1. Mannschaft unterliegt dem Tabellenführer

8. Spieltag

Sportfreunde Eisbachtal – SG 2000 Mülheim-Kärlich 2:1 (2:0)

1:0 Lukas Reitz (3.)

2:0 Jannik Ernet (24.)

2:1 Nenad Lazarevic (76.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

54. Kuhn für Runkel

60. Aga für Heyer

60. Karalaek für D. Aretz

 

Links zu den Spielberichten

Rhein-Zeitung: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-eisbachtaler-bezwingen-den-ersten-verfolger-_arid,1704169.html

Eisbachtaler bezwingen den ersten Verfolger

Mit einem 2:1 (2:0)-Heimsieg im Topspiel gegen den bislang hartnäckigsten Verfolger SG Mülheim-Kärlich haben die Eisbachtaler Sportfreunde ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Rheinland vorerst auf sechs Punkte ausgebaut. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Marco Reifenscheidt: „Wir haben hochverdient gewonnen und hätten das Spiel eigentlich schon früher und deutlicher für uns entscheiden müssen.“ Und wieder jubeln die Eisbachtaler Sportfreunde (von links): Marvin Kögler, die Torschützen Jannik Ernet und Lukas Reitz sowie Julian Hannappel freuen sich über die frühe Führung gegen Mülheim-Kärlich. Foto: Andreas Hergenhahn

Und wieder jubeln die Eisbachtaler Sportfreunde (von links): Marvin Kögler, die Torschützen Jannik Ernet und Lukas Reitz sowie Julian Hannappel freuen sich über die frühe Führung gegen Mülheim-Kärlich.
Foto: Andreas Hergenhahn

In einer gutklassigen Begegnung machten die Eisbachtaler vor 300 Zuschauern von Beginn an deutlich, wer der Tabellenführer ist. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz und zeigten gute Ballstafetten gegen die sehr diszipliniert auftretenden Gäste. Und die frühe Führung spielte den Westerwäldern natürlich in die Karten. In der 3. Minute steckte Marvin Kögler den Ball für Lukas Reitz durch, der überhaupt nicht fackelte und von der Strafraumgrenze mit der Innenseite zum 1:0 ins lange Eck traf.

Die SG Mülheim-Kärlich zeigte sich allerdings nicht geschockt, sondern antwortete schon bald. Allerdings stand Jeremy Heyer im Abseits, als er in der 11. Minute zum Abschluss kam und den Ball ins Netz setzte, der Treffer fand folgerichtig keine Anerkennung durch Schiedsrichter Markus Wozlawek. In der 19. Minute hatten die Sportfreunde noch einmal das Glück auf ihrer Seite. Nach einem weiten Freistoß von der rechten Seite unterschätzte der aus seinem Gehäuse geeilte Eisbachtaler Torwart Johann Heinz offenbar die Länge von Jonas Lauer. Der kam per Kopf vor Heinz an den Ball, doch der sprang knapp am Kasten der Gastgeber vorbei.

Statt des durchaus möglichen 1:1 gab es nur fünf Minuten später das 2:0. Nach einem auf den langen Pfosten gezogenen Eckball von Lukas Reitz war Jannik Ernet zur Stelle und köpfte freistehend ein (24.). Die frühe Vorentscheidung verhinderte Mülheim-Kärlichs Torwart Kai Görges in der 44. Minute. Als er aus seinem Strafraum eilen und per Kopf klären musste, landete das Spielgerät zwar bei Marvin Kögler, der direkt flach abzog, doch Görges war blitzschnell unten und lenkte den Ball zur Ecke.

Nach der Pause attackierten die Gäste weiter vorn als in der ersten Hälfte und erschwerten damit den Eisbachtaler Spielaufbau. SG-Trainer Patrick Wagner-Galda hatte nach nur einer Stunde bereits sein Wechselkontingent ausgeschöpft und seine beiden Angriffsspitzen ausgetauscht. Die Wirkung dieser Maßnahmen blieb zunächst überschaubar, vor den Toren ereignete sich lange Zeit recht wenig.

Doch dann brachte Nenad Lazarevic noch einmal Spannung ins Spiel. Nachdem er zwei Minuten zuvor mit einem Heber noch gescheitert war, gelang ihm in der 76. Minute vom Strafraumeck mit einem sehenswerten Schuss der Anschlusstreffer. Die Eisbachtaler versuchten nicht, den knapp gewordenen Vorsprung über die Zeit zu schaukeln, sondern spielten nach vorne. Die eingewechselten Masaya Omotezako (79.) und Tobias Schuth (82.) sowie Manuel Haberzettl, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde (84.), verpassten jedoch das 3:1. So mussten die Eisbachtaler unnötigerweise bis zum Schlusspfiff um ihren Erfolg bangen. Diesen erkannte Patrick Wagner-Galda sportlich fair an: „Die Eisbachtaler haben heute bewiesen, dass sie schon eine Spitzenmannschaft sind. Ich hoffe, dass wir künftig eine werden und auf dem Weg dahin sind.“ hun/gh