B1 Zum Abschluss kein Sieg vergönnt

Leider blieb der erhoffte Sieg im letzten Regionalligaspiel trotz einer engagierten Leistung aus. Dabei war der Spielverlauf ein Spiegelbild der Saison, wo in zu vielen Partien mögliche Punktgewinne liegen gelassen wurden. Zum Einen blieb man nie ohne Gegentor, andererseits wurden oft gute Torgelegenheiten in wichtigen Momenten nicht genutzt. Ansonsten hätte man einigen Spielen eine positivere Wendung geben können. Ähnlich war es auch in der Begegnung mit den Spfr. Eisbachtal. Zweimal hatte Tobias Karvelat, jeweils nach Zuspielen von Marko Slowik, in der 1. Hälfte die Führung auf dem Fuß (3. + 39. Min.), während auf der Gegenseite Tom Strobel einen 18-m-Schuss parieren musste (13.). Kurz vor dem Wechsel verfehlte ein sehenswerter Fallrückzieher der Westerwälder sein Ziel knapp. Nach ausgeglichener erster Halbzeit bestimmte die SG 2000 im zweiten Spielabschnitt dann zunächst das Spiel. Zu Beginn tankte sich Perparim Mehmetaj über links durch, fand aber keinen Abnehmer in der Mitte. Zehn Minuten später bot sich Philip Hürter eine weitere gute Möglichkeit, kam aber zu spät zum Abschluss und wurde noch geblockt. Ein Tor für Mülheim-Kärlich lag in der Luft.

In der 68. Min. spielte Tobias drei Gegenspieler aus und passte quer zu Marko, dessen Flachschuss aber rechts am Tor vorbei ging. Das Schiedsrichtergespann verlor in der Folge etwas den Überblick und ließ eine klare Linie vermissen. So kam ein bereits verwarnter Eisbachtaler Spieler nach wiederholt hartem Einsteigen ungestraft davon, während Marko mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Da Gabriel Emmerich als Folge des rücksichtslosen Einsatzes seines Gegenspielers kaum noch laufen konnte, spielte das SG-Team fortan quasi in doppelter Unterzahl (es gab keine Wechseloption mehr). Die Gäste nutzten bei hohen Temperaturen diese numerische Überlegenheit konsequent aus. Zunächst konnten Marvin Reif und Samuel Zeleznik nach Ecken noch jeweils auf der Linie retten, bevor in der Nachspielzeit doch noch die ärgerlichen Gegentreffer zum 0:2 Endstand fielen. Fazit: Wieder einmal fehlte die Kaltschnäuzigkeit, um das Spiel schon frühzeitig vorzuentscheiden. Am Ende fehlten dann in Unterzahl nur wenige Minuten, um zumindest einen Teilerfolg zu erzielen, der sicher mehr als gerecht gewesen wäre.