Jahresfazit unserer 1. Mannschaft

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und wir ziehen ein Fazit.

Die Hinrunde, sowie zwei Spiele der Rückrunde sind gespielt.

Inklusive Pokal hat unsere Mannschaft somit seit Saisonstart 22 Pflichtspiele (davon 19 Ligaspiele und 3 Pokalspiele) absolviert.

Zahlen zur Rheinlandliga:

19 Ligaspiele

10 Siege

1 Unentschieden

8 Niederlagen

31 Punkte

6. Platz

Torverhältnis 44:24

 

Gesamttabelle

Heimtabelle

Auswärtstabelle

 

In der Fairnesstabelle liegt unsere Mannschaft auf dem 10. Platz mit 36 gelben und 3 gelb / roten Karten.

 

Scorerliste

Tore Assists
1 Jeremy Heyer 15 6
2 Daniel Aretz 7 4
3 Nenad Lazarevic 3 4
4 Gerrit Wißfeld 2 3
5 Niclas Kuhn 3 1

 

Dauerbrenner

Spiele Minuten
1 Niklas Ternes 19 1686
2 Jeremy Heyer 19 1581
3 Christian Scheu 18 1575
4 Paul Lauer 17 1543
5 Jonas Runkel 16 1283

 

Sünderkartei

Gelbe Karten Rote Karten
1 Gerrit Wißfeld 7 1
2 Jonas Runkel 5 0
3 Christian Scheu 4 0
4 Niklas Ternes 4 0
5 Paul Lauer 2 1

Ein Saisonverlauf, der vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten war. Nach dem Umbruch im Sommer startete unsere Mannschaft furios in die Saison.

Trotz einer kleinen Schwächephase im Verlauf der Hinrunde, kann man durchaus von einem gelungenen Halbjahr sprechen.

Wir bedanken uns für eure Unterstützung und hoffen, dass im neuen Jahr vielleicht noch der ein oder andere mehr den Weg zum Sportplatz findet.

Die Mannschaft hat es verdient.

In diesem Sinne wünschen wir allen Unterstützern schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Nach rund 2 Monaten Pause geht es dann am 20.02. beim TuS Oberwinter weiter.

 

Niederlage zum Jahresabschluss

14. Spieltag (Nachholspiel)

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Morbach 0:2 (0:1)

0:1 Heiko Weber (8.)

0:2 Heiko Weber (58.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

46. Lazarevic für Renda

66. P. Aretz für D. Aretz

82. Aga für Kuhn

 

Link zum Spielbericht

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Mülheim enttäuscht beim letzten Auftritt des Jahres

Mit einer enttäuschenden Leistung hat sich Fußball-Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich in die Winterpause verabschiedet: Die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda verlor zu Hause gegen den SV Morbach mit 0:2 (0:1).

Die Begegnung begann für Mülheim mit einem schlechten Vorzeichen: Jonas Runkel verletzte sich beim Aufwärmen und musste kurz vor dem Anpfiff von Gerrit Wißfeld ersetzt werden. Die 120 Zuschauer sahen sofort eine engagierte Gästemannschaft, die über die gesamten 90 Minuten dominierte. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Haubst suchte ihr Heil im Angriff und erspielte sich gleich ein Übergewicht. Dies führte schon in der siebten Minute zur 1:0-Führung durch Heiko Weber, der Mülheim-Kärlichs Schlussmann Patrick Bolz mit einem Distanzschuss ins rechte Dreieck keine Chance ließ.

Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe Mülheim seine erste Chance hatte, doch Daniel Aretz, der frei vor Morbachs Torhüter Lukas Gibbert auftauchte, vergab. Das war’s aus Sicht der Platzherren in der ersten Halbzeit. Die Morbacher waren fast immer einen Schritt schneller und gingen verdient mit 1:0 in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte erspielte sich Morbach immer wieder Vorteile. Die Folge was das 2:0 in der 58. Minute: Torschütze war erneut Weber, der eine schwache Abwehr der Hausherren nutzte. Damit war die Begegnung entschieden, die Morbacher hatten keine große Mühe, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Einheimischen hatten nur noch eine gute Gelegenheit: Nach einem Kopfball von Jeremy Heyer (77.) vors Morbacher Tor schafften es seine Kameraden nicht, den Ball über die Linie zu bringen. So nahmen die Morbacher drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib mit in den Hunsrück.

