1. Mannschaft auch in Linz ohne Punkte

15. Spieltag

VfB Linz – SG 2000 Mülheim-Kärlich 1:0 (1:0)

1:0 Dustin Friese (9.)

 

Aufstellung SG:

Auswechselungen

59. Aga für D. Aretz

72. P. Aretz für Kuhn

79. Dohmen für P. Lauer

 

Link zum Spielbericht

https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-maenner-fussballverband-rheinland/regionalsport-fussball-maenner-rheinlandliga_artikel,-frieses-fruehes-tor-beschert-linz-drei-punkte-_arid,1723970.html

Frieses frühes Tor beschert Linz drei Punkte

Der VfB Linz hat am 15. Spieltag der Fußball-Rheinlandliga den ersten Heimerfolg geschafft. Mit 1:0 (1:0) gewann der VfB gegen den Meisterschaftsmitfavoriten SG 2000 Mülheim-Kärlich. Das Tor des Tages gelang Dustin Friese nach acht Minuten im ersten Spiel nach seiner langen Verletzungspause. Die Mülheimer verpassten es, die Punktverlusten der beiden führenden Teams aus Emmelshausen und Eisbachtal zu nutzen. Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel. Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

Der Linzer Torschütze Dustin Friese (rotes Trikot) nimmt es hier gleich mit einer Handvoll Mülheim-Kärlicher Gegenspieler auf: von rechts Christian Scheu, Jonas Lauer, Gerrit Wißfeld, Christian Kaes (verdeckt) und ganz links Jonas Runkel.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz

„Wir hatten keine starke Phase in diesem Spiel“, schimpfte Gästetrainer Patrick Wagner-Galda. „Linz hat viel Kampf und Wille gezeigt. Das ist eigentlich das Minimum was man erwarten kann. Doch es hat bei uns gänzlich gefehlt. Wir waren nicht auf dem Platz. Der VfB hat verdient gewonnen.“ Zerknirscht und angefressen stellte Wagner-Galda fest: „Wer in Linz so verliert, muss nicht auf die Tabellenspitze schauen.“

Dagegen herrschte im Lager der Gastgeber große Erleichterung über den ersten Dreier im siebten Heimspiel. „Wir haben sicher schon bessere Spiele vor eigenem Publikum gemacht, aber hinterher mit leeren Händen da gestanden. Die Mannschaft hat sich durch eine enorme kämpferische Leistung selbst belohnt. Das war ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf“, freute sich der Linzer Trainer Paul Becker.

In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie brachte Friese den VfB früh in Führung. Zuvor hatte sein Mannschaftskamerad Andreas Schuht mit einem Kopfball aus fünf Metern freistehend nur den Pfosten getroffen, ehe Friese den Ball im Nachschuss über die Linie beförderte. „Ein geschenktes Tor. Nach einem Standard stehen zwei Linzer in der Mitte völlig frei. Das darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Wagner-Galda über fehlende Zuordnung trotz klarer Absprachen.

In der Folge wurden die Gäste etwas offensiver, blieben aber mit ihren langen Bällen leicht ausrechenbar für die VfB-Abwehr. Eine starke Linzer Innenverteidigung mit Fabian Lacher und Sandro Burghard ließ über 90 Minuten fast nichts anbrennen. Bei der größten SGM-Chance in der ersten Halbzeit durch Niclas Kuhn reagierte der fehlerfrei spielende Linzer Torwart Sebastian Seitz glänzend (26.).

Auch in Abschnitt zwei änderte sich wenig am Spielgeschehen. Trotz optischer Überlegenheit kamen die Gäste wieder nur zu einer hochkarätigen Chance durch Christian Scheu. Dessen Schuss verfehlte das VfB-Tor nur um Zentimeter (85.).

Dagegen versäumten es die Linzer in der Endphase durch Konter, den Sieg frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Schuht (86.) und Michael Fiebiger (88.) gelang es nicht, aus kürzester Entfernung den Ball im Mülheimer Tor unter zu bringen.

„Wir hatten sicherlich die klareren Möglichkeiten. Deshalb geht der Sieg auch in Ordnung. Doch liegt noch ein hartes Stück Arbeit vor uns, wenn wir die Liga halten wollen“, sagte Becker, während sein Kollege Wagner-Galda aufgrund der blutleeren Vorstellung seiner Elf grübelte: „Wir hatten aufgrund der Spielverlegung eine Woche mehr Zeit, den Akku wieder aufzufüllen. Doch einige von uns wirkten, als wären sie eingeschlafen.“

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten