Der neue Kader nimmt Form an – Zwei Stürmer kehren zurück

Am Ende einer anstrengenden Saison mit Höhen und Tiefen möchte die SG 2000 den Kader der 1. Mannschaft verstärken. „Nun wollen wir uns weiterentwickeln und mehr Punkte holen“, bringt es Trainer Michel Maur auf den Punkt.

Jeremy Heyer (vorne) bildete gemeinsam mit Daniel Aretz (links) 2017/2018 das beste Angriffsduo der Rheinlandliga, Ab Juli stürmen sie wieder gemeinsam.

Ein Manko in der abgelaufenen Spielzeit war phasenweise die Torausbeute. „In der Sturmspitze gibt es Handlungsbedarf“, erklärt der Coach, der in die zweite Spielzeit mit seiner Mannschaft gehen wird. „Deshalb sind wir froh über die Zusagen zweier Vollblutstürmer.“

Mit Christian Wiersch kehrt ein echter Mülheimer zu seinem Heimatverein zurück. Im Sommer 2017 entschied sich das Eigengewächs für den Schritt in die Oberliga zum FV Engers. Nach einer bärenstarken Spielzeit, gelang auch der Start in die Hinrunde 2018/2019 mit vier Treffern. Eine langwierige Knöchelverletzung setzte den nun 28-jährigen seit Herbst letzten Jahres bis heute außer Gefecht. „Christian möchte nun im altbewährten Umfeld wieder fit werden und in den nächsten Jahren mit seinem Herzensclub den Sprung in die Oberliga schaffen“, erläutert Bernd Müller die Gründe für die Heimkehr. Voller Stolz verkündet der 1. Vorsitzende auch die Rückkehr eines weiteren ehemaligen Torschützenkönigs der Rheinlandliga: „Jeremy Heyer hat ein suboptimales Jahr hinter sich. Er will bei uns zu alter Stärke finden.“ Der Auftakt bei Rot-Weiß Koblenz gelang im Sommer 2018, als der schussgewaltige Angreifer am ersten Spieltag das späte Siegtor bei Eintracht Trier erzielte. Im Anschluss kam der 21-jährige, aber nicht mehr zum Zug und wechselte noch Ende August, vor Ablauf des Transferfensters zum TSV Emmelshausen. „Dort kam er nie richtig an“, spekuliert Bernd Müller, „und nur für die Jokerrolle ist er zu ehrgeizig und auch noch zu jung.“ Also erinnerte sich der waschechte Koblenzer an seinen Spaßfaktor im Trikot der SG 2000. „Auch Jeremy wird Zeit bekommen, um zu alter Stärke zu finden.“ Michel Maur wird das Angriffsspiel mit diesen beiden Verstärkungen ganz neu aufstellen können. „Im Grunde haben wir die Liga ohne waschechten Stürmer halten können. Ab Juli werden wir offensiver auftreten können.“

So kennt man Christian Wiersch – den Abschluss suchend. Nach zwei Jahren Oberliga kehrt er nach Hause zurück.

Ein weiterer Neuzugang ist Kevin Dimmel. Auch er kehrt zur SG 2000 zurück, für die er in der Jugend schon aktiv war. Der 26-jährige Mittelfeld-Allrounder wird seine Chance suchen. „Er hat im Probetraining absolut überzeugt“, freut sich Maur auf eine weitere Alternative, die vom VfL Kesselheim kommen wird.

„Damit sind unsere Kaderplanungen schon sehr weit“, hält Bernd Müller fest, „aber noch nicht vollständig abgeschlossen.“ Durch den Verbleib der fast kompletten Mannschaft und die bisherigen Neuzugänge ist der Verein aber bereits in einer komfortablen Situation im Mai 2019.

                              

3 Auswärtstore reichen nicht – 1. Mannschaft unterliegt Andernach

Rheinlandliga 24. Spieltag

SG 99 Andernach – SG 2000 Mülheim-Kärlich 4:3 (2:3)

1:0 Kadir Mete Begen (26. Handelfmeter)

1:1 Daniel Aretz (33.)