„Wir konnten zu keiner Zeit zeigen, was die Mannschaft wirklich kann. Mit solch einer Leistung kann man kein Spiel gewinnen“, ärgerte sich Wagner-Galda. wzi

1. Mannschaft beendet Negativserie

19. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Mehring 4:2 (3:1)

1:0 Jeremy Heyer (13.)

2:0 Daniel Aretz (27.)

3:0 Jeremy Heyer (42.)

3:1 Burak Sözen (45.)

4:1 Daniel Aretz (65.)

4:2 Robin Eiden (87.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

55. P. Aretz für Heyer

58. Kuhn für Kaes

84. Aga für D. Aretz

 

Link zum Spielbericht

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SG Mülheim-Kärlich beendet Negativserie

Die SG Mülheim-Kärlich hat ihre Negativserie in der Fußball-Rheinlandliga eindrucksvoll beendet und ihr Heimspiel gegen den SV Mehring mit 4:2 (3:1) gewonnen.

Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen und konnten ihr Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Bereits in der 13. Minute sorgte Torjäger Jeremy Heyer für die frühe Führung der Platzherren. Sturmpartner Daniel Aretz war der Torschütze zum 2:0 in der 27. Spielminute, und als erneut Heyer in der 42. Minute zum 3:0 traf, schien die Partie gelaufen. Aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnte Burak Sözen für die Moselaner den Anschlusstreffer erzielen.

Aber dieses Tor hinterließ keine Wirkung bei den Gastgebern. Die Mannschaft von Trainer Patrick Wagner-Galda belohnte sich in der 65. Minute mit dem Tor zum 4:1 durch Daniel Aretz, der damit zweifacher Torschütze war. Der Treffer zum 2:4 für Mehring durch Robin Eiden (87.) hatte nur noch statistischen Wert, die Begegnung war längst zugunsten von Mülheim-Kärlich entschieden. In der Nachspielzeit musste Mehrings Philip Meeth per Gelb/Rot den Platz früher verlassen.

„So schlecht, wie es das Ergebnis vielleicht erscheinen lässt, war meine Mannschaft nicht. Wir hatten auch noch einen Lattenschuss, aber am Ende geht der Erfolg von Mülheim-Kärlich in Ordnung“, meinte Mehrings Trainer Frank Meeth. „Endlich haben wir uns mal wieder belohnt. Wir sind in den letzten Wochen fast verzweifelt, trotz guter Leistungen stimmten die Resultate nicht. Ich bin heute sehr zufrieden“, freute sich Mülheim-Kärlichs Wagner-Galda, der mit seiner Mannschaft in diesem Jahr noch zwei Gelegenheiten hat, das Punktekonto zu verbessern. Zuerst steht am letzten Spieltag vor der Winterpause die Partie beim TuS Oberwinter (So., 3. Dezember, 14.30 Uhr) an, ehe die SG 2000 Mülheim-Kärlich am Freitag, 8. Dezember (20 Uhr) im Nachholspiel gegen den SV Morbach noch einmal ran muss. wzi

Auch in Mendig ist nichts zu holen

18. Spieltag

SG Eintracht Mendig/Bell – SG 2000 Mülheim-Kärlich 4:2 (3:1)

1:0 John Rausch (22.)

2:0 Florian Schlich (32. FE.)

3:0 John Rausch (33.)

3:1 Patrick Aretz (43. FE.)

3:2 Jeremy Heyer (64.)

4:2 Niclas Kuhn (83. ET)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

74. Kuhn für Kaes

81. D. Aretz für P. Aretz

 

Link zum Spielbericht

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Mendig/Bell besiegt Mülheim-Kärlich

Nach insgesamt rund 440 Minuten konnte sich Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell wieder über eigene Tore freuen. John Rauschs Treffer in der 21. Minute markierte nicht nur das Ende der langen Durststrecke, sondern ebnete den Vulkanstädtern auch gleich den Weg zum verdienten 4:2 (3:1)-Heimsieg gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Die Gäste hingegen konnten ihre Serie nicht beenden und kassierten an der Mendiger Brauerstraße die fünfte Niederlage in Folge.

