christoph Rönz (links), dem sich hier die Mendiger Lars Bohm und Björn Gilles (rechts) entgegenstellen. Vorn Majdi Mahmud. Foto: Wolfgang Heil

Nicht zu bremsen war der Mülheimer Doppeltorschütze Christoph Rönz (links), dem sich hier die Mendiger Lars Bohm und Björn Gilles (rechts) entgegenstellen. Vorn Majdi Mahmud.
Foto: Wolfgang Heil

„Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft samt Trainerteam bisher geleistet hat“, freute sich der Mülheimer SG-Vorsitzende Bernd Müller nicht nur über den Derbysieg, sondern auch über die Entwicklung der Mannschaft. „Die Integration unserer Eigengewächse ist gelungen, und wir können hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.“

Die Partie begann recht schwungvoll, ein sonst übliches Abtasten gab es nicht. Die erste Chance hatten die Gäste in der fünften Minute durch Joachim Akwapay, der in aussichtsreicher Position jedoch das Tor der Gastgeber verfehlte.

Wie man es besser macht zeigt in der 17. Minute Daniel Aretz, der sich nach Pass von Christoph Rönz im Strafraum der Mendiger behauptete und zur 1:0-Führung traf. Nur sechs Minuten später war es Christoph Rönz selbst, der die Vorarbeit von Majdi Mahmud nutzte und auf 2:0 erhöhte.

„Bei beiden Toren haben wir schläfrig verteidigt und waren insgesamt zu passiv. So kannst du in der Rheinlandliga nicht agieren“, bemängelte Mendigs Trainer Cornel Hirt das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Nur zwei Minuten nach der komfortablen Führung hatte Mülheims Abwehrspieler Daniel Dohmen die Chance, auf 3:0 zu erhöhen, sein Kopfball traf allerdings nur den Pfosten.

Der aufgerückte Mendiger Abwehrspieler Kodai Stalph sorgte in der 35. Minute für den Anschlusstreffer der Gäste, aber die Mülheimer beeindruckte das wenig. Eine Minute vor der Pause setzte sich Christoph Rönz im Laufduell gegen Björn Gilles auf der linken Seite durch und schaffte mit seinem zweiten Tor die 3:1-Pausenführung.

Nach der Pause verflachte die Begegnung, und die Besucher sahen eine zerfahrene zweite Halbzeit. Als dann auch noch der Mendiger Angreifer Lars Bohm in der 63. Minute mit der Gelb-Roten Karte den Platz verlassen musste, war die Partie zugunsten der Heimmannschaft entschieden.

In der 87. Minute sah auch Mülheims Abwehrspieler Christian Scheu die Ampelkarte und musste vorzeitig das Spielfeld verlassen. Eine Minute später traf Mülheims Mittelfeldantreiber Jan Henrich noch den Pfosten, aber es blieb beim verdienten 3:1-Sieg der Mülheim-Kärlicher.

„Das war ein Abschluss, wie wir ihn uns wünschten“, freute sich Mülheims Trainer Maur. „Die erste Halbzeit war sehr gut, nach der Pause haben wir nicht mehr so gespielt, wie wir uns das vorstellen, aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Jetzt können wir zuversichtlich in die Spiele nach der Winterpause gehen.“

Weniger zufrieden war Mendigs Cornel Hirt. „Vor allem vor der Pause war es ein pomadiger Auftritt meiner Mannschaft“, kritisierte er. red

1. Mannschaft mit wichtigem Auswärtssieg

Rheinlandliga 20. Spieltag

EGC Wirges – SG 2000 Mülheim-Kärlich 0:3 (0:1)

0:1 Christoph Rönz (34.)

0:2 Patrick Birkner (54.)

0:3 Michael Rönz (74.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

34. M. Rönz für Kuhn

81. P. Aretz für Mahmud

 

Spielbericht RZ

Wirges entscheidet sich zu oft falsch – EGC unterliegt effektiver SG Mülheim-Kärlich letztlich deutlich mit 0:3

War der 3:0-Sieg beim Spitzenteam in Ahrweiler nur ein Strohfeuer? Die Frage ist sicherlich berechtigt nach dem postwendenden 0:3 (0:1) der Spvgg EGC Wirges am Samstag vor nur 80 Fans gegen die SG Mülheim-Kärlich. Aber richtiger wäre es sicherlich, den Erfolg in Ahrweiler als Sternstunde zu bezeichnen, während mit der Niederlage gegen ein starkes Mülheimer Team die Westerwälder von der Realität des Abstiegskampfes in der Fußball-Rheinlandliga eingeholt wurden.