1:2 Daniel Aretz (34.)

2:2 Kim Kossmann (40.)

2:3 Daniel Aretz (45. + 1)

3:3 Jan Hawel (61.)

4:3 Jan Hawel (82.)

Aufstellung SG

Auswechselungen

46. Kling für Mahmud

59. Fritsch für M. Rönz

80. Kröber für D. Aretz

Spielbericht RZ

Andernach bezwingt Mülheim-Kärlich

Fußball-Rheinlandligist SG 99 Andernach hat mit dem 4:3 (2:3)-Heimsieg gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich Wiedergutmachung für die 2:5-Hinspielniederlage betrieben.

Hoch her ging es beim Derby zwischen der SG 99 Andernach (in Blau) und der SG 2000 Mülheim-Kärlich – hier im Kopfballduell der Andernacher Torschütze Jan Hawel gegen Mülheims Niclas Kuhn.  Foto: Andreas Walz

Hoch her ging es beim Derby zwischen der SG 99 Andernach (in Blau) und der SG 2000 Mülheim-Kärlich – hier im Kopfballduell der Andernacher Torschütze Jan Hawel gegen Mülheims Niclas Kuhn.
Foto: Andreas Walz

Das turbulente Derby hätte mehr als die spärliche Kulisse von 80 Zuschauern verdient gehabt. Es war eine Partie mit hohem Unterhaltungswert, und wie schon im Hinspiel fielen wieder sieben Tore. Hatten die Gäste zur Pause noch die Nase mit 3:2 vorn, setzten sich am Ende die Gastgeber verdient mit 4:3 durch.

Auf dem Andernacher Kunstrasen zeigten beide Mannschaften, dass sie gewillt waren, die Partie offensiv anzugehen. Schon in der ersten Minute hatten die Gastgeber die Chance zur Führung, aber auch die Gäste hätten eine Minute später das 1:0 erzielen können. Das Führungstor für die Bäckerjungen resultierte aus einem Handelfmeter in der 26. Minute. Diese Chance ließ sich Kadir Mete Begen nicht entgehen, er traf zur 1:0-Führung.

Einen Fehler von Andernachs Kapitän Kim Kossmann, der einen sicheren Ball leichtfertig vertändelte, nutzte Daniel Aretz (34.) zum 1:1-Ausgleich. Nur eine Minute später überwand Aretz den Andernacher Schlussmann Niklas Nett mit einem langen Ball ins hintere Dreieck zur Gästeführung. In der 41. Minute zeigte Kim Kossmann, dass seine Qualitäten eindeutig in der Offensive liegen. Nach einer Ecke kam der Ball zu Kim Kossmann, und der überwand den ausgezeichneten Gästetorhüter Michael Wall mit einem präzisen Treffer ins untere Eck zum 2:2. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff kombinierten sich die Mülheimer durch die Andernacher Abwehr, und wieder war es Daniel Aretz, der mit seinem dritten Tor die nicht unverdiente 3:2-Pausenführung erzielte.

Mit seinen drei Toren wurde Aretz zur prägenden Figur der ersten Hälfte, aber Matchwinner war Jan Hawel, der nach der Pause zwei Tore erzielte und Andernach den Sieg bescherte. Während die Mülheimer im zweiten Durchgang nachließen, konnten sich die Hausherren noch steigern, und der Sieg ging am Ende auch in Ordnung. Dabei zeigte Hawel, dass er nicht nur ein kopfballstarker und durchschlagskräftiger Angreifer ist, sondern auch über eine filigrane Technik verfügt. Der Andernacher erzielte erst per Kopf nach guter Vorarbeit von Daniel Kossmann in der 61. Minute den 3:3-Ausgleich. Acht Minuten vor dem Spielende traf er erneut zum 4:3-Endstand, als Hawel gekonnt die Mülheimer Abwehr düpierte und den Siegtreffer erzielte.