 Matthias Strahl (rechts) wird hier unsanft von den Beinen geholt, am Ende konnte die SG Eintracht Mendig/Bell nach dem Heimsieg gegen die SG Mülheim-Kärlich aber jubeln. Foto: Andreas Walz

Matthias Strahl (rechts) wird hier unsanft von den Beinen geholt, am Ende konnte die SG Eintracht Mendig/Bell nach dem Heimsieg gegen die SG Mülheim-Kärlich aber jubeln.
Foto: Andreas Walz

Im Duell zweier Mannschaften, die sich zuletzt vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis befanden, gab es kein großes Abtasten. Schon in der siebten Minute hatte Mendigs Milan Rawert nach Fehler von Gästetorwart Patrick Bolz die Gelegenheit zur Führung, allerdings schaffte es Rawert, den Ball aus wenigen Metern am verwaisten Tor vorbeizuschießen. Auf der anderen Seite hatten Patrick Aretz (9.) und Jeremy Heyer (16.) gute Einschussmöglichkeiten.

Fünf Minuten später war es Mendigs Rausch, der nach vier Spielen ohne jeglichen Torerfolg die Hausherren erlöste. Nach einem Eckball konnte zunächst ein Kopfball Florian Schlichs von der Linie gerettet werden, der Ball fand im Anschluss den Weg zu Rausch, der von der Strafraumgrenze den Ball ins lange Eck drosch. Für eine kleine Vorentscheidung sorgten die Gastgeber durch einen Doppelschlag binnen zweier Minuten, beide Male allerdings unter gütiger Mithilfe von SG-2000-Schlussmann Bolz. Den Elfmeter zum 2:0 durch Schlich verursachte der zu spät reagierende Torhüter mit einem Foul an Sebastian Mintgen (31.), um dann wenige Augenblicke später einen eher harmlosen und zu zentral getretenen Fernschuss Rauschs passieren zu lassen. Noch vor der Pause gab es aber auch im anderen Strafraum einen Elfmeter, den der gefoulte Aretz selbst sicher zum 1:3-Anschlusstreffer nutzen konnte (43.).

Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich die Eintracht auf eine kompakte Defensive und überließ somit den Gästen das Kommando. Mülheim versuchte, dementsprechend Druck aufzubauen und wurde durch einen herrlichen Drehschuss Heyers zum 2:3 (64.) auch relativ zügig belohnt. In der Folgezeit bissen sich die Gäste jedoch an der vielbeinigen Abwehr der Hausherren die Zähne aus. Ein Eigentor des kurz zuvor erst eingewechselten Niclas Kuhn (82.) sorgte dann für die endgültige Entscheidung zugunsten der Mendiger.

Doppelten Grund zur Freude hatte Eintracht-Coach Cornel Hirt, der an seinem Geburtstag das passende Geschenk erhielt: „Die Mannschaften waren vor dem Spiel in einer ähnlichen Situation. Es war wichtig, in Führung zu gehen und auch zu bleiben. Wenn der Ausgleich gefallen wäre, hätte das Spiel auch eine ganz andere Wendung nehmen können. Die Punkte geben uns sicherlich für die nächsten Aufgaben neuen Auftrieb.“

Mülheim-Kärlichs Trainer Patrick Wagner-Galda nahm die neuerliche Niederlage seines Teams gefasst zur Kenntnis: „Genau so cool, wie wir uns verhalten haben, als wir oben standen, werden wir auch jetzt bleiben, wenn es mal nicht so läuft. Wir schaffen es zurzeit nicht, zu null zu spielen und kreieren zeitgleich nicht genügend Torchancen.“

 

Niederlagenserie nimmt kein Ende

17. Spieltag

SG 99 Andernach – SG 2000 Mülheim-Kärlich 2:1 (2:0)

1:0 Jörn Heider (8.)

2:0 Hakan Külahcioglu (14.)

