Auch in Mendig ist nichts zu holen

18. Spieltag

SG Eintracht Mendig/Bell – SG 2000 Mülheim-Kärlich 4:2 (3:1)

1:0 John Rausch (22.)

2:0 Florian Schlich (32. FE.)

3:0 John Rausch (33.)

3:1 Patrick Aretz (43. FE.)

3:2 Jeremy Heyer (64.)

4:2 Niclas Kuhn (83. ET)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

74. Kuhn für Kaes

81. D. Aretz für P. Aretz

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-mendigbell-besiegt-muelheimkaerlich-_arid,1733124.html

Mendig/Bell besiegt Mülheim-Kärlich

Nach insgesamt rund 440 Minuten konnte sich Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell wieder über eigene Tore freuen. John Rauschs Treffer in der 21. Minute markierte nicht nur das Ende der langen Durststrecke, sondern ebnete den Vulkanstädtern auch gleich den Weg zum verdienten 4:2 (3:1)-Heimsieg gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Die Gäste hingegen konnten ihre Serie nicht beenden und kassierten an der Mendiger Brauerstraße die fünfte Niederlage in Folge.

 Matthias Strahl (rechts) wird hier unsanft von den Beinen geholt, am Ende konnte die SG Eintracht Mendig/Bell nach dem Heimsieg gegen die SG Mülheim-Kärlich aber jubeln. Foto: Andreas Walz

Matthias Strahl (rechts) wird hier unsanft von den Beinen geholt, am Ende konnte die SG Eintracht Mendig/Bell nach dem Heimsieg gegen die SG Mülheim-Kärlich aber jubeln.
Foto: Andreas Walz

Im Duell zweier Mannschaften, die sich zuletzt vergeblich auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis befanden, gab es kein großes Abtasten. Schon in der siebten Minute hatte Mendigs Milan Rawert nach Fehler von Gästetorwart Patrick Bolz die Gelegenheit zur Führung, allerdings schaffte es Rawert, den Ball aus wenigen Metern am verwaisten Tor vorbeizuschießen. Auf der anderen Seite hatten Patrick Aretz (9.) und Jeremy Heyer (16.) gute Einschussmöglichkeiten.

Fünf Minuten später war es Mendigs Rausch, der nach vier Spielen ohne jeglichen Torerfolg die Hausherren erlöste. Nach einem Eckball konnte zunächst ein Kopfball Florian Schlichs von der Linie gerettet werden, der Ball fand im Anschluss den Weg zu Rausch, der von der Strafraumgrenze den Ball ins lange Eck drosch. Für eine kleine Vorentscheidung sorgten die Gastgeber durch einen Doppelschlag binnen zweier Minuten, beide Male allerdings unter gütiger Mithilfe von SG-2000-Schlussmann Bolz. Den Elfmeter zum 2:0 durch Schlich verursachte der zu spät reagierende Torhüter mit einem Foul an Sebastian Mintgen (31.), um dann wenige Augenblicke später einen eher harmlosen und zu zentral getretenen Fernschuss Rauschs passieren zu lassen. Noch vor der Pause gab es aber auch im anderen Strafraum einen Elfmeter, den der gefoulte Aretz selbst sicher zum 1:3-Anschlusstreffer nutzen konnte (43.).

Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich die Eintracht auf eine kompakte Defensive und überließ somit den Gästen das Kommando. Mülheim versuchte, dementsprechend Druck aufzubauen und wurde durch einen herrlichen Drehschuss Heyers zum 2:3 (64.) auch relativ zügig belohnt. In der Folgezeit bissen sich die Gäste jedoch an der vielbeinigen Abwehr der Hausherren die Zähne aus. Ein Eigentor des kurz zuvor erst eingewechselten Niclas Kuhn (82.) sorgte dann für die endgültige Entscheidung zugunsten der Mendiger.

Doppelten Grund zur Freude hatte Eintracht-Coach Cornel Hirt, der an seinem Geburtstag das passende Geschenk erhielt: „Die Mannschaften waren vor dem Spiel in einer ähnlichen Situation. Es war wichtig, in Führung zu gehen und auch zu bleiben. Wenn der Ausgleich gefallen wäre, hätte das Spiel auch eine ganz andere Wendung nehmen können. Die Punkte geben uns sicherlich für die nächsten Aufgaben neuen Auftrieb.“

Mülheim-Kärlichs Trainer Patrick Wagner-Galda nahm die neuerliche Niederlage seines Teams gefasst zur Kenntnis: „Genau so cool, wie wir uns verhalten haben, als wir oben standen, werden wir auch jetzt bleiben, wenn es mal nicht so läuft. Wir schaffen es zurzeit nicht, zu null zu spielen und kreieren zeitgleich nicht genügend Torchancen.“