Steffen Klöckner (am Ball, hier verfolgt von Jan Henrich) verpasste die Chance, die Spvgg EGC Wirges in Führung zu bringen. Die SG Mülheim-Kärlich agierte clever und effektiv und setzte sich beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger letztlich klar mit 3:0 durch.  Foto: Andreas Hergenhahn

Steffen Klöckner (am Ball, hier verfolgt von Jan Henrich) verpasste die Chance, die Spvgg EGC Wirges in Führung zu bringen. Die SG Mülheim-Kärlich agierte clever und effektiv und setzte sich beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger letztlich klar mit 3:0 durch.
Foto: Andreas Hergenhahn

Und nachdem sich auch das letzte Heimspiel dieses Kalenderjahres ohne Dreier auf dem Wirgeser Konto niederschlug, müssen sich der neue Trainer Serkan Öztürk und seine Mannschaft jetzt auf das Kellerduell zum Jahresabschluss am kommenden Sonntag in Oberwinter konzentrieren, um den Kontakt zum unteren Mittelfeld nicht schon gänzlich aus den Augen zu verlieren.

In dieser Hinsicht zeigte sich Öztürk nach dem Spiel gegen Mülheim-Kärlich optimistisch. Er wollte sich natürlich nicht mit dem Ergebnis zufrieden geben, aber mit der Einstellung seiner Mannschaft konnte er durchaus leben: „Wir haben auch heute gut gespielt und hatten durchaus unsere Chancen. Leider haben wir in entscheidenden Momenten die falschen Endscheidungen getroffen. So haben wir in der Anfangsphase die Führung durch Steffen Klöckner versäumt und eröffnen dann dem Gegner durch individuelle Fehler Chancen.“

Eine davon ließ sich Christoph Rönz (33.) nicht entgehen, er traf zum 0:1. Als nach dem 0:2 durch Majdi Mahmud (53.) EGC-Angreifer Jannik Sturm noch den Anschlusstreffer verpasste und Michael Rönz fast im Gegenzug das 0:3 folgen ließ (73.), war die Entscheidung gefallen.

Dennoch steckten die Wirgeser nie auf, sondern versuchten weiter den Anschlusstreffer zu erzielen. Auffallend dabei war jedoch, dass sich die Westerwälder durchaus geschickt und schnell in aussichtsreiche Positionen spielten, dann aber die Entscheidung zum Abschluss bei schlechter postierten Nebenleuten suchten und somit der Mülheimer Abwehr die Arbeit erleichterten.

Mit dieser Defensive und dem schnellen Umschaltspiel in die Offensive war dann auch der Mülheim-Kärlicher Trainer Michael Maur sehr zufrieden und erteilte der Frage nach dem in Ahrweiler wach gerüttelten Potenzial der Westerwälder eine klare Absage: „Das spielte für uns keine Rolle. Wir wollten das Spiel annehmen, und wir haben den Gegner über weite Strecken kontrolliert. Unser Sieg war insgesamt verdient und mit Blick auf die Tabelle auch zwingend notwendig. Wir wussten, was uns hier erwartet, und haben die richtige Antwort gefunden. Alle Spiele in der Rheinlandliga sind eng. Ob der jeweilige Gegner Wirges, Eisbachtal, Oberwinter oder Ahrweiler heißt – alle Aufgaben erfordern höchste Konzentration. Die haben wir heute eindrucksvoll gezeigt.“

Das bestätigte auch sein Wirgeser Kollege Serkan Öztürk nach dem Abpfiff: „Wir haben heute, wie schon gesagt, unglückliche Entscheidungen getroffen. Und dann verliert man gegen so eine starke und ausgeglichene Mülheimer Mannschaft, die dazu noch sehr effektiv agierte. Dazu fehlte uns auch noch das nötige Glück bei einigen strittigen Abseitsentscheidungen.“

1. Mannschaft mit Remis gegen Ellscheid

Rheinlandliga 19. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Ellscheid 2:2 (1:1)

0:1 Kai Gayer (15.)