2:1 Patrick Aretz (90.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

26. Bolz für Görges

60. Runkel für Weinand

65. P. Aretz für D. Aretz

 

Link zum Spielbericht

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Andernach gibt der SG Mülheim einen Korb

Zum Hinrundenabschluss der Fußball-Rheinlandliga setzte sich die SG 99 Andernach im Derby gegen Nachbar SG 2000 Mülheim-Kärlich mit 2:1 (2:0) durch. Durch die vierte Niederlage in Folge reißt der Kontakt zur Spitze für die Gäste immer mehr ab. „Das Tor ist wie vernagelt“, haderte Trainer Patrick Wagner-Galda, während sich sein Gegenüber Franz Kowalski nach wechselhafter erster Saisonhälfte über den positiven Abschluss und die Punktausbeute freute: Bei 26 Punkten steht man nun – diese Marke hatte man in der Vorsaison erst am 21. Spieltag erreicht. Hier macht sich der Mülheimer Ersatztorhüter Patrick Bolz ganz lang, am Ende setzte sich aber die SG 99 Andernach durch. Foto: Andreas Walz

Hier macht sich der Mülheimer Ersatztorhüter Patrick Bolz ganz lang, am Ende setzte sich aber die SG 99 Andernach durch.
Foto: Andreas Walz

Die Weichen hatte Andernach nach weniger als einer Viertelstunde gestellt. Den Anfang machte Jörn Heider, dessen Geschoss genau saß, nachdem mehrere Versuche der SG 2000, den Ball herauszuschlagen, misslangen (2.). Dann der große Auftritt von Hakan Külahcioglu, der nach Zuspiel von Jan Hawel Gegenspieler Christian Scheu alt aussehen ließ und ins kurze Eck traf (13.). „Da sind zu viele Fehler passiert. Es ist zu einfach, gegen uns Tore zu schießen“, haderte Wagner-Galda. Es kam noch dicker für die Gäste: Keeper Kay Görges, der bei Treffer Nummer zwei unglücklich aussah, verletzte sich an der Schulter und konnte nicht weitermachen. Die ausgekugelte Schulter konnten die Rettungssanitäter wieder richten, nicht auszuschließen ist jedoch, dass auch Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für Görges kam Patrick Bolz, der vor der Pause noch vereinzelte Gelegenheiten bekam, warm zu werden. Auf der anderen Seite sorgte vor allem Jeremy Heyer für Gefahr, doch nachdem es bei ihm im Oktober wie am Schnürchen lief, wartet auch er seit vier Meisterschaftsspielen auf ein Tor.

„Wir waren aggressiv und haben attackiert“, unterstrich Kowalski, „haben es aber versäumt, für klare Verhältnisse zu sorgen.“ Es klingelte zwar doch ein drittes Mal im Kasten der Gäste: Ein Distanzsschuss von Patrick Schmitz sprang von der Latte zurück, Maximilian Hilt staubte ab (54.), doch Referee Christian Fritzen gab den Treffer nicht, er hatte Hilt im Abseits gesehen. Nicht so Sascha Windschers an der Linie: „Der Assistent hat auf Tor erkannt“, wartete Kowalski jedoch vergebens darauf, dass sich Fritzen dem anschloss, und auch eine Beratung der beiden Unparteiischen sollte an der Entscheidung nichts ändern. Es wäre ein Fall für den Video-Schiedsrichter gewesen, doch die Einführung dürfte in absehbarer Zeit nicht einmal in Erwägung gezogen werden trotz solcher Vorkommnisse. Auch dieses nicht gegebene Tor ließ die Gäste noch mal hoffen, doch jede Menge Ballbesitz und zahlreiche Torchancen erbrachten nichts Zählbares. „Bis zum letzten Drittel haben wir es sehr gut gemacht, da kann ich keinem einen Vorwurf machen. Andernach hingegen war sehr effizient“, so Wagner-Galda.

Bezeichnend war eine Szene aus der 86. Minute, als Gerrit Wißfeld eine Flanke von links aus einer Entfernung von maximal zwei Metern in die dritte Etage bugsierte. Drei Minuten Nachspielzeit waren gerade angezeigt, da landete ein Verlegenheitsschuss von Patrick Aretz dann doch im Netz. Bei diesem Anschlusstreffer blieb es jedoch. Ferner bei der Erkenntnis, dass die SG 99 es immer wieder schafft, sich auch gegen höher gehandelte Teams durchzusetzen, und dass die Mülheim-Kärlicher vor der Winterpause immerhin noch vier Begegnungen auszutragen haben, in denen die aktuelle kleine Negativspirale durchbrochen werden soll.

