1. Mannschaft gewinnt nach furioser zweiter Halbzeit in Mayen – Ausblick auf Sonntag

Rückblick zum Spiel in Mayen

11. Spieltag

TuS Mayen – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:5 (1:0)

1:0 Matthias Tutas (10.)

1:1 Jonas Lauer (53.)

1:2 Eigentor Niklas Weis (57.)

1:3 Hüseyin Karalalek (69.)

1:4 Jeremy Heyer (73.)

1:5 Jeremy Heyer (80.)

Aufstellung SG:

Auswechselungen

77. P. Aretz für Karalalek

81. Dohmen für J. Lauer

81. Aga für Heyer

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-der-tus-mayen-geht-im-zweiten-durchgang-unter-_arid,1713037.html

Der TuS Mayen geht im zweiten Durchgang unter

Zwei vollkommen unterschiedliche Hälften haben die Zuschauer im Derby zwischen den Fußball-Rheinlandligisten TuS Mayen und SG 2000 Mülheim-Kärlich erlebt. Im Mayener Nettetalstadion kamen die Hausherren trotz starkem erstem Durchgang am Ende mit 1:5 (1:0) noch gehörig unter die Räder. Während der TuS Mayen zum Abschluss der englischen Woche am Samstag (16.30 Uhr) den FSV Trier-Tarforst empfängt, gastiert einen Tag später das Ligaschlusslicht SG Badem/Kyllburg bei der SG 2000.

Mayens Trainer Thomas Reuter fehlten nach dem Schlusspfiff ein wenig die Worte. Es war verständlich. In den ersten 45 Minuten war seine Elf die tonangebende Mannschaft im Mittwochabendspiel, um dann im zweiten Durchgang wie ein Kartenhaus zusammenzubrechen. „Ich habe auch keine Antwort auf unsere zweiten 45 Minuten. Wir haben überhaupt nicht mehr stattgefunden und heute zwei Gesichter gezeigt“, konstatierte Reuter.

Dabei verlief der Start der Gastgeber ganz nach dem Wunsch Reuters, denn schon mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion ging der TuS durch Matthias Tutas in Front (11.). Am rechten Flügel wurde Pascal Steinmetz zu viel Zeit zum Flanken gegeben, er fand mit seiner halbhohen Hereingabe Tutas, der das Spielgerät im Fünfmeterraum nur noch über die Linie drücken musste.

Die SG 2000 fand dagegen im ersten Durchgang überhaupt nicht zu ihrem Spiel. Jeremy Heyer (19.) und Hüseyin Karalalek (39.) versuchten sich mit zwei Schussversuchen, die aber die TuS-Führung nicht ernsthaft in Gefahr brachten. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten dann nochmals Tutas und Niklas Heinemann die große Gelegenheit zu erhöhen, so ging es aber mit einem knappen, aber vollkommen verdienten Mayener Vorsprung in die Kabinen.

Was danach im Nettetalstadion passierte, hatten wohl nur die wenigsten der 210 Zuschauer auf dem Schirm. „Eine Wende des Spiels hatte ich nach der Halbzeitansprache nicht für möglich gehalten“, war auch Reuter mehr als überrascht. Sein Gegenüber Patrick Wagner-Galda lieferte dagegen erste Antworten für den Sturmlauf der Gäste: „Wir wollten aktiver werden und Mayen früher attackieren, was denen gar nicht geschmeckt hat.“

Eingeleitet wurde der Torreigen durch eine Freistoßkombination der Gebrüder Lauer. Kapitän Paul zielte auf den Kopf von Bruder Jonas, der den Ausgleich besorgte (53.). Wenig später rutschte der Ball Mayens Niklas Weis nach einer Mülheimer Flanke über den Spann und von dort unglücklich im hohen Bogen über Torhüter Marcel Behr ins eigene Tor (58.).

Das Spiel war in nur wenigen Minuten auf den Kopf gestellt und Mayen sichtlich geschockt, wovon sich das Team um Kapitän Eike Mund auch nicht mehr erholen sollte. Karalalek (68.) und zwei Tore von Heyer (73., 80.) schraubten das Ergebnis in die Höhe, der TuS wurde am Ende in alle Einzelteile zerlegt. „Wir haben zurzeit einfach einen Lauf, aber auch in den zweiten 45 Minuten kaum einen Zweikampf verloren“, sagte Wagner-Galda.

In der anstehenden Partie am Sonntag gegen Ligaschlusslicht SG Badem/Kyllburg sollen weitere Punkte folgen. „Das wird aber ein ganz anderes Spiel, gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht und sicherlich nicht so sehr mitspielen kann und wird wie Mayen“, blickt Wagner-Galda voraus.

Der TuS Mayen will sich hingegen schon am Samstag im nächsten Heimspiel gegen den FSV Trier-Tarforst für die herbe Niederlage rehabilitieren. „Tarforst hat in der Vorwoche auch fünf Gegentore gegen Mülheim hinnehmen müssen, aber der Gegner ist zweitrangig, denn wir sind es, die liefern müssen“, meint Reuter.

Zuschauer: 210.

Ausblick auf Sonntag

Am Sonntag empfängt unsere 1. Mannschaft das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Badem

Anstoß ist um 14:30 Uhr auf dem Kunstrasen am Schul- und Sportzentrum.