1. Mannschaft gewinnt auch in Windhagen !

6. Spieltag

SV Windhagen – SG 2000 Mülheim-Kärlich 0:3 (0:2)

0:1 Jeremy Heyer (39. Foulelfmeter)

0:2 Daniel Aretz (42.)

0:3 Patrick Aretz (82.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

72. Karalalek für Heyer

81. P. Aretz für D. Aretz

84. Aga für Weinand

 

Links zu den Spielberichten

Rhein-Zeitung: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-muelheim-siegt-in-windhagen-mit-routine-_arid,1698417.html

Mülheim siegt in Windhagen mit Routine

Ludwig Velten

Der SV Windhagen muss auch nach dem sechsten Spieltag in der Fußball Rheinlandliga weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Im Heimspiel gegen die SG Mülheim-Kärlich verlor der SVW mit 0:3 (0:2) und kassierte dadurch die fünfte Niederlage in Folge. Während Windhagen Tabellenvorletzter bleibt, kletterte die SG Mülheim durch den Sieg auf den zweiten Platz.

Pawel Klos (am Ball) und seine Mitspieler vom SV Windhagen warten auch nach dem sechsten Spieltag in der Fußball-Rheinlandliga auf ihren ersten Sieg. Die SG Mülheim (ganz in Grün) siegte im Westerwald klar mit 3:0. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Pawel Klos (am Ball) und seine Mitspieler vom SV Windhagen warten auch nach dem sechsten Spieltag in der Fußball-Rheinlandliga auf ihren ersten Sieg. Die SG Mülheim (ganz in Grün) siegte im Westerwald klar mit 3:0.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams. Viel Mittelfeldgeplänkel und keine nennenswerten Chancen prägten die Partie. Ein 25-Meterkracher von Windhagens Abwehrspieler Stephan Krist genau gegen das obere, linke Tordreieck rüttelte nicht nur die 120 Zuschauer wach (31.). Jetzt gab es plötzlich auch Torszenen auf beiden Seiten. Mülheims Stürmer Jeremy Heyer spazierte fast mühelos durch die komplette Windhagener Abwehr, ließ sich aber von Torwart Julian Schmitz kurz vor dem Schuss zu weit nach außen abdrängen (34.). Nach einem Eckball für Windhagen zeigten die Gäste ihre Klasse im Konterspiel und drangen schnell in den SVW-Strafraum ein. Bei einem Abwehrversuch gegen den Mülheimer Daniel Aretz traf Krist seinen Gegenspieler unglücklich am Standbein, und der Schiedsrichter Niclas Berg aus Sohren entschied auf Foulelfmeter. Den verwandelte Heyer eiskalt zur 1:0-Führung der Gäste (39.).

Nur zwei Minuten später nahm Krist auf der Gegenseite erneut zu genau Maß. Bei seinem Freistoß aus 25 Metern Torentfernung krachte der Ball gegen die Latte, nur wenige Zentimeter vom ersten Einschlag entfernt. Während Windhagen der Chance noch nachtrauerte, kam Mülheim-Kärlich im Gegenzug durch Daniel Aretz zum 2:0 (42.). „Das waren schon zwei brutale Schüsse von Krist, bei denen wir viel Glück hatten. Dafür bauen wir auf der Gegenseite eiskalt unsere Führung aus“, sprach auch SGM-Trainer Patrick Wagner-Galda von einer insgesamt glücklichen Pausenführung für sein Team.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste auch optisch die stärkere Mannschaft. Sie ließen den Ball gekonnt laufen. Routinier Christian Kaes zog die Fäden. Windhagen kam im Verlauf der zweiten Hälfte nur zu einer nennenswerten Möglichkeit, als Armando Grau Mülheims Torhüter Kai Görges prüfte (59.).

„Uns fehlt das Selbstvertrauen. Die Mannschaft braucht schnell ein Erfolgserlebnis“, sagte Windhagens Spielertrainer Labinot Prenku, der herausgespielte Torchancen seiner Mannschaft vermisste. Seine beiden Stürmer Grau und Matthias Metzen waren bis auf die eine geschilderte Möglichkeit kaum zu sehen.

Wie wichtig Glück und Selbstvertrauen im Fußball sind, zeigten die Mülheimer. Nur zehn Sekunden nach seiner Einwechslung jagte Patrick Aretz den Ball zum 3:0-Endstand für Mülheim-Kärlich unhaltbar in die Maschen (81.). „Patrick ist sofort da und kann das vorzüglich. Ich freue mich für ihn“, zeigte sich Wagner-Galda mit der Leistung nach dem Wiederbeginn und dem Ergebnis zufrieden. Dagegen stehen dem SV Windhagen schwere Wochen bevor. „Bis alle Spieler wieder richtig fit sind, wird es dauern. Vielleicht platzt am Dienstagabend im Pokal in Osterspai der Knoten“, sehnt sich Prenku den ersten Sieg seiner Schützlinge in einem Pflichtspiel herbei.