Bittere Niederlage gegen Koblenz

16. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – TuS Koblenz II 1:2 (0:0)

1:0 Ibis Renda (57.)

1:1 Emre Kaya (79.)

1:2 Lars Bohm (88.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

68. Weinand für Kuhn

83. Lazarevic für Renda

89. J. Lauer für D. Aretz

 

Link zum Spielbericht

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TuS II fällt lange nichts ein und schlägt dann zweimal zu

Das Derby in der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG Mülheim-Kärlich und der TuS Koblenz II hat alles gehalten, was von einem solchen Spitzenspiel erwartet wird: viel Kampf, hohes Tempo, große Spannung. Am Ende hatte die TuS-Reserve das Spiel nach 0:1-Rückstand gedreht und mit 2:1 (0:0) gewonnen.

Die ersten 45 Minuten waren ausgeglichen und sehr laufintensiv, beide Mannschaften waren darauf aus, keinen Fehler zu machen. Nur der Koblenzer Torhüter Philip Gelhard wackelte zweimal bedenklich und zeigte Unsicherheiten. Ansonsten waren Torraumszenen auf beiden Seiten Mangelware, und es schien sich die Prognose des Koblenzer Co-Trainers Marc Schraivogel zu bestätigen: „Über den Ausgang der Partie werden Kleinigkeiten entscheiden.“

Im zweiten Durchgang waren 54 Minuten gespielt, als Mülheims Mittelfeldspieler Ibis Renda auf der linken Seite in Richtung Tor lief und mit einem platzierten Schuss ins lange Eck das 1:0 der Gastgeber erzielte. Die Führung der SG war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. In der 65. Minute wurde der in Richtung Gästetor laufende Daniel Aretz von Aleksandar Naric im Strafraum gestoppt, nach Meinung der Gastgeber regelwidrig, und Mülheim forderte lautstark Strafstoß. Schiedsrichter Alexander Mürtz sah in der Aktion jedoch kein regelwidriges Verhalten: „Es gab zwar einen Kontakt, aber die Aktion von Naric schien mir für einen Elfmeter nicht ausreichend“, erklärte der Unparteiische.

Die heikle Szene war vielleicht die spielentscheidende Situation. Danach begann nämlich die beste Phase der Gäste, die Platzherren zogen sich weit zurück und versuchten mit verstärkter Defensivarbeit, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Die Koblenzer fanden vorerst kein Mittel, um die Defensive der Gastgeber zu knacken. Bis zur 78. Spielminute, als der Koblenzer Emre Kaya auf das Gehäuse der Platzherren zulief, nicht attackiert wurde und mit einem Schuss Marke Tor des Monats erzielte er, unhaltbar für Mülheims Torhüter Kai Görges, das 1:1.

Die Gastgeber wollten sich nicht mit der Punkteteilung abfinden und mobilisierten alle Kräfte, um die Partie noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Fünf Minuten vor dem Abpfiff wäre es beinah zum Siegtreffer für die Mülheimer gekommen, einen Schuss von Abwehrspieler Daniel Dohmen beförderte TuS-Abwehrspieler Björn Böhnke im letzten Moment von der Linie und bewahrte damit seine Mannschaft vor der Niederlage. Im Gegenzug kam der eingewechselte Lars Bohm in Schussposition und nutzte die Chance zum umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Schängel.

„Ein glücklicher Sieg für meine Mannschaft, die sich jedoch nicht mit der drohenden Niederlage abfinden wollte und alles daran setzte, in Mülheim-Kärlich zu gewinnen“, sagte der Koblenzer Trainer Dirk Laux, während Mülheims Co-Trainer Christian Kaes meinte: „Wir waren so nah dran, es tut mir für die Mannschaft leid, ich gebe jedoch nicht nur dem Schiedsrichter die Schuld, wir waren in zwei entscheidenden Situationen nicht energisch genug. Vor allem beim Ausgleich waren wir zu passiv und hätte rausrücken müssen, um Kaya am Torschuss zu hindern. Aber insgesamt war es eine gute Antwort auf die schwache Partie in Linz, aber die Mannschaft hat sich am Ende nicht für ihre Leistung belohnt.“ wzi