1:1 Daniel Aretz (43.)

2:1 Christoph Rönz (67.)

2:2 Markus Boos (74.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

64. Mahmud für Ouro-Djeri

77. Dohmen für Schmidt

85. M. Rönz für C. Rönz

 

Spielbericht RZ

Wall rettet Mülheim-Kärlich einen Punkt

Die SG Mülheim-Kärlich ist in der Fußball-Rheinlandliga zu Hause gegen die SG Ellscheid nicht über ein 2:2 (1:1) hinausgekommen und steht nun nur noch drei Punkte über den Abstiegsrängen.

Der Mülheimer Kapitän Patrick Birkner (hinten) attackiert seinen Ellscheider Gegenspieler – doch trotz aller Bemühungen kam die SG 2000 im Heimspiel gegen den Tabellenfünfzehnten nicht über ein 2:2 hinaus und verpasste es, sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Foto: Wolfgang Heil

Der Mülheimer Kapitän Patrick Birkner (hinten) attackiert seinen Ellscheider Gegenspieler – doch trotz aller Bemühungen kam die SG 2000 im Heimspiel gegen den Tabellenfünfzehnten nicht über ein 2:2 hinaus und verpasste es, sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren.
Foto: Wolfgang Heil

Wie schon im Hinspiel gab es eine Punkteteilung, damals blieb die Partie jedoch torlos, diesmal waren es gleich vier Tore und das Spiel hatte einen hohen Unterhaltungswert. Wie gewohnt legten die Gastgeber auf eigenem Platz gleich den Vorwärtsgang ein und erspielten sich Vorteile. Das erste Tor jedoch erzielte die Mannschaft von Trainer Niklas Wagner in der 16. Spielminute. Ein leichtfertiger Ballverlust der Mülheimer im Mittelfeld nutzten die Gäste dank schnellem Umschaltspiel zur 1:0-Führung. Den Treffer erzielte Kai Gayer.

In der Folge verstärkten die Gastgeber ihre Bemühungen, noch vor der Pause auszugleichen. Mülheim-Kärlich hatte nicht nur die größeren Spielanteile, sondern auch die klareren Chancen. Vor allem Christoph Rönz scheiterte mehrmals in aussichtsreicher Position. Aber es dauerte bis zwei Minuten vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Mario Schmidt, ehe Daniel Aretz einen Distanzschuss zum 1:1-Ausgleich nutzte.

Nach der Pause begannen die Hausherren da, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Sofort berannten sie das Gehäuse von Ellscheids Torhüter Daniel Neisius. Gleich in der 46. Minute verfehlte erneut Rönz das Tor der Gäste nur knapp. Die beste Möglichkeit hatte Jan Henrich, der nach feinem Pass von Fadou Ouro-Djeri frei vor Ellscheids Torhüter auftauchte, aber die Kugel nicht im Tor der Gäste unterbringen konnte. Aber in der 67. Minute war es dann doch so weit: Christoph Rönz nutzte diesmal seine Chance und erzielte die verdiente 2:1-Führung für Mülheim.

Die Ellscheider gaben sich aber keineswegs geschlagen. In der 74. Minute brachte die Mülheimer Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, und Markus Boos traf zum 2:2-Ausgleich. Zwei Minuten später gab es einen Handelfmeter für die Gäste – Mülheims Torwart Michael Wall hielt den Strafstoß von Markus Boos. Der Schiedsrichter ließ die Ausführung jedoch wiederholen und zeigte einem Mülheimer Ersatzspieler, der sich in Tornähe warm machte, die Gelbe Karte. Erneut nahm Boos Anlauf und scheiterte abermals an Wall im Tor der Einheimischen. Damit rettete der Mülheimer Torhüter seiner Mannschaft wenigstens einen Zähler. In der Schlussphase tat sich nicht mehr viel und es blieb beim 2:2-Unentschieden. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht so im Spiel, wie wir uns das vorstellten. Im zweiten Abschnitt wurde es erheblich besser, es war eine hochintensive Partie, in der wir leider unsere Chancen nicht nutzten. Am Ende mussten wir noch froh sein, das Michael Wall im Tor den einen Punkt rettet“, erklärte der Mülheimer Trainer Michel Maur. wzi

1. Mannschaft rutscht weiter ab

Rheinlandliga 18. Spieltag

SV Mehring – SG 2000 Mülheim-Kärlich 3:0 (1:0)

1:0 Nico Neumann (33.)

