4:1 – Klarer Heimsieg gegen Windhagen

22. Spieltag

SG 2000 Mülheim-Kärlich – SV Eintracht Windhagen 4:1 (2:1)

1:0 Eigentor Yannick Walbröl (23.)
1:1 Matthias Metzen (25.)
2:1 Ibis Renda (37.)
3:1 Jeremy Heyer (54.)
4:1 Daniel Aretz (60.)

Aufstellung SG

Auswechselungen
57. Birkner für P. Aretz
60. Aga für Dohmen
79. Schmidt für P. Lauer

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-muelheim-blickt-wieder-nach-oben-_arid,1783137.html

 

Mülheim blickt wieder nach oben

Die Lage bleibt einigermaßen trostlos für Fußball-Rheinlandligist SV Windhagen: Auch im Auswärtsspiel bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich ging Windhagen leer aus: Die 1:4 (1:2)-Pleite dort war im dritten Spiel 2018 die dritte Niederlage. Die Gastgeber indes dürfen den Blick wieder nach oben richten, doch die Verletzungsprobleme werden nicht weniger.

Die Mülheim-Kärlicher Daniel Aretz (im grünen Trikot, links) und Ibis Renda bejubeln das 4:1, der SV Windhagen ist geschlagen. Foto: Matthias Schlenger

Die Mülheim-Kärlicher Daniel Aretz (im grünen Trikot, links) und Ibis Renda bejubeln das 4:1, der SV Windhagen ist geschlagen. (Foto: Matthias Schlenger)

 So hatte Mülheims Trainer Patrick Wagner-Galda nur 13 Feldspieler zur Verfügung, und als nach etwa einer Stunde Patrick Aretz umknickte und hinunter musste, wurde die Ausfallliste wieder um eine Personalie länger. Dennoch war der Trainer mit den 90 Minuten unterm Strich zufrieden „bis auf die Phase nach dem Gegentor, als wir für eine Viertelstunde den Faden verloren“.

Vier Tore plus drei Aluminiumtreffer standen am Ende zu Buche. Den Anfang machte Daniel Dohmen, der nach einem Eckball von Nenad Lazarevic die Kugel ins Netz lenkte (22.). Ein Ballverlust im Mittelfeld leitete den Ausgleich der Gäste ein, erzielt von Matthias Metzen, der einen Sololauf mit einem Schuss ins Torwarteck abschloss (25.). Doch war der Ausgleich nur ein Strohfeuer: Als Linksverteidiger Ibis Renda in bester Mittelstürmermanier einen Rückpass von Daniel Aretz zum 2:1 (37.) verwertete, war die gesamte SV-Hintermannschaft irgendwie daran beteiligt. „So wie in der ersten Halbzeit dürfen wir uns nicht präsentieren“, haderte Trainer Martin Lorenzini. Immerhin: Nach Eisbachtal, Emmelshausen und Mülheim-Kärlich hatte seine Mannschaft 2018 bislang nur Schwergewichte als Gegner. Drei Tage nach dem 0:2 gegen Emmelshausen hatte Lorenzini drei Veränderungen in der Startelf vorgenommen: Roman Borschel, Adrian Glos und Pawel Klos waren für Gökhan Akcakoca, Robin Heßler und Jannik Pehlivan gekommen. Dass die Gäste anfangs gut mithielten, sollte aber nach der Pause keine Rolle mehr spielen. Zumal der Zwischenstand insofern glücklich war, da Patrick Aretz‘ Freistoß in der 31. Minute an die Latte ging und sein Bruder Daniel kurz vorm Pausenpfiff mit einem Schuss aus zweiter Reihe nur den Pfosten traf (44.).

Denn erneut ließ die SV-Abwehr den Gegner gewähren: Nach Zuspiel von Niclas Kuhn war Jeremy Heyer auf und davon und erhöhte auf 3:1 (54.). Übersicht bewies Heyer, als er wenige Minuten später Lazarevic bediente, dessen Torschuss noch geblockt wurde, ehe Daniel Aretz den Abpraller ins Netz bugsierte (60.). Die restliche halbe Stunde verlief relativ ereignislos, Schlusspunkt war ein Heyer-Freistoß, der ebenfalls vom Pfosten abprallte (90.). „Nach unserem 2:1 lief es wieder flüssiger“, fasste Wagner-Galda entspannt zusammen, während sein Gegenüber Lorenzini geknickt wirkte angesichts des nach wie vor 13 Punkte betragenden Rückstands zum „rettenden Ufer“. „Wir haben es aber eher am Donnerstag gegen Emmelshausen versäumt, etwas mitzunehmen, als heute“, so Lorenzinis Fazit, „es bleibt uns nichts anderes übrig, als von Spiel zu Spiel zu schauen.“

Von unserem Mitarbeiter

Matthias Schlenger