1. Mannschaft auch in Linz ohne Punkte

15. Spieltag

VfB Linz – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:0 (1:0)

1:0 Dustin Friese (9.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

59. Aga für D. Aretz

72. P. Aretz für Kuhn

79. Dohmen für P. Lauer

 

Link zum Spielbericht

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Frieses frühes Tor beschert Linz drei Punkte

Der VfB Linz hat am 15. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga den ersten Heimerfolg geschafft. Mit 1:0 (1:0) gewann der VfB gegen den Meisterschaftsmitfavoriten SG 2000 Mülheim-Kärlich. Das Tor des Tages gelang Dustin Friese nach acht Minuten im ersten Spiel nach seiner langen Verletzungspause. Die Mülheimer verpassten es, die Punktverlusten der beiden führenden Teams aus Emmelshausen und Eisbachtal zu nutzen. Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

„Wir hatten keine starke Phase in diesem Spiel“, schimpfte Gästetrainer Patrick Wagner-Galda. „Linz hat viel Kampf und Wille gezeigt. Das ist eigentlich das Minimum was man erwarten kann. Doch es hat bei uns gänzlich gefehlt. Wir waren nicht auf dem Platz. Der VfB hat verdient gewonnen.“ Zerknirscht und angefressen stellte Wagner-Galda fest: „Wer in Linz so verliert, muss nicht auf die Tabellenspitze schauen.“

Dagegen herrschte im Lager der Gastgeber große Erleichterung über den ersten Dreier im siebten Heimspiel. „Wir haben sicher schon bessere Spiele vor eigenem Publikum gemacht, aber hinterher mit leeren Händen da gestanden. Die Mannschaft hat sich durch eine enorme kämpferische Leistung selbst belohnt. Das war ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, freute sich der Linzer Trainer Paul Becker.

In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie brachte Friese den VfB früh in Führung. Zuvor hatte sein Mannschaftskamerad Andreas Schuht mit einem Kopfball aus fünf Metern freistehend nur den Pfosten getroffen, ehe Friese den Ball im Nachschuss über die Linie beförderte. „Ein geschenktes Tor. Nach einem Standard stehen zwei Linzer in der Mitte völlig frei. Das darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Wagner-Galda über fehlende Zuordnung trotz klarer Absprachen.

In der Folge wurden die Gäste etwas offensiver, blieben aber mit ihren langen Bällen leicht ausrechenbar für die VfB-Abwehr. Eine starke Linzer Innenverteidigung mit Fabian Lacher und Sandro Burghard ließ über 90 Minuten fast nichts anbrennen. Bei der größten SGM-Chance in der ersten Halbzeit durch Niclas Kuhn reagierte der fehlerfrei spielende Linzer Torwart Sebastian Seitz glänzend (26.).

Auch in Abschnitt zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Trotz optischer Überlegenheit kamen die Gäste wieder nur zu einer hochkarätigen Chance durch Christian Scheu. Dessen Schuss verfehlte das VfB-Tor nur um Zentimeter (85.).

Dagegen versäumten es die Linzer in der Endphase durch Konter, den Sieg frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Schuht (86.) und Michael Fiebiger (88.) gelang es nicht, aus kürzester Entfernung den Ball im Mülheimer Tor unter zu bringen.

„Wir hatten sicherlich die klareren Möglichkeiten. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung. Doch liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, wenn wir die Liga halten wollen“, sagte Becker, während sein Kollege Wagner-Galda aufgrund der blutleeren Vorstellung seiner Elf grübelte: „Wir hatten aufgrund der Spielverlegung eine Woche mehr Zeit, den Akku wieder aufzufüllen. Doch einige von uns wirkten, als wären sie eingeschlafen.“

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

Hochklassiges Pokalspiel mit dramatischem Ende

Rheinlandpokal Achtelfinale

SG 2000 Mülheim-Kärlich – Sportfreunde Eisbachtal 7:9 n.E. (2:1, 4:4)

0:1 Kelvin Lima (1.)

1:1 Jeremy Heyer (22.)

2:1 Jeremy Heyer (45.)

3:1 Daniel Aretz (47.)

3:2 Manuel Haberzettl (62.)

4:2 Daniel Aretz (67.)

4:3 Kelvin Lima (72.)