2:0 Nico Neumann (72.)

3:0 Moritz Jost (82.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

82. M. Rönz für Ouro-Djeri

 

Spielbericht RZ

Mülheim-Kärlich nutzt in Mehring seine Chancen nicht

Die weite Anfahrt an die Mosel zum SV Mehring hat sich für die Fußballer der SG Mülheim-Kärlich nicht gelohnt. Die Mannschaft von Trainer Michel Maur unterlag im Rheinlandligaduell mit 0:3 (0:1).

Vor allem, weil die Gastgeber die effektivere Mannschaft waren, war der Mehringer Sieg verdient. Wie schon im Hinspiel, als die Mülheimer zu Hause 0:1 verloren, gelang der SG 2000 kein Treffer, obwohl gute Möglichkeiten vorhanden waren. Sogar einen Foulelfmeter konnten die Gäste nicht nutzen. „Das Spiel hätte durchaus einen anderen Verlauf nehmen können“, sagte Mehrings Trainer Frank Meeth.

Durch frühes Stören zwangen die Gäste die Hausherren zu Fehlern und spielten munter mit. Als Mülheims Angreifer Christoph Rönz in der elften Minute im Strafraum von Mehring gefoult wurde, entschied der Schiedsrichter folgerichtig auf Strafstoß für die Gäste. Mittelfeldantreiber Jan Henrich hatte die frühe Führung der Gäste auf dem Fuß, sein Elfmeterschuss landete jedoch am Pfosten.

Die Mehringer taten sich in der Folge weiter schwer mit dem frühen Pressing der Gäste, Chancen gab es gut wie keine. Eine Standardsituation bescherte dann Mehring doch die 1:0-Führung: Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung bei den Gästen überhaupt nicht, und Nico Neumann kam ungehindert an den Ball und hatte keine Mühe, in der 31. Minute die 1:0-Führung der Moselaner zu erzielen. Dies war auch gleichzeitig die Pausenführung.

Nach der Pause beorderte Mülheims Trainer Maur Jan Henrich in die Angriffsmitte, um dem Spiel seiner Mannschaft mehr Durchschlagskraft zu verleihen. Eine Maßnahme, die sich vordergründig zu lohnen schien. Die Gäste hatten Vorteile, und Henrich die Möglichkeiten, das Spiel zu drehen. Vor allem in der 59. und 61. Minute waren die Gäste durch Henrich dem Ausgleich nahe, aber es war nicht der Tag des Jan Henrich, er traf einfach nicht. Das nächste Tor erzielte wieder Nico Neumann (75.) nach einem schnell gespielten Konter. Zwei Minuten später kombinierten sich die Mülheimer durch die ganze Mehringer Abwehr, und Daniel Aretz konnte sich die Ecke aussuchen. Doch sein Schuss ging am Kasten der Gastgeber vorbei.

Spätestens dann war klar: Für die Gäste ist nichts zu holen. Den Schlusspunkt setzte Moritz Jost in der 82. Minute mit seinem Tor zum 3:0-Endstand. Somit war die Parallele zum Hinspiel gegeben.

Mülheim-Kärlich hielt über weite Strecken gut mit, hatte auch seine Möglichkeiten, aber wie schon im Hinspiel traf nur Mehring. „Wir haben, bis auf die vergebenen Chancen, kein schlechtes Spiel abgeliefert. Letztlich scheiterten wir an der mangelnden Chancenverwertung“, meinte Mülheim-Kärlichs Trainer Michel Maur. „Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften, das frühe Pressing der Gäste behagte meiner Mannschaft überhaupt nicht. Aber vor dem Gehäuse der Gäste waren wir effektiver, und deshalb war unser Sieg letztlich verdient“, befand Mehrings Trainer Meeth. wzi

Erste Mannschaft beweist Moral und dreht zweimaligen Rückstand

Rheinlandliga 16. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Malberg 3:2 (1:2)

0:1 Albert Kudrenko (9.)

1:1 Sebastian Mintgen (38.)