„Die Andernacher haben am Ende mehr investiert und deshalb auch verdient gewonnen. Nach guter erster Halbzeit war das nach der Pause zu wenig“, befand Mülheim-Kärlichs Trainer Michel Maur. „Ich war nicht böse, dass Daniel Aretz in der Schlussphase ausgewechselt werden musste. Er ist ein Unterschiedsspieler und machte uns vor der Pause das Leben schwer. Aber am Ende war unser Sieg verdient“, meinte Andernachs Trainer Franz Kowalski, dessen Team durch den Sieg mit den Gästen nach Punkten gleichzog und einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib machte. wzi


1. Mannschaft nur mit Unentschieden

Rheinlandliga 23. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Windhagen 0:0

Aufstellung SG



Auswechselungen

38. Kling für Mintgen

Spielbericht RZ

Mülheim ist in der Offensive zu harmlos


Einem 0:0 positive Aspekte abzugewinnen, kann mitunter schwierig sein. Nach dem Remis in der Fußball-Rheinlandliga zwischen der SG 2000 Mülheim-Kärlich und dem SV Windhagen tat sich Gästetrainer Jürgen Hülder dabei leichter als sein Gegenüber Michel Maur.

Hülder attestierte seiner Mannschaft ein über 90 Minuten intensiv geführtes Spiel. „In der Vorwoche gegen Ahrweiler waren wir noch neben der Spur. Die personellen Umstellungen fallen nicht ins Gewicht, wenn die Einstellung stimmt“, sagte Hülder. Als Schwungrad im offensiven Mittelfeld sorgte Pawel Klos immer wieder für Gefahr. „Er ist noch nicht ganz bei 100 Prozent, das Momentum hat noch gefehlt, aber er wird sich und uns noch belohnen“, ist sich Hülder sicher. Die wenigen Torchancen, die die Gäste sich erarbeiteten, blieben jedoch ungenutzt. So wurde Christopher Alt nach Pass von Klos zu weit abgedrängt (24.), ein Weitschuss von Adrian Glos wurde leichte Beute für SG-Keeper Michael Wall (26.).

Im zweiten Durchgang schoss Pehlivan knapp über das Tor (81.), kurz darauf rettete Jonas Lauer, als Adrian Glos nach Zuspiel Rahns zum Abschluss kam (88.). Scheiterten die Windhagener bei ihren Tormöglichkeiten zumeist an der gegnerischen Abwehr, so fehlte es den Gastgebern oft an der letzten Präzision. Etwa, als Majdi Mahmud für Fadou Ouro-Djeri quergelegt hatte, der aber einen Schritt zu spät kam (87.). Oder als zuvor Ouro-Djeri den eingewechselten Waldemar Kling – Sebastian Mintgen war wegen einer Wadenzerrung ausgeschieden – angespielt hatte, der aber im Abseits gestanden haben soll (64.). So blieb der Lattenkracher von Jonas Lauer die beste Tormöglichkeit der SG 2000. „Wäre der reingegangen, hätte man mich mit dem Lasso einfangen müssen“, ärgerte sich Lauer über die wenigen Zentimeter, die zum Glück gefehlt hatten. „Wir hatten uns mehr vorgenommen und hatten auch das Potenzial, das Spiel zu gewinnen, haben es aber nach gutem Auftakt aus der Hand gegeben“, so der kopfballstarke Innenverteidiger weiter.

Auch Maur hatte umstellen müssen: Den gelbgesperrten Daniel Aretz ersetzte Moritz Wolf, der im offensiven Mittelfeld auflief. In Salmrohr eine Woche zuvor hatte er sein Rheinlandligadebüt gefeiert. Maur: „Moritz hat eine Top-Vorbereitung gespielt und das heute durch seine Leistung bestätigt.“ Zugelassen hatte Mülheim-Kärlich nur wenig, die Defensive um Lauer und Daniel Dohmen im Zentrum stand sicher – im Derby bei der SG 99 Andernach (Sa., 16. März, 17.30 Uhr) sollte dann aber auch die Offensive besser funktionieren, wenn ein Dreier herausspringen soll.