4:4 Robin Stahlhofen (90.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

45. Ternes für Lazarevic

75. J. Lauer für P. Lauer

93. Karalalek für D. Aretz

108. Görges für Karalalek

 

Link zum Spielbericht

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SG Mülheim-Kärlich scheitert im Elfmeterschießen an Eisbachtaler Sportfreunden

Es gibt sie tatsächlich, die faszinierenden Alternativen zu Fußballabenden vor dem TV-Gerät. Während das Millionengeschäft Champions League gestern im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit dem Heimsieg des FC Bayern München wenig Überraschendes zu bieten hatte, dürften die Zuschauer des Rheinlandpokal-Achtelfinales zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und den Eisbachtaler Sportfreunden ihren Ausflug zum Mülheimer Schulzentrum nicht bereut haben. Die beiden Spitzenteams der Fußball-Rheinlandliga lieferten sich ein dramatisches Pokalspiel, am Ende zogen die Eisbachtaler Sportfreunde mit dem 9:7 (4:4, 4:4, 1:2) nach Elfmeterschießen ins Viertelfinale des Wettbewerbs ein. Manuel Haberzettl verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Gerrit Wißfeld zuvor als einziger Mülheimer verschossen hatte. Einen hart umkämpften Pokalabend erlebten die Eisbachtaler Sportfreunde (rot-weiße Spielkleidung) und die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Foto: Jörg Niebergall

Einen hart umkämpften Pokalabend erlebten die Eisbachtaler Sportfreunde (rot-weiße Spielkleidung) und die SG 2000 Mülheim-Kärlich.
Foto: Jörg Niebergall

Kelvin Lima hatte die Gäste aus Nentershausen früh in Front geschossen (1.), Jeremy Heyer (22., 45.) und Daniel Aretz (46.) trafen zur Mülheimer 3:1-Führung. Den Anschlusstreffer von Haberzettl (62.) konterte Daniel Aretz mit dem 4:2 (67.), ehe Lima die Sache mit dem dritten Gästetreffer wieder spannend machte (72.).

Robin Stahlhofen rettet die Gäste

Und der eingewechselte Robin Stahlhofen schaffte kurz vor Ende der regulären Spielzeit tatsächlich den Eisbachtaler Ausgleich zum 4:4 (89.). Nach torloser Verlängerung war es schließlich Haberzettl, der die Partie entschied.

Es waren gerade einmal 15 Sekunden gespielt, als Lima den Führungstreffer für den Rheinlandliga-Spitzenreiter erzielte. Damit belohnten sich die Gäste früh für ihr Pressing, womit sie der SG Mülheim-Kärlich in den ersten zehn Minuten kaum Luft im Spielaufbau ließen. Aber das Team von Trainer Patrick-Wagner-Galda befreite sich vom Anfangsdruck und kam besser in die Partie.

Rote Karte für Patrick Bolz

In der 22. Minute durfte dann auch der Anhang des Gastgebers jubeln, als Heyer den Ausgleich markierte. Machtlos war Sportfreunde-Torhüter Daniel Erbse auch kurz vor der Pause, als Heyer zum 2:1 für die SG 2000 traf.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag. Die beiden Tore von Daniel Aretz sowie die Treffer von Haberzettl, Lima und Stahlhofen veredelten einen Pokalabend, der mit dem Elfmeterschießen einen krönenden Abschluss erlebte. Den erlebte Mülheims Torhüter Patrick Bolz allerdings nur noch als Zuschauer mit, nachdem er in der 106. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen hatte.

 

Niederlage in Betzdorf

13. Spieltag

SG Betzdorf – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:0 (1:0)

1:0 Mirkan Kasikci (39.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

52. P. Aretz für Karalalek

81. Dohmen für P. Lauer

 

Link zum Spielbericht

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Betzdorf blüht als Spielverderber auf – 06er vermiesen Mülheim-Kärlich den Sprung auf Platz eins