1:2 Nico Bähner (42.)

2:2 Bastian Bleeser (65. Eigentor)

3:2 Christoph Fritsch (83.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

72. Mahmud für P. Aretz

89. Weser für Mintgen

 

Spielbericht RZ

Mülheim-Kärlich wird am Ende belohnt

Fußball-Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich hat sich in einer temporeichen und meist attraktiven Partie mit 3:2 (1:2) gegen die SG Malberg/Rosenheim durchgesetzt. Zunächst verkündete Mülheims Stadionsprecher Konny Urmetzer, dass in der Anfangsformation der Mannschaft von Trainer Michel Maur nicht weniger als neun Spieler standen, die schon in der Jugend in Mülheim-Kärlich gespielt haben. „Wenn Jugendarbeit Sinn machen soll, muss man auch den Mut haben, auf die Eigengewächse zu setzen. Das machen wir mit der nötigen Konsequenz – und dazu ist unser Weg alternativlos“, sagt der Mülheim-Kärlicher Vorsitzende Bernd Müller.

 Mut wird belohnt: Mülheim-Kärlichs Trainer Michel Maur setzte im Heimspiel gegen Malberg/Rosenheim auf seine Nachwuchskräfte. Die dankten für das Vertrauen, am Ende stand ein 3:2-Heimsieg zu Buche. Foto: Heil

Mut wird belohnt: Mülheim-Kärlichs Trainer Michel Maur setzte im Heimspiel gegen Malberg/Rosenheim auf seine Nachwuchskräfte. Die dankten für das Vertrauen, am Ende stand ein 3:2-Heimsieg zu Buche.
Foto: Heil

Die Nachwuchskräfte enttäuschten ihn nicht und begannen so, wie sich Trainer Maur das vorgestellt hatte. Die Anfangsminuten standen ganz im Zeichen der Platzherren, die nach fünf Minuten schon zwei Eckbälle auf ihrem Konto hatten, die Partie ging deutlich in Richtung des Tores der SG Malberg. Ein Freistoß in der 6. Minute brachte dann allerdings die Gäste in Führung. Aus 35 Metern traf Albert Kudrenko die Unterkante der Latte, und von dort flog der Ball ins Gehäuse der Platzherren zur 1:0-Führung der Westerwälder.

Die erste gute Chance der Mülheimer hatte der agile Christoph Rönz in der 16. Minute, er scheiterte aber am sehr guten Malberger Torhüter Matthias Zeiler. 20 Minuten später hatte Kudrenko das 2:0 für die Gäste auf dem Fuß, verzog jedoch frei vor Mülheims Torwart Michael Wall. Nur zwei Minuten später fiel dann der Ausgleich für die Gastgeber. Einen Abpraller nahm der stark spielende Sebastian Mintgen direkt und erzielte das 1:1. Die Freude im Lager der Mülheimer hielt allerdings nur kurz, in der 42. Minute schalteten die Gäste blitzschnell um, und Nico Bähner brachte Malberg erneut in Führung. Mit der Malberger 2:1-Führung ging es auch in die Kabinen.

Nach der Pause erhöhte Mülheim-Kärlich den Druck, und die Gäste hatten ihre liebe Mühe, sich den permanenten Angriffen der Hausherren zu erwehren. Dabei zeichnete sich besonders Torhüter Matthias Zeiler aus, der seine Mannschaft in der 51. Minute vor dem Ausgleich bewahrte, indem er zweimal glänzend reagierte. In der 60. Minute traf Jan Henrich die Latte, und Daniel Dohmen schoss den Abpraller über das verwaiste Tor der Gäste. Malbergs Trainer Volker Heun sah die Probleme seiner Mannschaft und wechselte innerhalb von vier Minuten zweimal, aber ohne den gewünschten Erfolg. In der 65. Minute setzte sich Christoph Rönz auf der linken Seite durch, seine Hereingabe schoss der Malberger Bastian Bleeser zum 2:2 ins eigene Tor. Mit einem Unentschieden waren die Hausherren indes nicht zufrieden, sie berannten weiter das Tor der Gäste. In der 82. Spielminute wurden die Mülheimer Bemühungen belohnt. Nach einem Freistoß von Mintgen versammelten sich fast alle Akteure im Strafraum der Malberger. Die Gäste glaubten, eine Abseitssituation erkannt zu haben, der Assistent hob auch die Fahne, aber Schiedsrichter Christian Fritzen überstimmte ihn und ließ die Partie laufen. Dies nutzte der aufgerückte Mülheimer Abwehrspieler Christoph Fritsch zum 3:2-Siegtreffer. Malberg hatte in der Schlussphase keine Möglichkeit mehr, um wenigstens noch ein Remis zu erreichen. „Meine Mannschaft hat heute die von mir schon seit Wochen geforderte Leidenschaft und das Engagement gezeigt, das nötig ist, um ein solches Spiel zu gewinnen. Dann stellt sich auch das spielerische Vermögen ein“, zollte Maur seinem Team ein dickes Lob.