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger

1. Mannschaft startet mit Remis in Salmrohr

Rheinlandliga 22. Spieltag

FSV Salmrohr – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:1 (1:1)

0:1 Daniel Aretz (34.)

1:1 Gianluca Bohr (42.)

Aufstellung SG

Auswechselungen

77. Wolf für Kuhn

85. Kling für Mahmud

89. Reinhardt für Fritsch

Spielbericht Rz

Aretz trifft und fliegt bei Mülheimer Remis

Mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden, kehrte Fußball-Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich am Karnevalsamstag aus dem Salmtal zurück. Nachdem die Vorbereitung der Mülheimer in der Winterpause nicht optimal verlaufen war und ihm in Salmrohr einige Stammspieler fehlten, war Trainer Michel Maur mit dem Auftritt seiner Mannschaft und dem Punktgewinn einverstanden: „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, nach der Pause wurde es ein Abnutzungskampf, und das Ergebnis geht insgesamt auch in Ordnung“, befand Maur nach den neunzig Minuten.

Daniel Aretz schoss die Mülheimer in der ersten Halbzeit Salmrohr in Führung und sah kurz vor Schluss Gelb-Rot. Foto: Andreas Walz

Daniel Aretz schoss die Mülheimer in der ersten Halbzeit Salmrohr in Führung und sah kurz vor Schluss Gelb-Rot.
Foto: Andreas Walz

Dass die Mülheim-Kärlicher nicht an die Mosel reisten, um die Punkte abzuliefern untermauerten sie bereits in der vierten Spielminute, als Abwehrspieler Christoph Fritsch eine gute Chance verpasste, seine Farben in Führung zu bringen. Es dauerte bis zur 34. Minute, ehe Daniel Aretz die Gästeführung erzielte.

Drei Minuten vor dem Pausenpfiff gelang den Gastgebern durch Gianluca Bohr den 1:1 Ausgleich erzielen. Nach der Pause hatte jede der beiden Mannschaften noch die Möglichkeit zum Siegtreffer, aber es blieb schließlich beim 1:1. Daran änderte auch der Platzverweis von Daniel Aretz, der mit einer Gelb-Roten Karte in der Nachspielzeit, nichts mehr. wzi

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Wintervorbereitung

Unsere 1. Mannschaft startet in die Wintervorbereitung

Hier die wichtigsten Termine im Überblick

24.01.19 – Trainingsstart

03.02.19 – Testspiel gegen SG Eich / Kell (Kreisliga A) – 7:0 (2:0)

06.02.19 – Testspiel gegen FV Engers (Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar) – 0:4 (0:1)

09.02.19 – Testspiel gegen SG Idar-Oberstein (Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar) – 0:3 (0:1)

16.02.19 – Testspiel gegen SG Ellingen (Bezirksliga Ost) – 3:1 (1:0)

22.02.19 – Testspiel gegen SG Hundsangen (Bezirksliga Ost) – 4:1 (0:1)

02.03.19 – Rheinlandliga 22. Spieltag beim FSV Salmrohr

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Hallenfußball satt im Januar

SG 2000 und Kreis kooperieren

Zum zweiten Mal in Folge vollzogen der Fußballkreis Koblenz und die SG 2000 Mülheim-Kärlich gemeinsam die Auslosungen für die beiden großen Hallenfußballwochenenden Anfang Januar. In den Räumlichkeiten der Sparkassen Geschäftsstelle in Mülheim-Kärlich fanden sich zahlreiche Vereinsvertreter ein, denn nicht weniger als vier Turniere wurden live ausgelost. So war es ein Glücksfeen-Quartett, das zur Tat schritt. Für den Fußballkreis Koblenz saß Spielleiter Peter Durst am Tisch. Er ist der Turnierchef für das Sparkassen-Futsal-Hallenmasters am Sonntag, 6. Januar in der Philipp-Heift-Halle. Sechzehn Teams von der D-Klasse bis zur Bezirksliga werden in vier Vorrundengruppen starten. Ab dem Viertelfinale geht es im KO-System weiter, bis der Kreismeister feststehen wird. Als Titelverteidiger wird die U23 der SG 2000 ins Rennen gehen. Die Lose für dieses Turnier zog Gastgeber Bernd Oster von der Sparkasse. Peter Durst wiederum zog dann die Lose für das Altherren-Turnier zum Auftakt des Sesterhenn-Cup-Wochenendes am Freitag, 11.Januar. Peter Heidt, als Vertreter des Titelverteidigers Rot-Weiß Koblenz hatte den Wanderpokal mit zur Auslosung gebracht.