Die SG 06 Betzdorf stellte auch gegen das Spitzenteam aus Mülheim-Kärlich seine Heimstärke unter Beweis. Gegen die zuletzt viermal in Folge siegreichen Gäste feierte die Weller-Elf in der Fußball-Rheinlandliga einen nicht unverdienten 1:0 (1:0)-Heimsieg. Die SG 2000 hätte mit einem Sieg vorübergehend die Tabellenführung übernommen, aber dazu kam es nicht. Ersel Sahin (Bildmitte) und seine drei Nebenleute in der Betzdorfer Abwehr boten den Mülheim-Kärlicher Spitzen nur wenig Raum und hielten sich schadlos. Foto: Regina Brühl

Ersel Sahin (Bildmitte) und seine drei Nebenleute in der Betzdorfer Abwehr boten den Mülheim-Kärlicher Spitzen nur wenig Raum und hielten sich schadlos.
Foto: Regina Brühl

Noch am Morgen vor der Partie bereiteten Trainer Marco Weller die personellen Probleme Magenbeschwerden: „Nach der Absage von Thomas Bednorz habe ich kurz überlegt, mit einer A-Jugend-Innenverteidigung zu spielen und mich dann auch dafür entschieden, denn die Jungs machen das schon ziemlich abgezockt. Sie haben das heute über 90 Minuten ganz souverän gemacht.“ Der Trainer meinte damit Ali Yasar Yilmaz und Philipp Weber, die vor Torwart Marvin Scherreiks alles abräumten und den Laden sauber hielten. Die favorisierten Gäste waren zunächst besser im Spiel und kamen zu ersten Halbchancen. Ein Kopfball von Jeremy Heyer flog übers Tor (4.), eine Minute später hinderte Weber Routinier Nenad Lazarevic entscheidend am Torabschluss, und Scherreiks konnte den Ball problemlos aufnehmen. Nach einer Viertelstunde traten dann die Grün-Weißen erstmals gefährlich in Erscheinung, als Kenny Scherreiks einen Lupfer zu hoch ansetzte und eine Minute später Emre Bayram zu Scherreiks passte, der aus spitzem Winkel verzog. In der 36. Minute hatten die Mülheim-Kärlicher zunächst die Gelegenheit, in Führung zu gehen, aber Heyer verfehlte das Ziel nach Vorlage von Hüseyin Karalalek haarscharf.

Stattdessen jubelten wenig später die Westerwälder. Mirkan Kasikci verlängerte eine Freistoßflanke von Anil Berber in die Maschen (39.). Die Antwort der Mülheimer ließ nicht lange auf sich warten, denn direkt nach Wiederanstoß setzte sich Jonas Runkel gleich gegen drei Mann im Strafraum durch – Weber konnte gerade noch zur Ecke klären. Nach dieser wehrten die Hausherren das Leder zu kurz nach vorne ab, und Gerrit Wißfeld setzte seinem wunderschönen Schlenzer aus 18 Metern an den linken Torpfosten.

Nach dem Seitenwechsel mussten die Siegstädter eine zehnminütige Drangperiode der SG 2000 über sich ergehen lassen, die sie nur deshalb schadlos überstanden, weil Karalek freistehend den Ball nicht traf (47.) und Runkel nach einem erneuten Solo durch die Betzdorfer Abwehr den Ball frei vor Scherreiks am rechten Pfosten vorbeischoss. Zudem klärte Marvin Scherreiks einen 20-Meter-Schuss von Lazarevic zur Ecke. Danach sorgten die Weller-Schützlinge wieder besser für Entlastung. Glück hatten sie jedoch noch einmal in der Nachspielzeit (90.+4). Heyer genoss nach einem Freistoß aus dem Mittelkreis zu viel Freiraum, Scherreiks‘ Fußabwehr verhinderte den Ausgleich.

Gästetrainer Patrick Wagner-Galda sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg der Gastgeber: „In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem Rückstand war es brutal schwer, wieder zurückzukommen. Das Glück, das wir in den letzten Wochen hatten, hatten wir diesmal nicht. Die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft, aber in der Summe ist der Sieg für Betzdorf verdient.“ Betzdorfs Marco Weller sprach von einer guten Mannschaftsleistung seiner Elf: „Heute haben wir es endlich einmal über 90 Minuten geschafft, dem Gegner keinen Platz zu lassen. Die Mannschaft hat meine Vorgaben gut umgesetzt. Es war ein knappes und von beiden Mannschaften leidenschaftlich geführtes Spiel, mit dem kleinen Quäntchen Glück für uns.“

Jens Kötting