Als fairer Verlierer zeigte sich Malbergs Trainer Heun: „Mir hat nicht gefallen, wie das Siegtor zustande kam. Aber ich muss anerkennen, dass die Mülheimer verdient gewonnen haben. Sie hatten ein Chancenplus von 9:4.“ Nicht nur das, die Gastgeber erspielten sich auch ein klares Eckenverhältnis von 9:1, das zeigte schon, in welche Richtung die Partie lief. Maur: „Wenn wir es schaffen, so auf dem Linzer Kaiserberg am nächsten Wochenende aufzutreten, haben wir sicher die Möglichkeit, von dort etwas Zählbares mitzunehmen.“ red

1. Mannschaft unterliegt dem Tabellenführer

Rheinlandliga 15. Spieltag

SV Morbach – SG 2000 Mülheim-Kärlich 2:0 (1:0)

1:0 Marius Marx (21.)

2:0 Sebastian Schell (52.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

41. Birkner für Lauer

61. Mahmud für Ouro-Djeri

81. P.Aretz für Fritsch

 

Spielbericht RZ:

SG verliert Spiel nach gutem Start

Der SV Morbach bleibt in der Fußball-Rheinlandliga weiter erfolgreich, das konnte gestern auch die SG Mülheim-Kärlich nicht verhindern. Die Mannschaft von Trainer Michel Maur verlor beim Tabellenführer mit 0:2 (0:1) – für Morbach war es der zwölfte Sieg im 15. Saisonspiel. Aber auch die Sportfreunde Eisbachtal schwächeln zurzeit nicht, die Westerwälder siegten mit 7:0 beim VfB Linz und stehen nur einen Punkt hinter Morbach auf dem zweiten Platz. Derweil sind die Mülheimer auf den zwölften Platz zurückgefallen.

Die Mülheim-Kärlicher hatten in Morbach einen guten Start und erspielten sich in der Anfangsphase zwei Chancen durch Christoph Rönz und Jonas Lauer. Aber mit zunehmender Spieldauer bekam Morbach die Partie unter Kontrolle und ging in der 21. Minute mit 1:0 in Führung. Torschütze war Marius Marx, das war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Im zweiten Durchgang waren sieben Minuten gespielt, als Sebastian Schell auf 2:0 erhöhte. „Wir haben danach alles probiert, aber wir waren nicht durchschlagskräftig genug. Was mich ärgert, ist, dass wir nach gutem Start die Partie total aus der Hand geben“, sagte Maur.

Sein Kollege auf Morbacher Seite, Thorsten Haubst, meinte: „Es war kein einfaches Spiel für meine Mannschaft. Mülheim-Kärlich hat uns vor allem in der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht, da hatten wir das nötige Glück, das man manchmal braucht, um an der Spitze zu bleiben.“ Sein Team sei aber, so Haubst, spielerisch einen Tick besser gewesen. Und: „Wir haben den Sieg letztlich mehr gewollt.“ wzi

Hier gehts zur Zusammenfassung im Video:

1. Mannschaft setzt den Lucky Punch

Rheinlandliga 14. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Neitersen 2:1 (0:0)

1:0 Tobias Berger (50. Eigentor)

1:1 Johannes Kühne (69. Foulelfmeter)

2:1 Christoph Rönz (88.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

54. D. Aretz für Mahmud

71. Fritsch für Lauer

82. Dohmen für Schmidt

 

Spielbericht RZ:

Maurs Taktik geht für Mülheim auf

Die vor der Saison vorgenommene Blutauffrischung bei Fußball-Rheinlandligist SG 2000 Mülheim-Kärlich trägt Früchte: Mit dem 2:1 (0:0)-Heimsieg über die SG Neitersen/Altenkirchen erreichte die SG das Tabellenmittelfeld. „Es fehlt aber noch die Beständigkeit“, mahnte Trainer Michel Maur.