Eine Premiere wird Michel Maur als Trainer der SG 2000 feiern: In seiner ersten Saison in Mülheim-Kärlich durfte er als Glücksfee für das Samstags-Turnier beim Sesterhenn-Cup wirken. Neben dem Titelverteidiger von Ata Urmitz, werden 15 weitere Mannschaften um den Sieg beim Bezirksligaturnier kämpfen.

Das Teilnehmerfeld für das Hauptturnier am Sonntag, 13.Januar besteht aus zehn interessanten Vertretungen aus Ober- und Verbandsliga. Die Top-Favoriten sind hier die Oberligisten TuS Koblenz, FV Engers und Titelverteidiger Rot-Weiß Koblenz. Die TuS ist erstmals seit 13 Jahren wiedermit der 1. Mannschaft mit von der Partie. Die Schängel um Coach Anel Dzaka bekommen es in der Vorrunde mit vier Verbandsligisten zu tun, unter anderem dergastgebenden SG 2000. Dafür sorgte Glücksfee Bernd Müller. Der 1. Vorsitzende des Mülheim-Kärlicher Fußballclubs freut sich als Organisationsleiter auf die drei Tage am zweiten Januarwochenende. „Natürlich würden wir auch gerne eines der Turniere gewinnen“, verrät der Vereinschef, „aber viel wichtiger wird wieder unsere Gastgeberrolle sein.“

Die Wahrscheinlichkeit eines SG-Sieges wird am erstenWochenende des neuen Jahres höher sein, wenn am Samstag, 5. Januar die B- und A-Junioren ihre Futsal-Kreismeister ermitteln werden. Am 6. Januar wird nebender U23 auch die 3. Mannschaft der Gastgeber an den Start gehen.

Den Auftakt im neuen Jahr machen am Freitag, 4. Januar die Frauen aus dem Kreis Koblenz, die ebenfalls ihren Kreis-Titelträger ausspielenwerden.

„Schon zur Premiere im vergangenen Jahr, kam das kompakteWochenende in der Heift-Halle bei allen Vereinen gut an“, freut sich PeterDurst auch für 2019 auf eine geballte Ladung Hallenfußball in Mülheim-Kärlich, mit dem Sparkassen-Futsalmasters zum Start und dem Sesterhenn-Cup zum Finale.

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Winterjacken für die SG-Youngsters

Fahrzeuglackierung Linke neuer Partner

Die jungen Wilden der 1. Mannschaft sind für den Winter gut gerüstet. Dank des neuen SG-Partners Fahrzeuglackierung Linke aus dem Gewerbegebiet, verfügen die 1. und 2. Mannschaft der SG 2000 nun über neue, warme Winterjacken. Geraldine Rombelsheim und Meister Nico Fischer überreichten
die guten Stücke aus dem Hause Druckwerk KS an einige der bestaussehendsten Akteure des Vereins.

1. Mannschaft mit erfolgreichem Jahresabschluss

Rheinlandliga 21. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SG Mendig Bell 3:1 (3:1)

1:0 Daniel Aretz (15.)

2:0 Christoph Rönz (21.)

2:1 Kodai Stalph (34.)

3:1 Christoph Rönz (44.)

 

Aufstellung SG

Auswechselungen

55. Kuhn für Mahmud

83. Lauer für Fritsch

87. P. Aretz für Mintgen

 

Spielbericht RZ

Mülheimer zufrieden in die Pause

Dank einer famosen ersten Halbzeit setzte sich Fußball-Rheinlandligist SG Mülheim-Kärlich im letzten Spiel des Jahres mit 3:1 (3:1) gegen die SG Eintracht Mendig/Bell durch. Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen überwintert die Mannschaft von Trainer Michel Maurund in der vorderen Tabellenhälfte.

Nicht zu bremsen war der Mülheimer Doppeltorschütze Christoph Rönz (links), dem sich hier die Mendiger Lars Bohm und Björn Gilles (rechts) entgegenstellen. Vorn Majdi Mahmud. Foto: Wolfgang Heil

Nicht zu bremsen war der Mülheimer Doppeltorschütze Christoph Rönz (links), dem sich hier die Mendiger Lars Bohm und Björn Gilles (rechts) entgegenstellen. Vorn Majdi Mahmud.
Foto: Wolfgang Heil

„Ich bin stolz auf das, was die Mannschaft samt Trainerteam bisher geleistet hat“, freute sich der Mülheimer SG-Vorsitzende Bernd Müller nicht nur über den Derbysieg, sondern auch über die Entwicklung der Mannschaft. „Die Integration unserer Eigengewächse ist gelungen, und wir können hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.“

Die Partie begann recht schwungvoll, ein sonst übliches Abtasten gab es nicht. Die erste Chance hatten die Gäste in der fünften Minute durch Joachim Akwapay, der in aussichtsreicher Position jedoch das Tor der Gastgeber verfehlte.

Wie man es besser macht zeigt in der 17. Minute Daniel Aretz, der sich nach Pass von Christoph Rönz im Strafraum der Mendiger behauptete und zur 1:0-Führung traf. Nur sechs Minuten später war es Christoph Rönz selbst, der die Vorarbeit von Majdi Mahmud nutzte und auf 2:0 erhöhte.

„Bei beiden Toren haben wir schläfrig verteidigt und waren insgesamt zu passiv. So kannst du in der Rheinlandliga nicht agieren“, bemängelte Mendigs Trainer Cornel Hirt das Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Nur zwei Minuten nach der komfortablen Führung hatte Mülheims Abwehrspieler Daniel Dohmen die Chance, auf 3:0 zu erhöhen, sein Kopfball traf allerdings nur den Pfosten.

Der aufgerückte Mendiger Abwehrspieler Kodai Stalph sorgte in der 35. Minute für den Anschlusstreffer der Gäste, aber die Mülheimer beeindruckte das wenig. Eine Minute vor der Pause setzte sich Christoph Rönz im Laufduell gegen Björn Gilles auf der linken Seite durch und schaffte mit seinem zweiten Tor die 3:1-Pausenführung.

Nach der Pause verflachte die Begegnung, und die Besucher sahen eine zerfahrene zweite Halbzeit. Als dann auch noch der Mendiger Angreifer Lars Bohm in der 63. Minute mit der Gelb-Roten Karte den Platz verlassen musste, war die Partie zugunsten der Heimmannschaft entschieden.

In der 87. Minute sah auch Mülheims Abwehrspieler Christian Scheu die Ampelkarte und musste vorzeitig das Spielfeld verlassen. Eine Minute später traf Mülheims Mittelfeldantreiber Jan Henrich noch den Pfosten, aber es blieb beim verdienten 3:1-Sieg der Mülheim-Kärlicher.

„Das war ein Abschluss, wie wir ihn uns wünschten“, freute sich Mülheims Trainer Maur. „Die erste Halbzeit war sehr gut, nach der Pause haben wir nicht mehr so gespielt, wie wir uns das vorstellen, aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg. Jetzt können wir zuversichtlich in die Spiele nach der Winterpause gehen.“

Weniger zufrieden war Mendigs Cornel Hirt. „Vor allem vor der Pause war es ein pomadiger Auftritt meiner Mannschaft“, kritisierte er. red