 SG-Trainer Michel Maur

SG-Trainer Michel Maur
Foto: Wolfgang Heil

Umso wichtiger, dass er Figuren in seiner Mannschaft hat, an denen sich die Jungspunde aufrichten können. Sebastian Mintgen ist eine solche. Erst während der Saison von A-Ligist SG Niederburg hinzugestoßen, ist er „immens wichtig für uns“, betonte Maur. Gegen Neitersen überzeugte der Routinier in neuer Rolle. Agierte er bislang auf den offensiven Außenbahnen oder im Sturmzentrum, so zog er nun im zentralen Mittelfeld die Fäden. „Das war die Taktik, die sich der Trainer fürs heutige Spiel ausgedacht hat“, erklärte Mintgen – und die ging auf. „Er hat die Jungs prima in Szene gesetzt“, lobte Maur die Steilpässe und Flanken Mintgens. So auch Treffer Nummer 1, als er Fadou Ouri-Djeri ins Spiel brachte, dessen Pass in die Mitte von Tobias Berger zum 1:0 in die Maschen bugsiert wurde (50.). Da wollte Oudo-Djeris Pendant auf der linken Seite nicht nachstehen: Christoph Rönz sorgte mit seinem Sololauf und dem 2:1 (88.) für die Entscheidung. „Es macht Spaß mit den Jungs, sie sind heiß und gehen höchstes Tempo“, gab Mintgen das Lob prompt weiter an seine Mitspieler.

Dabei hatte der erste Durchgang noch wenig Erbauliches geboten, hier ließen beide Teams wenig zu, und wenn es gefährlich wurde, ging die Gefahr eher von Neitersen aus in Person von Marco Scholz (13., Weitschuss) und André Fischer (27., Kopfball). Mehrere Angriffe der Platzherren wurden durch die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten unterbunden. Nicht all diese Entscheidungen waren nachvollziehbar, einige Gelbe Karten wegen Reklamierens die Folge.

„Die zweite Halbzeit begann dann ganz unglücklich für uns“, haderte Neitersens gelb-rot-gesperrter Spielertrainer Lukas Haubrich mit dem 0:1. Doch nach dem Eigentor legten seine Akteure einen Zahn zu – und das trotz des nur zwei Tage zurückliegenden Verbandspokal-Achtelfinalspiels in Weitefeld, das man 3:1 gewonnen hatte, und obwohl Haubrich nur 13 Feldspieler zur Verfügung hatte, sodass kaum taktische Möglichkeiten bestanden.

Ein Zweikampf zwischen Jonas Lauer und Tobias Langemann führte schließlich zum Elfmeter, den Johannes Kühne – am Mittwoch noch Mittelstürmer und Doppeltorschütze, zwei Tage später Innenverteidiger – zum 1:1 verwandelte (69.). Das Foulspiel habe sich außerhalb des Sechzehners ereignet, so Maurs Ansicht. Hinzu kam, dass man durchaus früher für klare Verhältnisse hätte sorgen können, etwa durch den eingewechselten Daniel Aretz: Er scheiterte nach Zuspielen von Mintgen (63.) und Jan Henrich (76.) jeweils an Gästekeeper Constantin Redel.

Der Ärger über die ungenutzten Chancen war jedoch nach dem Treffer von Christoph Rönz, der erstmals in der Rheinlandliga mit seinem noch für die A-Jugend spielberechtigten Bruder Michael von Anfang an auf dem Feld stand, verraucht.

Die geringe Regenerationszeit seit dem Pokalspiel wollte Haubrich nicht als Entschuldigung für die Niederlage gelten lassen. „Der Wille war uns jederzeit anzumerken, wir haben auch zum Schluss noch auf Sieg gespielt.“ Wie weit derweil die SG 2000 in ihrer Entwicklung ist, wird schon am Dienstagabend (20 Uhr) das Nachholspiel beim SV Windhagen zeigen.

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger